#1: Ohne Studium ins Top-Management bei Sony & der Deutschen Telekom – warum man im Ruhestand dann noch Unternehmer wird
Shownotes
Joachim Kurke hat einen Lebensweg, der mit klassischen Karriereempfehlungen wenig zu tun hat.
Kein Abitur. Kein Studium.
Und trotzdem führte ihn sein Weg über die Bundeswehr bis ins Top-Management von Unternehmen wie Sony und der Deutschen Telekom – bevor er sich im Ruhestand mit 68 Jahren entschied, mit seiner Unternehmensberatung PeopleBoost noch einmal voll durchzustarten.
In dieser ersten Folge von Winning Talks Business sprechen Constanze Wiesner und Joachim Kurke über Karriere, Führung, Unternehmertum und die Frage, warum manche Menschen auch nach Jahrzehnten im Berufsleben noch neugierig genug sind, neue Wege zu gehen.
Achim beschreibt sich selbst als jemanden, der immer eher das halb volle als das halb leere Glas sieht. Manchmal, sagt er selbst, muss er seine eigene Euphorie sogar ein wenig bremsen. Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum ihn sein Weg immer wieder in neue Herausforderungen geführt hat.
Wir sprechen darüber, warum er die Bundeswehr verließ, obwohl er gerne Soldat war. Weshalb ein Offizier der Bundeswehr am Ende ungewollt den Anstoß für seine spätere Karriere gab. Warum ihn sein Bauchgefühl fast nie im Stich gelassen hat – und weshalb die Entscheidungen, die sich nicht richtig anfühlten, später oft korrigiert werden mussten.
Außerdem geht es um Führung. Achim erzählt offen, dass sein Führungsstil zu Beginn stark von seiner Zeit bei der Bundeswehr geprägt war. Klare Ansagen funktionierten dort hervorragend. In der Wirtschaft musste er lernen, dass Menschen nicht nur wissen wollen, was sie tun sollen, sondern auch warum. Besonders spannend: Seine Mitarbeiter hatten den Mut, ihm genau das zu spiegeln – und damit seinen Führungsstil nachhaltig zu verändern.
Wir sprechen über Strategien, die auf PowerPoint-Folien großartig aussehen und trotzdem scheitern. Über Unternehmen, die ihre Mitarbeiter zu spät mitnehmen. Über Verantwortung, Klarheit und die Frage, warum Menschen Sinn in dem suchen, was sie tun.
Und natürlich über die vielleicht spannendste Frage der Folge:
Warum startet jemand mit 68 Jahren noch einmal unternehmerisch durch, obwohl er längst die Freiheit hätte, es nicht mehr zu müssen?
Leadership- und Mindset-Impulse aus dieser Folge:
• Höre auf dein Bauchgefühl. Die Entscheidungen, die sich falsch anfühlen, werden selten besser, wenn man sie ignoriert.
• Handle nach Prinzipien und Routinen statt nach Stimmung.
• Menschen brauchen Orientierung. Gute Führung schafft Klarheit.
• Fehler sind unvermeidbar. Entscheidend ist, was man daraus macht.
• Nichts ist unmöglich – solange man bereit ist, neugierig zu bleiben und weiterzulernen.
Diese Folge ist powered by PeopleBoost. https://peopleboost.eu
Transkript anzeigen
00:00:05: Willkommen zu Winning Talks,
00:00:06: dem Podcast für mentale Stärke im Reitsport in Business und im Leben.
00:00:12: Ich bin Constanze
00:00:13: Wiesner, Mentalcoach, Business Coach und Springreiterin.
00:00:18: Hier erwarten dich inspirierende Gäste spannende Geschichten aus dem echten Leben und Mentaltools die Dich richtig weiterbringen.
00:00:26: Schön dass Du hier bist und viel Freude beim Hören!
00:00:34: Heute ist ein ganz besonderer Tag denn heute Nämlich die erste Folge der Business-Linie von Winning Talks auf.
00:00:41: Und ich habe gleich den Mann eingeladen, der mir den finalen Impuls gegeben hat diese Business- Linie überhaupt ins Leben zu rufen.
00:00:49: Sein Lebenslauf ist alles andere als klassisch – kein Abitur, keine Ausbildung, kein Studium!
00:00:55: Dafür über zehn Jahre bei der Bundeswehr und später eine beeindruckende Karriere als Topmanager in großen Konzernen wie Sony und der Deutschen Telekom.
00:01:07: Dieser Mann ist Joachim Kurke.
00:01:09: Und genau das macht diese Folge so spannend, denn es geht heute nicht nur um Karriere sondern um die Frage wie ein Mensch mit Höhen und Tiefen umgeht wer Entscheidungen trifft und aus Fehlern lernt was jemand den antreibt nach so vielen Jahren im Topmanagement nochmal neu anzufangen während andere längst in Rente sind.
00:01:30: er hat genau das getan.
00:01:32: Heute is der Gründer von People Boost und hat sich, obwohl er eigentlich im Rente ist noch mal selbstständig gemacht.
00:01:39: Und die Firma worumt?
00:01:41: Überall das sprechen wir heute!
00:01:43: Ich liebe Achim.
00:01:44: ich freue mich riesig dass du da bist und heiße dich herzlich willkommen zum Winning Talks.
00:01:48: Vielen Dank, ich freu' mich hier zu sein.
00:01:51: Ahim Du hast mal zu mir gesagt, du hast genauso viele gute wie falsche Entscheidungen getroffen.
00:01:56: Was war denn die beste Entscheidung die du jemals in deinem Leben getroffen hast?
00:02:00: Also die eine beste Entscheidung gibt es nicht.
00:02:05: Also, es waren viele Entscheidungen aber was mir immer wirklich geholfen hat ist dass ich immer neugierig geblieben bin und immer in Bewegung war und ich glaube das war in diese Richtung zu gehen war eine der besten Entscheidungen.
00:02:20: also immer wieder den Schritt nach vorne zu wagen.
00:02:23: Ja das glaube ich.
00:02:24: dieses Neugierige bleiben das ist auch etwas das würde ich sofort unterschreiben.
00:02:29: Entscheidungen, die nicht so gut gewesen sind.
00:02:31: Die bleiben ja vielleicht präsent?
00:02:32: Da gab es da eigentlich eine Entscheidung wie du dir hättest sparen können rückblickend?
00:02:36: Ja, der gab's nicht nur einer!
00:02:40: Der gab's viele... In der Regel waren das immer die.
00:02:44: wo ich mir nie so sicher war ist jetzt wirklich die richtige Entscheidung, die ich getroffen habe.
00:02:50: Wo ich dann im Grunde auch viel auf beratende Menschen gehört hab und mit einer gewissen Unsicherheit entschieden ab.
00:02:59: Und da muss ich im Nachhinein sagen, da wär's vielleicht besser gewesen noch mal ein bisschen das Thema zu überdenken und nochmal von anderen Perspektiven zu betrachten.
00:03:08: Das hab' ich nicht immer gemacht!
00:03:10: Und musste dann leider im Anschluss mit der Konsequenz leben, das zu korrigieren.
00:03:17: Ja was du beschreibst ist dass sowas wie?
00:03:19: Dass du nicht auf dein Bauchgefühl gehört hast oder was war dieses unsichere Gefühl?
00:03:23: Genau genau.
00:03:25: Also genau das ist es, ich habe gesagt okay die Fakten sprechen eigentlich alle dafür dass du das jetzt machst aber das fühlt sich nicht gut an.
00:03:33: So und in neunneinzig Prozent der Fälle musste das nach einer gewissen Zeit korrigiert werden.
00:03:38: Ja dieses Bauchgefühl das haben ja ganz viele, wenn man da nicht drauf hört irgendwie die Quittung bekommt.
00:03:43: Das
00:03:43: ist im Grunde dann schlecht.
00:03:44: Man
00:03:45: muss dann aufräumen.
00:03:47: Ja, dein Lebenslauf.
00:03:48: Achim ist ja wirklich alles andere als klassisch und umso beeindruckender vom Urufsoldaten über das Topmanagement zum Unternehmer ohne Studium oder Abitur.
00:03:58: Wie geht es eigentlich?
00:04:01: Das geht schon wenn man wie ich eingangs gesagt hat sehr beweglich ist wobei der Weg... Zu Bundeswehr war im Grunde ein Weg, der dadurch geprägt war, dass es vorher keine Alternativen gab.
00:04:14: Also ich würde jetzt mal sagen, ich war in der Schule nicht der Überflieger und dann kam zum damaligen Zeitpunkt, da gab's die Wehrpflicht noch.
00:04:23: also ich musste so oder so zur Bundeswehr und habe mich dann auch da entschieden dort länger zu bleiben.
00:04:30: Und ich muss dazusagen, ich bin auch gerne Soldat gewesen.
00:04:33: ja, also sonst hält man das keine zehn Jahre durch.
00:04:37: Die Bundeswehr bietet aber auch wirklich viele Möglichkeiten, wenn man das nutzt sich weiterzubilden auf unterschiedlichen Ebenen.
00:04:45: Das habe ich eben halt gemacht so und danach kam es ja dann nochmal zum Wechsel dass ich in die Wirtschaft gegangen bin Und das ist im Grunde am Dadurch entstanden eigentlich hat mir ein Offizier der Stammdienststelle des Heeres ausgeredet weiter bei der Bundeswehr zu bleiben.
00:05:01: also irgendwann war er Soldat auf Zeit Und wenn du dann diese zehn Jahre da rum hast, dann kannst du die entscheidenden Bewusstsein dazu werden.
00:05:13: So und dann geht man zu so einer Art Personalabteilung das ist dieses stammende Stelle des Heeres.
00:05:18: Und dieser Offizier hat mir dann quasi mal ein Lebensweg bis zur Pensionierung aufgezählt.
00:05:24: Boah, das ist ja schrecklich.
00:05:26: Also bei der Bundeswehr wie wäre
00:05:28: es?
00:05:28: Ja genau!
00:05:29: Dann kommen sie in den Beförderungsstau und dann sind sie erst mal Hauptmann.
00:05:32: Da bleiben sie dann so ein paar Jahre und haben sich vielleicht Glück dass sie noch Major oder Oberstleunen werden.
00:05:38: Und dann habe ich mich dazu entschieden da eben halt diesen Bereich Bundeswehr nicht weiterzuführen.
00:05:45: So und ab dann letztendlich mich dazu entschieden in die Wirtschaft zu gehen.
00:05:51: Damals, zum damaligen Zeitpunkt das war dann so in den neunzigern.
00:05:55: War eben halt IT sowie heute KI.
00:05:59: also das war das wo alle Welt drauf geschaut hat und die Entwicklungen waren immer schneller.
00:06:05: Ja spannend dass der Personalmensch bei dem Bundeswehr praktisch ausgerichtet hat.
00:06:09: euch erst gedacht er wollte dir das ausrechnen aber das ist ihm leider passiert.
00:06:13: habe ich jetzt verstanden.
00:06:14: Ich glaube er wollte es nicht.
00:06:16: nee das ist einfach so.
00:06:17: der hatte einfach abgespult.
00:06:19: wie das dann?
00:06:20: Da wird ja viel mit Planstellen gearbeitet und dann waren es genügend Planstellen da.
00:06:24: Und dann konnte das relativ genau aufzeigen, wie der Weg dort ist.
00:06:30: Würdest du sagen, dass war schon bei dir auch der Reiz noch Karriere zu machen?
00:06:34: Weswegen du gesagt hast, das ist zu langweilig dieser Welt bei der Bundeswehr.
00:06:38: oder was war das genau, was dich so abgeschreckt hat?
00:06:41: Also abgeschrekt war im Grunde genommen eine gewisse Monotonie, dass man sagt ... Du hast nicht mehr selbst entschieden, auf was du hinarbeitest.
00:06:52: Ja?
00:06:52: Du hast eben halt einfach darauf gewartet... ...dass irgendwann diese nächste Beförderung kommt.
00:06:58: und das hat mich tatsächlich abgeschreckt.
00:06:59: Und dann habe ich gesagt okay da muss es irgendwie nur etwas anderes geben.
00:07:03: aber was das genau sein sollte, wusste ich nicht.
00:07:07: Ich hab dann schon während der Bundeswehrzeit mich damit beschäftigt.
00:07:10: Während der Bundeswährzeit auch eine Ausbildung als Programmierer gemacht oder so.
00:07:14: Das ging alles so nebenbei.
00:07:16: Dann hat wie gesagt die Bundeswehr wirklich viel angeboten und das waren dann Dinge, die mich zunächst mal fasziniert haben.
00:07:24: Was ich dann aber... Ich bin damals dann nach der Bundeswehr zur Niksdorf Computer gegangen Und dort hat sich dann herausgestellt dass dieses Programmieren dann so doch nicht meine Welt war.
00:07:37: Also man stellt sich das ja so vor wie man das manchmal so empfinden sieht Dass da irgendwie so ein Hacker sitzt und das Pentagon hackt.
00:07:45: Das war nicht so, ich habe Programmrotrien einfach runtergeschrieben und die wurden dann mit eingebaut.
00:07:51: Und er gesagt, oh Gott das ist ja äußerst langweilig und hatte allerdings das Glück dass sich dann mit einem Vertriebsleiter bei ein paar Kunden besuchen war und hab dann so meine Liebe zum Vertrieb und zum Marketing entdeckt.
00:08:07: So und das war dann der nächste Schritt den ich gegangen bin
00:08:11: Ja ganz spannend.
00:08:12: und was ich so raushöre, diese Neugierde von der du ja zu Anfang schon sprachst.
00:08:16: Die hat ja im Grunde dazu geführt dass du dann diese weiteren Schritte gemacht hast und auch die Liebe wie du sagst zum Marketing zum Vertrieb entdecken konntest?
00:08:25: Ja also bin auch jemand der sagt immer das Glas ist halb voll nicht halb leer.
00:08:30: Also ich sehe wirklich sehr stark die Chancen Manchmal mit einer gewissen Übertreibung in Richtung Euphorie, dass ich dann glaube alles ist möglich.
00:08:42: Aber das hat mir dann auch tatsächlich geholfen die nötige Energie aufzubringen da sich wirklich sehr intensiv mit zu beschäftigen und in die richtige Richtung zu laufen.
00:08:52: Es gab auch die eine oder andere Sackgasse wo man mal reingelaufen ist aber am Ende des Tages ist es für mich dann doch immer so in die richtige Richtung gehen, mit einem guten Gefühl sage ich mal.
00:09:05: Wo man sagt also hier fühle dich nicht wohl und ich mache das gerne.
00:09:09: Ja klasse!
00:09:10: Und bei mir bist du natürlich an der richtigen Adresse im Sinne alles ist möglich.
00:09:15: Das würde ich sofort unterschreiben.
00:09:16: Natürlich nicht vom Hochhaus springen und unten gut landen aber ansonsten sind da kaum Grenzen gesetzt.
00:09:21: Ja das stimmt, das sehe ich auch so.
00:09:24: Ja, und dann ging es weiter in die Konzernwelt.
00:09:27: Wirklich Top-Manager-Karriere da warst du dann irgendwann drin.
00:09:31: wie war das für dich?
00:09:33: Wie ging das weiter?
00:09:34: und ja was hat das auch mit dir gemacht diese Manager Karriere?
00:09:37: Ja im Grund genommen hatte ich ja die Möglichkeit vorher bei der Bundeswehr des Thema Führungskraft zu lernen.
00:09:45: Und der Unterschied zwischen Führungskraft einer der Bundeswehr und der Führungskraft in der Wirtschaft ist gar nicht so groß.
00:09:56: In Konzernen sind die Hierarchien ähnlich, es ist nur nicht so offensichtlich.
00:10:00: Aber bei der Bundeswahl hast du eine Uniform an und dann gucken die Leute auf den Schulter und wissen was los ist.
00:10:06: Und in der Wirtschaft ist das eben halt anders als es nicht direkt so ersichtlich.
00:10:11: Das war eigentlich für mich gar nicht so ein großer Unterschied.
00:10:15: Wo ich jetzt nicht sage, das ist eher ein Kulturschock hier läuft ja alles anders.
00:10:21: Ich habe natürlich anfangs als Führungskraft ein paar Eigenschaften mitgebracht die ich von der Bundeswehr gelernt hatte, die dann nicht ganz so akzeptiert wurde.
00:10:37: Da musste ich mich dann erst mal umstellen, also mehr so in Richtung Leadership und die Leute vielmehr mit einbeziehen.
00:10:46: Aber was ich durchaus, wo ich von der Bundeswehrzeit durchaus profitiert habe ist damit dass sich sehr klar und deutlich kommuniziert habe.
00:10:57: Also Menschen wussten genau in welche Richtung das gehen sollte.
00:11:02: Ja und das ist ja etwas Klarheit verwechselnd.
00:11:04: Viele ja oft mit, man ist unhöflich, man is hart... Man kann doch den Leuten nicht so an sein machen!
00:11:09: Ich hab auch die Erfahrung gemacht dass Menschen Mitarbeiter Klarheit durchaus schätzen.
00:11:14: Absolut.
00:11:15: also das ist eine Art von Orientierung.
00:11:19: Die Menschen fühlen sich ja unsicher wenn sie keine Orientierung haben, aber wenn die nicht genau wissen Ich formulier mal das ganze Lob, was will der Alte denn jetzt eigentlich von uns?
00:11:29: Dann ist es schwierig.
00:11:30: Also dann merken wir auch wie so ein Team auseinander trefftet und da habe ich immer sehr viel Wert drauf gelegt dass die Leute gut informiert sind ja Dass sie wissen worum es geht Ja dass sie auch die Strategien kennen.
00:11:41: also ich war am Anfang wirklich irritiert Das als ich dann in die Wirtschaft gegangen bin Und so meine Teams gefragt habe ja Leute was ist denn die Strategie des Unternehmens?
00:11:53: Die wenigsten konnten mir das erklären.
00:11:55: Also, und... Das ist teilweise ich bin ja heute in der Beratung tätig, dass teilweise heute auch noch so, ne?
00:12:01: Wenn ich die frage was es denn euer USP untersteht Strategie eures Unternehmens dann wird's häufig relativ dünn.
00:12:09: Und ich weiß nicht wie du das siehst Achim!
00:12:10: Das ist ja oft auch der Punkt wo Mitarbeiter irgendwann innerlich kündigen oder auch den Drive verlieren weil sie selber ihr warum oder die Sinnhaftigkeit ihres Tums irgendwie verstehen und sehen.
00:12:20: Absolut Absolut, also ich bin auch ein Freund davon die Mitarbeiter wirklich sehr genau zu informieren.
00:12:29: Auch wenn es wehtut.
00:12:30: Also sie müssen einfach auch wissen... Wenn's mal nicht so gut läuft damit sie verstehen warum das Unternehmen jetzt oder so agiert ja und vielleicht auch Maßnahmen nach vorne treibt die nicht so opportun sind So dann geht auch Mitarbeiter viel ganz anders damit um als wenn man irgendwie so einen closed shop hat die Informationen für sich behält und die einfach nur mit den Ereignissen konfrontiert, denen da passiert.
00:12:57: Ja seh ich ganz genau so!
00:12:58: Jetzt würde mich interessieren du sprachst ja davon.
00:13:00: du hattest zunächst so den Führungsstil der Bundeswehr und hast dann deinen eigenen Führungstil immer weiterentwickelt.
00:13:07: wie würdest du das am Beispiel der Klarheit deutlich machen?
00:13:11: Was war klar als du den Bundeswehrführungsstiel hattet?
00:13:14: und wie war Klarheit in Kommunikation mit Mitarbeitern also hinterher mehr der Liederachim geworden bist.
00:13:21: Ja, also ich sag mal ... die anfänglichen Ansagen, ich will zwar wirklich so sagen, aber ich würde den Befehlsausgabe jetzt nicht nutzen, ja?
00:13:33: Aber es ging in diese Richtung!
00:13:36: Da hat mir das Team oder die Teams sehr deutlich gespielt, dass sie gesagt haben, du musst das schon erklären.
00:13:42: Also einfach dieser Ansage reicht uns nicht und wir brauchen da noch mehr Hintergrundnis.
00:13:48: Und ich habe anfänglich sehr stark vorgegeben, auch wie die das machen sollen.
00:13:55: Also Böse zum Brauchen.
00:13:57: Ich war am Anfang sehr stark in Micro-Management und hab mir wirklich alles ganz genau angeguckt.
00:14:02: Vielleicht daraus im Grund um selbst noch zu lernen, wie dieses Unternehmen funktioniert aber... ...das haben die Mitarbeiter als unangenehm empfohlen.
00:14:11: Das haben sie mir auch deutlich gespiegelt!
00:14:14: Dann habe ich das sukzessive umgestellt und bin mehr so in dieses Thema Leadership hab den gesagt.
00:14:20: So Leute, das ist das Ziel!
00:14:21: Das ist die Aufgabe ne?
00:14:23: Wie du da hinkommst oder so macht das wie du meinst und wenn du Unterstützung brauchst kannst ja noch mal zu mir kommen dann helfe ich dir.
00:14:31: Und das war der Change in dem Führungsstil.
00:14:35: Ja sehr nachvollziehbar was sich beeindruckend finde dass die Mitarbeiter trotz deines Ansagenstils offensichtlich so viel Vertrauen zu dir hatten oder was auch immer es war, dass sie dir das gesagt haben.
00:14:46: Dass Sie sich das getraut haben?
00:14:48: Ja, das war nicht immer so.
00:14:51: Also ich hatte vor kurzem noch mit einer ehemaligen Mitarbeiterin im Gespräch die durchaus sagte... ...dass sie am Anfang dieses Vertrauen nicht hatte.
00:15:01: Dass sie sich da auch erst mal langsam rantasten musste.
00:15:04: und zu sehen Wie reagiert denn der Achim Kurke, wenn man ihm jetzt sagt also da kann ich nicht so mit umgehen wie du gerade mit mir umgehst.
00:15:16: Aber ich habe versucht das möglichst immer so offen zu halten dass meine Mitarbeiter das Gefühl hatten mit allen Themen zu mir zu kommen ohne allerdings in diese Rolle des vierundzwassig Stunden Betreuerst zu rutschen.
00:15:34: Das wollte ich auch nicht, also... Also es gibt durchaus ja Menschen die das auch dann nutzen und die kommen mit allen möglichen Themen und die dann auch sehr stark in den privaten Bereich gendet habe.
00:15:47: ich versucht dann zu vermeiden.
00:15:50: Ja wieder klar gewesen!
00:15:54: Ich kenne das so gut Ja, wir sprachen schon von Mitarbeitern die dir Sachen gespielt haben und in Summe gab es Menschen oder einen Menschen der dich in dieser Laufbahn besonders geprägt hat.
00:16:07: Ach da gab's viele Menschen dem ich geprägte.
00:16:11: Also ich sag mal eine besondere Prägung habe ich tatsächlich durch meinen Vater ja der klare Prinzipien hatte.
00:16:19: also für den waren so Dinge wie Pünktlichkeit, das war ein unumstößliches Gesetz.
00:16:26: Der hatte auch einen Spüren lassen wenn man gegen diese Prinzipien verstoßen hat und auch ein wertschätzender Umgangston war für den auch wahrscheinlich wichtig.
00:16:37: und dann war der auch vom Äußeren... Also es war ein Mensch der war immer unglaublich korrekt gekleidet als ich weiß mein Vater früher selbst in einer Freizeit Krawatte getragen hat.
00:16:47: also Der war übrigens Beamter bei der Deutschen Bahn, ja also der wird sie im Graben umdrehen wenn er sehen würde was heute aus dem Unternehmen gemacht ist.
00:16:56: Insbesondere bei Pünktlichkeit!
00:16:59: Das ist ja schon auch schön dass man die Pünklichkeit als hohe Turm hat und bei der deutschen Bahn arbeitet.
00:17:05: Ja zum damaligen Zeitfall war es tatsächlich nicht so, oder?
00:17:08: Also er hatte sich dann... Hatte sich... Also in Pensionen war das sich schon beschwert aber weil das irgendwie so ein Schlugi-Laden gebaut ist.
00:17:16: Aber von dem habe ich eben halt viel mitgenommen.
00:17:18: und also was das Thema Respekt angeht, also Respekt auch dem der dir gegenüber sitzt.
00:17:24: Und auch so ein paar Tunen und Prinzipien die Old Fashion sind aber dich bis heute pflege Also die für mich aufwichtig sind.
00:17:32: Ich kann schlecht damit umgehen wenn ich einen Termin habe kommt unpünktlich.
00:17:38: also es gibt ja immer tausend Begründungen warum das so ist und ich glaube die meisten sind erfunden.
00:17:44: Also wenn einem wirklich etwas wichtig ist, dann ist man dann halt auch da.
00:17:49: Und dann gab's natürlich in meinem beruflichen Weg eine Menschen die mich sehr geprägt haben auch selber eindruckt haben.
00:18:00: Vor kurzem habe ich noch ein Podcast.
00:18:02: einer von denen ist René Obermann Wo ich ja wirklich das Glück hatte, mit dem eine Weide zusammenarbeiten zu dürfen.
00:18:09: Ich hab heute noch einen lockeren Kontakt zu ihm und also ich find's auch... Das ist irgendwie so schon fast ein Vorbild wie weit der gekommen ist und wie der das geschafft hat da in dieser Konzernwelt und die Telekom war nicht der einzige Konzert wo er tätig ist nach vorne zu kommen.
00:18:30: Also das sind Menschen wo ich viele mitnehmen konnte.
00:18:33: Was war das speziell an René Ungermann und war es zum Zeichen, wo er Vorstandsvorsitzender bei der Deutschen Telekom nachruft oder irgendetwas mit ihm gearbeitet hat?
00:18:40: Nee.
00:18:41: Das waren auch in der Geschäftsführer der T-Mobile Und da haben wir eng zusammengearbeitet.
00:18:48: Ich war Vertriebsleiter im Handel in der Region West Er als Deutschlandschef T-mobile eben halt auch mitmaßgeblich für die Vermarktung zuständig.
00:18:59: was mich fasziniert hat auch wirklich welche disziplin der man an den tag gelegt hat also wieder gearbeitet hat und so und auf was mich fasziniert hat er hat ja wirklich.
00:19:12: Also ist nicht respektriert sich gemeint der wirkt immer ein bisschen wie son zaniboy ist aber überhaupt nicht gewesen war schon sehr klar wohin wollte.
00:19:22: Das habe ich als angenehm empfunden, weil man wusste einfach wo man dran war in welche Richtung das geht und wenn man das Ziel erreicht hat dann war nicht so.
00:19:31: Und das war eine angenehme Zusammenarbeit.
00:19:34: Ja kann ich mir vorstellen!
00:19:35: Ich hab ihn auch kennengelernt.
00:19:36: Wir haben ja zusammen auf der deutschen Telekom auch einige Zeit gearbeitet und ich weiß noch... Junge Trainee und wir waren alle eingeladen in Wonn, in der Redut.
00:19:45: Und er hat einen Vortrag gehalten.
00:19:46: Er schälte bei einem der Trainies das Telefon während seines Vortrages und der Raum erstarrte... Was sagte den die Obermann?
00:19:53: Answer the phone!
00:19:54: Could be revenue!
00:20:02: Ja, Menschen die einen besonders prägen.
00:20:04: Du hast ja auch zwei Tächter!
00:20:06: Ist das
00:20:06: noch eine ganz andere Form von Prägung eines Mannes?
00:20:11: Ja natürlich und ja die prägn einen durchaus insbesondere wenn man feststellt dass sie so ihren sehr eigenen Charakter entwickeln.
00:20:25: verschiedene Phasen.
00:20:27: Also ganz am Anfang ist man ja als Vater das Vorbild schlechthin und irgendwann kommt dann so eine Phase, wo man auch schon mal in die Diskussion gerät mit seinen Töchtern und jetzt sind beide rhetorisch sehr gewandt.
00:20:43: Haben sie vom Papa gelernt?
00:20:45: Das könnte sein, es ist naheliegend.
00:20:49: Da habe ich schon die eine oder andere schwierige Diskussion mit denen geführt.
00:20:53: Ich kann mich an einer Situation erinnern, dann bin ich abends nach Hause gekommen und... ...ich kam in dieses Haus und denke, hoh!
00:21:00: Komische Atmosphäre hier, ne?
00:21:02: Und dann kam meine Frau zu mir und sagte zu mir ja also... ...Zieler will nicht lernen für Physik,
00:21:09: ne?!
00:21:10: Dann hab' ich gesagt so jetzt lass mich das mal regeln, da muss Management Attention drauf nehmen.
00:21:18: Und dann habe ich mit meiner Tochter geredet und dann hatte mir sehr analytisch erklärt, dass sie nicht lernen muss.
00:21:24: Ja weil diese Arbeit eh von der gesamten Klasse mit nur fünf geschrieben wird und dann muss die wiederholt werden.
00:21:31: Und dann hab' ich sie gefragt, ist so viel kommst du auf?
00:21:33: Ja, sagte sie hat in den letzten Stunden in Physik so eine Strichliste geführt wer alles ne falsche Antwort gegeben hat im mündlichen Unterricht und... ...siebzig Prozent waren falsch.
00:21:43: also das wird nix.
00:21:45: und warum soll ich mich jetzt hier hinsetzen dann lernen, wenn man das eh noch mal schreiben lässt.
00:21:50: Achim!
00:21:51: Dein Gesicht hätte ich gerne gesehen als diese Antwort kam.
00:21:54: Das ist ja auch hoch beeindruckend.
00:21:55: Also ich habe dann kapituliert und hab gesagt okay Silja super dann mach was du willst muss dich lernen.
00:22:03: so und hab mir insgeheim gewünscht dass es nicht so kommt aber es tatsächlich zu gekommen.
00:22:08: also sie hat recht behalten.
00:22:09: und was hier natürlich dann nochmal richtig Wind unter die Segeln gegeben hat ne?
00:22:15: Wahnsinn.
00:22:16: und für die nächste Physik, so hat sie dann richtig gelernt oder eins beschrieben?
00:22:19: Also sie war weit aus besser in der Schule.
00:22:23: Beide Tüchter waren weitaus besser in einer Schule als ich.
00:22:26: Und ich habe auch sehr lange verschwiegen wie meine schulischen Leistung.
00:22:33: Damit die nicht das Gefühl gewinnen es geht auch anders.
00:22:36: Ja, verstehe.
00:22:37: Die sind
00:22:37: beide... Ich hab ja noch die jüngeren Tochter Linda.
00:22:42: Also was ich an der Bewunderung ist, mit welcher Disziplin die lernt.
00:22:47: Das ist unglaublich!
00:22:51: Ich bin sehr stolz auf meine Tüchter – auf beide.
00:22:54: Ja das ist schön zu hören und es ist wirklich bezaubernd, was du berichtet hast wie sie dich quasi mit deinen eigenen Waffen geschlagen haben.
00:23:02: So
00:23:02: ist's ja.
00:23:04: Klasse Ja, du sagst es grad schon so scherzhaft.
00:23:07: Du musstest dann mal Management-Attention draufsetzen als deine Tochter Physik nicht lernen wollte.
00:23:12: was sind für dich wenn wir da mal hinschwenken Erfolgsfaktoren?
00:23:15: Für wirklich gute und wirksame Führung oder was zeichnet für dich eine gute Wirksame führungspersönlichkeit aus?
00:23:24: Also ich denke die beiden wichtig.
00:23:27: also du kannst keinen Menschen motivieren das muss er irgendwie selber machen.
00:23:31: ja.
00:23:31: aber Ich höre heute, also ich bin ja mittlerweile nicht mehr bei der Telekom.
00:23:36: Aber viele meiner ehemaligen Mitarbeiter mit denen ich dann spreche sagen Achim du warst immer sehr inspirierend.
00:23:42: Also das fehlt uns heute ne?
00:23:44: Du hast uns immer so aufgezeigt wo es hingehen kann und so.
00:23:47: Ich glaube das ist ein sehr wichtig Aspekt dass man den Leuten die Möglichkeiten aufzeigt die das hat wenn man sich so oder so verhält.
00:23:57: Und ein anderer wichtiger Aspekt auch Dass man ihnen eine klare Orientierung gibt.
00:24:03: Also das sehe ich auch als ne besondere Verantwortung für Führungskräfte, also du musst nicht alles weichwaschen und alles rosa rot machen sondern musst den durchaus auch mal deutlich aufzeigen wenn die Performance nicht stimmt.
00:24:18: Das finde ich auch sehr wichtig ja weil das hat sonst auch Auswirkungen auf das gesamte Team.
00:24:24: wenn man das nicht tute
00:24:27: Ja seh ich genauso.
00:24:29: Ich sage immer scherzhaft, eine faule Tomate im Team und das ganze Team hat ein Problem.
00:24:33: Ja ja genau.
00:24:34: Faul in Sinne jemanden der nicht reinpasst, der nicht will wie auch immer.
00:24:40: Und als Führungskraft hat man ja auch Situationen wo man mit Druck umgehen muss, schwierigen Gespräche du sprachst gerade davon aber natürlich auch in Richtung noch höheres Management Entscheidungen vertreten rüberbringen.
00:24:52: Wie hast Du das geschafft?
00:24:53: Du sprachste ja von einerseits klar zu sein nah am Menschen und trotzdem die Sachen von dir persönlich auch fernzuhalten, damit du auch bei dir bleiben konntest.
00:25:02: Wie ist dir das konkret gelungen?
00:25:04: Wie hast du das gemacht?
00:25:05: Also was für mich persönlich sehr hilfreich war dass ich Routinen entwickelt habe so dass ich wirklich eine klare Struktur auch in meinem Alltag habe und mich nicht vierundzwanzig Stunden mit dem Unternehmen oder mit einzelnen Personen beschäftigt habe.
00:25:24: Also ich hab mir da schon Freiräume geschaffen und das hat mir einfach auch Kraft gegeben, mich dann auf die Themen zu fokussieren, wo dann eine hohe Erfordernis ist dass sie jetzt erledigt werden müssen.
00:25:40: Und was auch wichtig ist, dass man sich seines Verantwortungsbereiches bewusst ist.
00:25:51: immer eine große Verantwortung für meine Mitarbeiter.
00:25:54: Verspürt, aber ich habe keine Verantwortung dafür verspürtt wenn ich sage mal der ein oder andere in partnerschaftliche Krise gekommen ist.
00:26:04: also dann haben die natürlich schon versucht das einer und ander vielleicht auch bei mir abzulegen.
00:26:09: aber dass habe ich immer dann von mir gewesen ja sondern aber wenn die ein Thema im Job hatten dann war ich halt auch wirklich für die da.
00:26:18: Erlaub mir die Nachfrage, das interessiert mich.
00:26:20: Weil du sagst jetzt so, dass du das von dir halten konntest diese privaten Themen wie hast du das gemacht ohne die Menschen ja zu verschrecken oder dass sie danach sich nicht mehr getraut haben mit ihren anderen Themen zu kommen?
00:26:32: Wie hast du es gemacht?
00:26:33: Also ich hab den im Grunde gesagt, dass ich nicht Teil der Lösung sein kann.
00:26:41: Dass das ein Thema ist was sie nur alleine lösen können.
00:26:44: Man hört sich... Wenn man sich das anhört, hilft den ja schon mal.
00:26:51: Aber eine Lösung bei solchen privaten und persönlichen Themen hat man einfach nicht parat.
00:26:59: also ich glaube es ist die schwierigste Aufgabe die man haben kann gerade wenn die in einer langen Beziehung waren.
00:27:07: ich sage mal da liegen so viele Leichen im Keller ja die kriegt man nicht alle aufgearbeitet.
00:27:12: Meine Coaching-Ausbildung gemacht hat, da hat mich die Ausbilderung davor gewarnt.
00:27:19: So in so eine Art Eberatung zu gehen.
00:27:22: also ich hatte von einem eigenen Erlebnis erzählt dass sie sagte das dann gute Freunde mal zu ihr gekommen sind und Sachen gesagt haben so... Das klappt mit uns hier nicht mehr so gut.
00:27:31: kannst du uns da mal beraten?
00:27:32: Und sie sagt das war ein Disaster weil wenn du dann zehn Jahre oder zwanzig jahre Partnerschaft aufarbeiten musst wird schwierig.
00:27:41: Ja!
00:27:41: Wenn du Abends dann von der Arbeit nach Hause gegangen bist und hattest entweder schwierige Gespräche oder am nächsten Tag stand, was Schwieriges an.
00:27:49: Wie hast du das deine Schaftabend wirklich abzuschalten?
00:27:52: Und Arbeit bei der Arbeit sein zu lassen und auch diesen Freiraum gedanklich für dich zu nutzen?
00:27:58: Also da schafft man nicht immer!
00:28:02: Ich hab versucht die Themen nicht mit nach Hause zu nehmen aber es gab durchaus manchmal Sachen, die einen so intensiv beschäftigt haben... dass man die doch mit nach Hause genommen hat.
00:28:11: so und im Grunde war das was dann nochmal ein gutes Ventil, das mit einem Partner oder mit einem guten Freund kurz zu besprechen.
00:28:23: Der hat gegebenenfalls auch einen Statement abgegeben oder nicht?
00:28:27: ja aber man hat das noch mal kurz aufarbeitet und dann habe ich das einfach versucht zur Seite zu schieben auf die Familie zu konzentrieren oder mich abzulenken eben halt auch mit Sachen, die ich dann im Haus gemacht habe.
00:28:45: Ich bin Gartenfreund und werde ja kurz drüber gesprochen, das hat mir dann auch geholfen erst mal so ein bisschen Abstand zu gewinnen.
00:28:53: Dass ich es dann im Garten meinen Pflanz gepflegt hab.
00:28:57: Ja dein Garten ist wirklich wunderschön!
00:28:59: Das ist so ein ganz besonderer Stil den du da erhebst?
00:29:01: Ja
00:29:02: das ist so englische Gartenkunst Wahnsinn.
00:29:07: Ich glaube, ich lad dich noch mal einen für unseren gerade nachgefahren zum Konzertmachen mit Vorschläge.
00:29:12: Gerne!
00:29:14: Also das würde
00:29:14: ich aber auch mit Freude machen ja.
00:29:16: Okay dann nehme ich das kleine Spaß zurück.
00:29:20: Ja wir waren grad bei den schwierigen Gesprächen und so weiter.
00:29:23: was würdest du sagen wenn du so zurückblickst?
00:29:24: war so dein schwierigster Dunkels der Moment in deiner Laufgarn?
00:29:30: Diese Folge ist powered by People Boost.
00:29:33: Ich weiß aus eigener Erfahrung, ein Pferd interessiert sich nicht für deinen Titel auf der Visitenkarte – es reagiert ausschließlich auf deine Klarheit und eine Haltung.
00:29:44: In Unternehmen ist das genau dasselbe!
00:29:46: Echte Autorität entsteht nicht durch das Organigramm sondern durch Präsenz.
00:29:51: People Boost sorgt dafür, dass aus strategischen Plänen echte Führung wird Damit Teams nicht nur funktionieren, sondern gewinnen.
00:30:00: PeopleBoost.
00:30:01: Kurz gesagt?
00:30:03: PeopleBoast hilft Organisationen besser zu denken, mutiger zu handeln und Strategie gemeinsam umzusetzen.
00:30:11: Schaut mal vorbei
00:30:12: auf
00:30:13: peopleboost.eu
00:30:19: Den gibt's tatsächlich nicht!
00:30:22: Also dunkler Moment ist ja auch... eine krasse Formulierung, also wenn ich das mal so selber formulieren darf.
00:30:29: Ja, das dunkelster Moment da stelle ich mir jemandem vor der kurz vor der Depression oder vor der Resignation ist.
00:30:38: Das tatsächlich bei mir nie stattgefunden ja?
00:30:41: Es gab durchaus sage ich mal Tage wo man abends gesagt hat Mensch wär es wohl besser liegen geblieben.
00:30:51: Und aber, also so ein wirklich dunkler Moment gab's nicht.
00:30:56: Ich glaube das ist auch Teil mit meines Erfolgsrezeptes, dass mir die Themen fast immer viel Spaß gemacht haben.
00:31:04: Also ich bin immer gerne arbeiten gegangen ob es bei der Bundeswehr war oder nach einer Wirtschaft war und jetzt in der Selbstständigkeit... Also ich mache das immer mit viel Freude.
00:31:15: wenn sich das ändern würde, würde ichs nicht mehr tun.
00:31:18: würde ich sagen, okay das ist nicht mehr dein Spielfeld.
00:31:21: Dann musst du was anderes machen.
00:31:24: Das ist ja auch eine spannende Einstellung diese Neugierde von der du die ganze Zeit sprichst.
00:31:28: Die Freude an dem Tun und dann wenn es nicht mehr so ist eben ändern.
00:31:35: Diese Selbstständigkeit, in der ich jetzt bin ist im Grunde genommen entstanden.
00:31:40: Also das Unternehmen PeopleBoost habe ich zum Jahr zwanzigsechzehnt schon gegründet.
00:31:43: Das lief dann, sag' ich mal, während der Telekom-Zeit, weil mich dieses Thema Personalentwicklung unglaublich interessiert hat.
00:31:54: und wie schafft es die Menschen so zu inspirieren dass sie auch mit Freude an den Themen dran sind?
00:32:00: Und... Dann hab ich ja Nach der Zeit bei der Telekom habe ich dann gesagt, so jetzt steigst du da richtig ein.
00:32:08: Da hab' ich mich mit einem wirklich guten Freund von mir unterhalten.
00:32:13: Der hat das gleiche Alter wie ich.
00:32:14: Er ist auch altundsechzig.
00:32:16: Und er ist Unternehmer und auch in einer Beratung.
00:32:20: Der hatte eine sehr große Beratungen.
00:32:23: Dann hatte ich den so gesagt was ich vorhaben.
00:32:28: Ich mach das richtig groß, ne?
00:32:29: Und dann hat er mir eine Frage gesagt was bedeutet denn groß für dich.
00:32:33: So ich sag was meinst du jetzt in Umsatz oder so?
00:32:36: ja und dann habe ich den Fehler gemacht und hab die Zahl genannt.
00:32:42: Und dann sagt der zu mir das schaffst du nicht mit dem Zusatz nicht mehr in deinem Alter.
00:32:50: So wo gemerkt?
00:32:51: also er ist im gleichen alter weg.
00:32:54: Also und dann habe ich das so jetzt erst recht.
00:32:57: Da war die neugierde Aageinzuwächt?
00:33:00: Genau, muss gestehen hat zum Teil Recht behalten.
00:33:07: Zum einem hab' ich die Zahl die ich genannt hab nicht erreicht ja obwohl es gut läuft aber ich hab's halt nicht geschafft.
00:33:14: zum anderen auch... Es strengt mich mehr, als es mich anstrengen würde, wenn ich zwanzig Jahre jünger wäre.
00:33:22: Aber so ist das dann ins Rollen gekommen und deswegen bin ich auch noch mal diesen Schritt gegangen.
00:33:28: also wirklich... Im Grunde hat er mich mit seiner Warnung sei vorsichtig du bist nicht mehr der Jüngster aber mich eigentlich sehr inspiriert da nochmal richtig heizbesteigen.
00:33:41: Ob ihm das klar war, dass er dich damit erst recht herausgefordert hat?
00:33:45: Ich glaube schon.
00:33:45: Vielleicht hat es deswegen gemacht... Wir kennen uns sehr gut und wir wissen auch sehr gut wie der andere so funktioniert.
00:33:51: Ja!
00:33:52: Ich meine du hast angefangen davon zu erzählen, das muss man erstmal machen in Rente zu gehen wo viele drauf lauern um endlich das machen zu können was sie ihr Leben lang nicht machen konnten irgendwelche Robbies reisen sonst was Manche machen gar nichts und sitzen dann zu Hause Hast vorher schon die Firma gegründet und bist jetzt, als ich sage mal Rentner noch einmal voll ins Unternehmerleben eingestiegen.
00:34:14: Das finde ich wahnsinnig
00:34:16: cool!
00:34:17: Ja, ich find's wahnsinnisch spannend weil so ein Unternehmertum ist ja nochmal was anderes als Management.
00:34:24: also die Verantwortung... eine viel größere.
00:34:28: ja und man ist viel strategischer unterwegs als als manager.
00:34:33: da ist man natürlich auch zum teil strategische unterwegs aber die strategische komponente ist viel viel größer.
00:34:38: muss ich darüber Gedanken machen?
00:34:39: so wie geht es in dieser beratungsszene überhaupt weiter?
00:34:43: ja worauf fokussiere ich mich?
00:34:46: was ist mein kernprodukt?
00:34:48: ja wo will ich eigentlich hin?
00:34:50: wo glaube ich haben die die menschen den grössten bedarf.
00:34:54: Wo kann ich auch wirklich wirksam sein?
00:34:56: Also ich sage mal, man kann ja auf einer Seite sagen okay da verdiene ich halt mein Geld mit.
00:35:00: Ja aber ob das am Ende des Tages den Grund benutzt hat oder nicht so was und wie will ich mich differenzieren von anderen Beratungen?
00:35:10: und das fand ich eine unglaublich spannende Herausforderung so und dass ist auch etwas was mich angetrieben hat und nach wie vor sehr stark antreibt.
00:35:20: Andere Thema, warum ich das nochmal gemacht habe war im Grunde auch tatsächlich so ein bisschen Angst davor dass man mental abbaut.
00:35:31: Also wenn man jetzt wirklich nur noch zu Hause sitzt vielleicht die ersten sechs Wochen ist es dann wie Urlaub und aber dann kommt da vielleicht eine gewisse Langeweile Nach einem Jahr auch die Reisen abgefrühstet, die du unbedingt mal machen wolltest.
00:35:47: Und dann ist die Frage wie geht es weiter in deinem Alltag?
00:35:50: und da habe ich tatsächlich einen riesen Respekt vorgehabt weil ich hab das auch bei Bekannten erlebt... ...die ein paar Jahre oder Monate vor mir in Rente gegangen sind wo ich dann nachher gedacht habe wow!
00:36:04: Die freuen sich jetzt wirklich nur noch immer auf die nächste Mahlzeit.
00:36:09: Da ist der ganze Lebensinhalt.
00:36:13: Ja, man kann schon wirklich sagen da habe ich tatsächlich Angst vor gehabt.
00:36:16: Das ist mir das auch passiert so und... So habe ich jetzt eine Beschäftigung die mich herausfordert ja aber mich nicht stresst sondern Ich hab Freude daran wenn ich dann dem ein oder anderen Unternehmer auch unterstützen kann der auch meine Hilfe gerne in Anspruch nimmt und auch sieht dass es einen Effekt hat.
00:36:39: Ja, hört sich klasse an und kann es ja vielleicht gleich mal von ein zwei Beispielen erzählen was People Boost genau macht.
00:36:45: Zuvor finde ich nochmal spannend der Kollege, der zu dir sagte diese Umsatzzahl die schaffst du nicht.
00:36:51: also während ich dich jetzt gerade gelauscht habe ob ich für mich übersetzt Du würdest sie schaffen wenn du es wolltest!
00:36:57: Du hast aber für dich priorisiert ist nicht so sehr dieses Stress Level wieder ausarten zu lassen denn ich bin mir sicher würdest du das tun wenn du's schaffen.
00:37:04: die Frage ist Würdest du es überhaupt wollen?
00:37:06: Jetzt war das so ein Wurstsatz.
00:37:07: Weißt du, was ich meide?
00:37:09: Ja!
00:37:10: Also ich weiß, was du meinst... Die Überlegung die ich hatte, als ich gesagt habe, ich steige jetzt richtig ein, war anfänglich Jahr.
00:37:20: Du steigst richtig ein aber du präferierst den Fünf-Tage-Monat.
00:37:26: Ich hab gesagt, fünf Tage im Monat arbeitest du und in zwanzig Tage machst du dann Dinge wo du hauptsächlich mit Freizeit zu tun hast.
00:37:36: Das funktioniert nicht.
00:37:37: Das akzeptiert einfach kein Kunde, ja?
00:37:40: Und das habe ich relativ schnell begriffen.
00:37:42: und dann hatte ich letztes Jahr im September war dann so eine überlegen zu sagen okay wie machst du jetzt weiter?
00:37:49: also versuchst so weiter diesen diesen fünf Tagemonat zu präferieren.
00:37:55: wird dieses Unternehmen nicht erfolgreich Weil dann wirst du Kunden verlieren.
00:38:00: also kannst ja nicht irgendwie nach fünf Tagen sagen Mensch liebe Konstanze pass auf jetzt beginnt der sechste tach.
00:38:05: ich komme jetzt in dem nächsten monat erst wieder.
00:38:07: Ja, das macht kein kunde mit und also habe Ich mich das beim september.
00:38:12: ich hab mir ein paar Tage urlaub genommen hab gesagt da muss jetzt mein ruhe drüber nachdenken Und hat mich dann wirklich entschieden Richtig einzusteigen.
00:38:22: so Das läuft jetzt darauf hinaus, dass ich eigentlich wieder ein Fulltime-Job habe.
00:38:28: Also der fünf Tage monat ist Geschichte.
00:38:32: Die fünf Tage Monat ist zur fünf Tage Woche geworden?
00:38:35: Ja genau also im Grunde genommen ist es so.
00:38:38: Ich bin wieder voll drin und weil es funktioniert nicht anders.
00:38:43: Wie man so lange läuft wie gesagt das ist sonst Halbschwanner irgendwie.
00:38:49: Deswegen, also ich glaube die Zahl, die ich damals genannt habe.
00:38:53: Die ist möglich ja und die ist erreichbar und Ich werde sie auch erreichen nicht dieses Jahr aber nächstes Jahr glaube ich kriege ich das hin?
00:39:03: Ich bin gerade dabei die Rand und Rahmenbedingungen zu schaffen weil das schafft man nicht alleine.
00:39:09: dazu war es einfach zu hoch raus geschossen Aber ich brauche da noch ein paar Partner.
00:39:15: aber wenn ich die jetzt gewinnen kann dann wird das funktionieren.
00:39:19: Ja schon, ich wüsste es doch irgendwie hat mich das dazu verleitet doch mal diese Aussage zu gehen.
00:39:23: na wenn der Arim was will dann schafft er das auch und ich meine dass ist ja auch gut.
00:39:27: was du kurz sagst man muss ja gar nicht alles selber machen.
00:39:30: ich mein vielleicht geht's auch mit einem fünf Tage im Monat wenn du einfach deine Leute alles machen
00:39:35: lässt?
00:39:36: Ja und ich kann ja auch nicht alles.
00:39:37: also ich sage mal wenn ich dann mit Interessenten spreche dann haben die vielleicht auch eine Idee wo ich sage Leute da findet ihr bei Bier nicht die Kernkompetenz sondern Aber ich würde euch jemand anderes empfehlen und den nehme ich dann eben halt bereit.
00:39:51: Ja klingt fantastisch.
00:39:53: Magst du mal ein Beispiel geben so von einem Mandat oder was du erzählen kannst, was du mit People Boost genau machst?
00:39:59: Ja also die Kernaufgabe, die People Boost oder nicht mehr oder wir uns... Wir sind ja mittlerweile zu fünft, die wir uns gestellt haben ist Unternehmen zur Helfen bei der Strategie Umsetzung.
00:40:14: Also wir sind keine Strategie Berater.
00:40:17: Die meisten Unternehmen haben wirklich sehr gute Strategien.
00:40:21: Ich habe wenige Interessenten, mit denen ich gesprochen habe gefunden wo ich gesagt habe naja also vielleicht überdenkt nochmal eure Strategie die geht vielleicht nicht in die richtige Richtung.
00:40:33: Also ich würde sagen neunneinzig Prozent haben tatsächlich eine Top-Strategie aber siebzig Prozent der Unternehmen scheitern daran an der Umsetzung dieser Strategie.
00:40:46: Das haben wir uns zur Aufgabe gemacht.
00:40:49: Im Grunde ist es relativ banal, die Scheitern deswegen da dran, weil sie versäumt haben, die Mitarbeiter mitzunehmen.
00:41:00: Es gibt da die dolsten Mittel wie die das versuchen, dann werden Plakate aufgehängt irgendwo auf den Fluren und da haben wir auch alles erlebt Und die liest vielleicht auch der eine oder andere, versteht sie aber nicht.
00:41:17: Das größte Manko ist das versäumt wurde... ...die Menschen ganz am Anfang mitzunehmen, dass die sagen, das ist ne Strategie, die möchte ich mit leben.
00:41:31: Die habe ich auch vielleicht mit gestaltet und da gehen wir rein.
00:41:36: also ich sage mal Prinzip erstmal der Partizipation, das will ich sagen.
00:41:41: Also ihr müsst die Leute für euch gewinnen sonst werden sie es nicht umsetzen.
00:41:46: Ihr werdet einen passiven Widerstand erleben.
00:41:49: Das ist eine Sache natürlich, die ja kein Mitarbeiter Mensch, Herr Kogel wird sie da irgendwie vorhaben.
00:41:55: Das setzt sich nicht um sondern er wird Gründe finden warum es nicht funktioniert und man... Es wird auch keinen Mittel geben den zu zwingen.
00:42:07: Unsere Idee ist eben halt gemeinsam mit dem Unternehmer oder gemeinsam mit den Vorstanden wegzufinden, die Menschen rechtzeitig einzubinden.
00:42:17: Wenn das versäumt wurde dann im Nachhinein nochmal einzubinden denen die Strategien wirklich zu erläutern ja aber auch Veränderungswünsche der Mitarbeiter zu prüfen und gegebenenfalls auch einzubauen dann in so eine Strategie so und dann bekommt man da relativ guten drei freien so dass die leute mitgehen.
00:42:39: also ich sage auch immer wahrscheinlich wird man nicht immer hundert prozent erreichen.
00:42:45: Also es wird immer ein paar geben, das ist stark abhängig von der Größe des Unternehmens.
00:42:51: aber je größer das Unternehmen ist desto weniger ist der Prozentsatz der Menschen die da zu hundert Prozent hinter stehen.
00:42:59: und Dann gibt's ein paar, die sagen ich laufe einfach mal mit mir ist es egal.
00:43:04: und es wird auch immer ein paar geben die sagen das ist nicht meine Welt.
00:43:07: Und da muss man dann auch gucken dass man gemeinsam mit dem Unternehmen wie ich finde, dass man sich gegebenenfalls von denen auch trennt so...dann ist das eben halt nicht mehr deren Unternehmen.
00:43:21: Ja absolut!
00:43:22: Da ist wieder dieses love it change it or leave it und auch wieder kreistig schnießt wie du vorhin sagtest den Menschen ... den Kontext das Ziel zu erläutern und damit auch Sinnhaftigkeit zu geben.
00:43:33: Das ist ja das, was du für dich selber komplett verinnerlicht hast... Ja natürlich!
00:43:35: ...was du jetzt mit deiner Firma in Unternehmen bringst?
00:43:38: Genau, das ist es also... ...das, was die Leute tun, die wollen ja wirklich etwas Sinnstiftendes tun.
00:43:45: Also ich glaube, es gibt ganz wenig Menschen, die sagen Ich komme mir einfach nur her, damit am Ende des Monats das Geld auf dem Konto ist und der Rest interessiert mich nicht.
00:43:55: Die gibt's vielleicht auch, aber das ist absolut kleiner Teil.
00:43:59: Die meisten Menschen wollen wirklich was Sinnstiftendes machen und... ...und auch für sich an Erfolg haben zu sagen so jetzt habe ich irgendwas hier getan, was das Unternehmen wirklich nach vorne bringt.
00:44:10: Absolut!
00:44:10: Und ich sehe es so dass die neuen jungen Generationen das noch mehr in den Fokus rücken.
00:44:15: diese Sinnhaftigkeit?
00:44:17: Ja und die neuen Generationen haben es ehrlich gesagt viel schwerer als ich es hatte.
00:44:24: also Ich bin im Höhe immer sehr genau hin, wenn über diese Genset so abgelästert wird.
00:44:31: Und wenn ich dann mitkriege und sage Leute ihr müsst euch mal vor Augen führen was für eine Informationsflut die ausgesetzt sind ja?
00:44:39: Und die müssen das jetzt auch irgendwie für sich alles sortieren.
00:44:43: Ja, ich war als Teenager so einer Informations Flut nicht ausgesetzt.
00:44:51: Das ist...wenn ich mal angucke Wie die zugeballert werden, ja das wundert mich dass sie überhaupt alles irgendwie noch verarbeitet kriegen und irgendwie sortiert kriegen.
00:45:00: Und da müssen die richtig und falsch irgendwie für sich auch noch interpretieren.
00:45:05: und ich sage mal wie viel Fake News gibt's?
00:45:08: Da bin ich wieder bei meinen Töchtern die machen das sehr gut also die nehmen natürlich auch über den sozialen Medien wahrscheinlich viel auf aber die hinterfragen das auch nochmal und kann es überhaupt sein und prüfen nochmal andere Quellen bei Themen die denen wichtig sind.
00:45:25: Ja, ja und auch das Thema Entscheidungen treffen bei der Fülle anmöglichkeiten?
00:45:32: Also wenn man alleine das Thema Berufswahl ja also dann ist er dieses Damocles Schwert.
00:45:37: KI ja wo man nicht weiß ist es jetzt ein Segen oder einen Fluch.
00:45:42: ne ich persönlich glaube dass es ein Segendes gibt.
00:45:45: ja das wird vieles erleichtern aber es wird auch die Menschen überhaupt.
00:45:52: Die KI wird nicht Arbeitsplätze ersetzen.
00:45:54: Ich glaube, die liegen völlig falsch.
00:45:55: Klar werden die Arbeitsplätzen ersetzten da wo es geht aber sie wird auch Arbeit erleichtern an anderen Stellen und auch neue Tätigkeiten schaffen.
00:46:05: also ja
00:46:06: absolut.
00:46:07: und was mir gerade noch einfährt du wenn ich dir zugehört habe waren ja viel die Worte Klarheit und Kontext geben um diese Sinnhaftigkeit in den Nürnungszurücken So muss man ja im Grunde auch mit der KI sprechen.
00:46:18: Die KI braucht Klarheit und die KI braucht Kontext, ansonsten gibt sie nur Müll aus!
00:46:22: Ja absolut, also da ist es im Grund her noch einfacher als beim Menschen.
00:46:28: Beim Menschen ist es so dass er auch noch glaube ich als einziges Wesen auf der Welt in die Zukunft denken kann.
00:46:35: Und da muss man dem ja auch nochmal Sicherheit geben.
00:46:41: Achim was war bisher dein schönstes Kundenfeedback in der People-Boostzeit?
00:46:46: Also da gibt es tatsächlich eins, was ich immer wieder gerne zitiere ist.
00:46:53: In der Regel bin ich ja nicht alleine unterwegs sondern nimm einen der Partner mit die ich gewinnen konnte und da war's tatsächlich so dass eine Geschäftsführerin uns mal gespiegelt hat das wir uns sehr gut ergänzen und das fand ich ein wunderbares Feedback weil Ich bin ja immer noch so ein bisschen manager alter Colour, also sehr stark KPI getrieben.
00:47:22: Und die Partner, die ich habe sind alle mein vielfaches Jünger als ich und die gehen sehr stark in dieses noch viel stärker als ich in dieses Leadership Thema rein.
00:47:34: Das ist eine gute Kombi.
00:47:36: Also das ist uns jetzt mehrfach gespiegelt worden was ich ein wunderbares Feedback fand, dass wir eine sehr hohe Flexibilität an den Tag legen.
00:47:50: Also wenn sich die Situation im Unternehmen verändert und wir feststellen das Konzept, was wir vor einem halben Jahr ausgearbeitet haben – das passt jetzt vielleicht nicht mehr!
00:48:05: Dann sind wir auch in der Lage, das sofort umzubauen.
00:48:09: Ja, das klingt wirklich nach schönen Feedbacks und im Übrigen auch ist es eine große Stärke Teams.
00:48:13: Und auch Partnerschaften im Beruf so zusammenzustellen dass man sich ergänzt
00:48:18: ja Das ist richtig.
00:48:19: also ich habe auch während meiner Zeit ans Manager darauf geachtet Dass die teams nicht zu homogen sind dass Ich nicht immer nur den gleichen typus an Mitarbeiter habe sondern ich hab darauf geacht Es sehr heterogenes.
00:48:33: das ist anstrengend als Führungskraft Weil du die Teilweise alle einzeln abholen musst und sehr unterschiedliche Egos bedienen musst.
00:48:43: Aber vom Output ist es gigantisch, weil du kriegst halt alle Facetten beleuchtet.
00:48:50: Und das schreibe ich sofort!
00:48:51: Sowohl dass es anstrengend ist als auch der Output sensationell ist.
00:48:56: Achim, der letzte Teil im Podcast hat immer vier Fragen.
00:48:59: Die erste Frage ist welchen Tipp für mentale Stärke?
00:49:03: Möchtest du den unseren Hörern mitgehen?
00:49:06: Ja, also ich kann ja nur davon ausgehen was mir immer geholfen hat.
00:49:09: Und mir hat wirklich geholfene Routinen zu entwickeln und nach Prinzipien zu handeln und nicht nach Stimmung zu handelen.
00:49:22: so dann hat man eine klare Struktur.
00:49:29: Kommt nicht in diesem Panik Automatismus wenn es mal schwierig wird und dann wenn man sich das bei behält, dann.
00:49:38: Kommt man eigentlich sehr gut durch den einen oder anderen Sturm ja?
00:49:43: Und wie diese Routinen aussehen oder wie diese Prinzipien aussehen das muss jeder für sich entscheiden.
00:49:47: also manche sagen ich habe eben halt ne morgen Routine Ich hab auch eine Morgengroutine hat mir kurz darüber gesprochen.
00:49:53: also für mich ist der Espresso und dann ein langer Spaziergang mit dem Hund, das ist einfach wichtig für mich so.
00:50:00: Und bei diesem Spazierein habe ich dann auch kein Handy mit dabei, ich fokussiere mich auf den Hund oder auf die Natur, die da um mich herum ist... Aber das muss jeder für sich entwickeln!
00:50:11: Ich würde jedem empfehlen, Routinen zu entwickeln.
00:50:16: Dann kommt die eine oder andere Überraschung und halt nicht so überraschend.
00:50:21: Sondern dann weiß man, da arbeite ich jetzt einfach in Ruhe ab im Rahmen meiner Routine.
00:50:26: Klingt nachvollziehbar!
00:50:28: Und wenn wir noch eine Ebene tiefer gehen... Was würdest du gerade jungen Menschen mitgeben damit sie vielleicht den einen oder anderen Fehler vermeiden können wo du vielleicht die Erfahrung mitgemacht hast?
00:50:40: Ja also das ist... Also erst mal glaube ich nicht dass Sie die gleichen Fehler machen, die ich gemacht habe weil Die die die Zeiten sind halt.
00:50:52: Sind halt andere.
00:50:53: also und Es lässt sich nicht vermeiden dass sie fehler machen, sie werden fehlen machen.
00:50:58: Also die müssen halt einfach darauf achten das es nicht zur gewohnheit wird fehler zu machen ja sondern Ich würde ihn raten wenn ihr ein fehler macht was ist das draufzukommen?
00:51:10: Was ist das learning?
00:51:11: Ja Und das möglichst nichts zu wiederholen Ja.
00:51:16: Also die fehler die passieren halt
00:51:19: Ja, und ich glaube auch, dass man wie du selbst gesagt hast, manche Fehler selber machen muss.
00:51:23: Selbst wenn man jetzt fünftausend Tipps bekommt, man muss einmal selber reingetreten sein!
00:51:28: Ja also es sollte nicht existenziell sich auswirken so das ist wirklich zu einer Lebenskrise führt ne?
00:51:35: Also ich glaub da kann man vorher einiges vermeiden aber eine Fehlervermeidungsstrategie gibt's nicht.
00:51:44: Das muss man einfach durchlaufen.
00:51:46: Wichtig ist, dass man so ein Thema sauber aufarbeitet und dann auch rechtzeitig korrigiert.
00:51:54: Und sich auch der Verantwortung selbst gegenüberstellt und nicht die Verantwortung bei anderen Menschen sucht.
00:52:02: Achim bitte ergänze!
00:52:04: Was ich früher glaubte und heute weiß...
00:52:08: Ja also das ist ein relativ alter und eigentlich auch abgetauschener Job.
00:52:12: Ich würde sagen nichts ist unmöglich Zeigt sich daran, dass zum einen das mein Unternehmen was ich jetzt so aufbaue tatsächlich gut läuft.
00:52:21: Und ich glaube man kann wirklich sehr viel schaffen.
00:52:23: aber nichts ist unmöglich meine ich auch.
00:52:25: also wer hätte vor Jahren gedacht, dass sich die Vereinigten Staaten doch so stark von demokratischen Prinzipien entfernen?
00:52:35: Also das hätten wahrscheinlich viele auch nicht vermutlich gehalten.
00:52:39: Das heißt es zeigt sie immer mehr, dass wir in dieser Wuka-Welt leben
00:52:44: Ja, kann ich auch nur unterstreichen.
00:52:46: Auch dass es sowas wie Corona mal gegeben hat wo man sich mehr raus konnte.
00:52:51: Also das ist... Das sind
00:52:52: jetzt die Negativbeispiele und wenn man für sich schaut nichts ist unmöglich.
00:52:56: Alles ist möglich!
00:52:58: Wenn man's will?
00:52:59: Ja, das sehe ich ja auch so.
00:53:01: Die letzte Frage im Podcast geht immer an mich lieber Achim was darf ich dir denn beantworten?
00:53:07: Ja meine Frage wäre wann für dich derzeit Punkt war, wann du gesagt hast ich will eigentlich nicht mehr so die Erwartungen der anderen ständig erfüllen.
00:53:21: Also sprich aus diesem angestellten Verhältnis rausgehen sondern sagen okay ich gehe auch... Du bist ja jetzt auch Unternehmerin und ich geh auch in dieses Unternehmertum und wann das passiert ist und was dazu geführt hat, dass du irgendwie gesagt hast, also jetzt schließe ich den das Thema ab und jetzt kommt ein neues Thema.
00:53:41: Ich glaube, dass es relativ früh während meiner ersten Führungsposition passiert.
00:53:48: Dass ich gemerkt habe, ich mache gern mein Ding und setze auch gerne meine Ideen selber um.
00:53:53: wenn ich kreativ bin möchte ich niemanden fragen müssen.
00:53:56: das hab ich relativ schnell gemerkt.
00:53:58: Ich
00:53:58: konnte das immer alles gut managen und merkt meinen Personalleiter Job auch wahnsinnig viel Spaß gemacht und ich hatte auch immer ein Umfeld wo ich viel selbst entscheiden und machen konnte Aber nie Finalfinal.
00:54:09: Und das hat sich eben noch mehr herauskristallisiert, dass mir das unfassbar wichtig ist.
00:54:15: Das ist ja in anderen Worten das Thema Freiheit mit all dem was damit einhergeht – Mit Risiken und Unsicherheit oder sonstwas.
00:54:22: Ich habe über die Jahre immer mehr beobachtet auf welcher Seite bin ich?
00:54:27: Bin ich auf der Seite Sicherheit mit all den Vor- und Nachteilen oder auch der Seite Freiheit mit allen Vor-Nachteilen?
00:54:34: Irgendwann war für mich klar es ist die Seite Freiheit Und das ist für mich heute ein absoluter Genuss, wenn ich entscheiden kann.
00:54:41: Wenn ich meine, ich muss Mittwochs-Mittags-Reittraining machen weil ich einen Turnier habe dann fahr' ich!
00:54:46: Wenn ich mein', ich muss Sonntag abends arbeiten, da mache ich dass.
00:54:49: Ich entscheide das und ich liebe diese Verantwortung und diese Selbstbestimmtheit.
00:54:53: und es war ein langer Prozess und irgendwann bin ich wieder bei dem Bauchgefühl, bei dieses Baupgefühl und dieses Das is jetzt dran so laut?
00:55:01: Da kam nicht mehr dran vorbei.
00:55:03: Sehr schön.
00:55:05: Also das ist ja auch ein schönes Gefühl.
00:55:07: Ja, und ich sage mal du sagst das gerade dieses Thema Freiheit vor- und nachteile.
00:55:14: Ich finde es wenig Nachteile.
00:55:17: also die Vorteile überwiegen und eine der größten Vorteile ist doch dass man die Konsequenz des eigenen Handels spürt man sofort.
00:55:28: Also das Feedback ist sofort da.
00:55:30: ja ob man's will oder nicht so.
00:55:33: Da kann man ja gut mit leben.
00:55:36: Absolut!
00:55:37: Und das war jetzt alles so sehr aus meiner Sicht, was das für mich persönlich bedeutet.
00:55:42: Es ist natürlich auch gleichzeitig schön mit dem, was ich jetzt tue noch mehr Menschen inspirieren zu können und Podcast-Aufnahme heute Morgen mit dir zu machen – all diese Dinge sind sonst ja gar nicht so möglich!
00:55:53: Das ist für mich ein purer Genuss.
00:55:55: Das, was sich gerne mache dann auch noch zum Beispiel mit sowas wie einem Podcast in die Welt tragen zu können.
00:56:00: Ja, sehr schön.
00:56:01: Hast du deine Inspiration im Grunde umgesetzt und gefunden?
00:56:06: So kann man das sagen.
00:56:08: Lieber Achim, ich darf mich ganz herzlich bei dir bedanken für das spannende Gespräch...
00:56:12: Ja?
00:56:12: ...für die ganzen Insights und wünsche dir weiterhin viel Spaß und Erfolg mit People Boost!
00:56:18: Und bin gespannt wie du das Unternehmen weiter aufstellst und vor allem welche Freude du da immer daran behältst.
00:56:24: Ja
00:56:24: herzlichen Dank für den schönen Austausch!
00:56:26: Sehr gerne und ich sage mal bis ganz bald!
00:56:28: Bis bald, ciao!
00:56:30: Tschüss.
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