#3: Vom Handwerker zum Top-Manager – über Chancen, Haltung und Führung

Shownotes

Begonnen hat Rüdiger Zinns beruflicher Weg als Handwerker. Dass die Eröffnung eines Telekom Shops in seinem Heimatort ihn schließlich viele Jahre später in die Verantwortung für alle Telekom Shops in Deutschland führen würde, war damals nicht absehbar. In der Position war er dann über zehn Jahre für mehrere Tausend Menschen verantwortlich.

In dieser Folge sprechen Constanze Wiesner und Rüdiger Zinn darüber, wie aus Chancen ein außergewöhnlicher Weg entstehen kann. Rüdiger gibt spannende Einblicke in seine Zeit als Führungskraft und Top-Manager und erzählt, warum Führung für ihn nur mit Glaubwürdigkeit funktioniert. Er erklärt, weshalb unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Situationen unterschiedlich geführt werden müssen, warum man Menschen nicht wirklich motivieren kann, sondern dass es stattdessen die wichtigste Aufgabe einer Führungskraft ist, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen.

Außerdem erzählt Rüdiger, warum ihn über all die Jahre vor allem die Menschen motiviert haben und weshalb er den Druck großer Verantwortung nie allein auf seinen Schultern gespürt hat. Er beschreibt, wie Vertrauen, gemeinsame Ziele und ein starkes Team dazu beigetragen haben, auch schwierige Situationen erfolgreich zu meistern.

Er verrät, woran er Potenzial bei Menschen erkennt, warum für ihn Taten wichtiger sind als Worte und weshalb eine gute Führungspersönlichkeit nicht alles selbst am besten können muss. Viel wichtiger ist es, Menschen zusammenzubringen, die sich mit ihren Stärken ergänzen und gemeinsam erfolgreich sind.

Und natürlich geht es um viele persönliche Geschichten – von der legendären iPhone-Einführung über die berühmte Mikrowelle bis hin zu der Frage, weshalb man bei Rüdiger besser pünktlich sein sollte. Außerdem erzählt er, wie er sich mental auf große Reden vorbereitet hat und warum ihm der bewusste Übergang in den Ruhestand leichter gefallen ist, als viele vermuten würden.

Leadership Impulse aus dieser Folge:

  • Behandle Menschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest.
  • Glaubwürdigkeit entsteht dadurch, dass du tust, was du sagst.
  • Die Hauptaufgabe einer Führungspersönlichkeit ist es, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. *Ein Mensch besteht zu 80% aus Wasser und zu 20% aus Haltung.

Diese Folge ist powered by PeopleBoost. www.peopleboost.eu

Transkript anzeigen

00:00:05: Willkommen zu Winning

00:00:05: Talks, dem Podcast für mentale Stärke im Reitsport in Business und im Leben.

00:00:12: Ich bin Constanze

00:00:13: Wiesner, Mentalcoach, Business Coach und Springreiterin.

00:00:18: Hier erwarten dich inspirierende Gäste

00:00:21: spannende Geschichten aus dem echten Leben und Mentaltools die Dich richtig weiterbringen.

00:00:26: Schön dass Du hier

00:00:27: bist und viel Freude beim

00:00:29: Hören!

00:00:36: der eine Karriere hingelegt hat, die nur wenige schaffen.

00:00:39: Er begann als Fernwälder-Handwerker und wechselte in den Vertrieb, weil in seinem Heimatort einen Tepunkt eröffnete.

00:00:46: Von dort entwickelte er sich über viele Jahre bis zum Verkaufsleiter Deutschland der Telekom-Shops und verantwortete mehr als zehn jahrelang sämtliche Telekom Filialen in Deutschland.

00:00:58: Dieser Mann ist Rüdiger Zinn!

00:01:00: Seit gut sieben Jahren ist er nun im Urstand und genießt sein Leben in Deutschland und Spanien.

00:01:06: Und genau deshalb ist dieses Gespräch so spannend – mit etwas Abstand lässt sich oft noch klarer erkennen, was hinter einer solchen Karriere steckt!

00:01:15: War es Glück?

00:01:17: Waren es die richtigen Menschen zur richtigen Zeit?

00:01:20: oder war's vor allem die Fähigkeit Chancen zu erkennen und zu

00:01:24: ergreifen?!

00:01:25: Wir

00:01:26: sprechen unter anderem darüber, was gute Führung ausmacht Warum Mitarbeiter und nicht der Titel entscheiden, ob jemand wirklich eine Führungspersönlichkeit ist.

00:01:37: Welche Rolle Kommunikation, Klarheit Vertrauen und Leistungen dabei spielen?

00:01:43: Und welche Prinzipien auch heute noch zeitlos gültig sind?

00:01:47: Lieber Rüdiger es ist mir eine ganz besondere Ehre dich heute bei Winning Talks zu begrüßen und ich sage herzlich willkommen!

00:01:54: Vielen Dank für die liebe Einladung Constanze.

00:01:57: vielen Dank dass ich hier sein darf.

00:01:59: Auch das ist ja ein Zufall.

00:02:01: Also ich habe deine Rufnummer noch vor einigen Jahren gespeichert und habe im Status gesehen, dass du einen Triathlon absolviert hast und deswegen habe ich mich bei dir gemeldet und deswegen sitzen wir eine Woche später hier.

00:02:13: also so ist das Leben Vielen Dank.

00:02:15: Da sind wir wieder beim Thema Zufall oder kein Zufalls?

00:02:19: Ja, ich glaube kaum ein Mensch ist durch die Eröffnung eines Telekom-Shops so stark in seinem Leben und seiner Karriere beeinflusst worden wie du.

00:02:27: Du warst damals Fernmelder Handwerker und dann eröffnete in deinem Heimatort einen Tepunkt.

00:02:33: Damals hießen die noch so.

00:02:34: Erzähl doch mal was ist damals passiert als dieser Teppunkt eröffnette?

00:02:38: Ja das ist die erste verrückte Geschichte in meinem Leben eigentlich.

00:02:41: Ich bin ein gelernte Handwerker, also Ferndelderhandwerker und habe in diesem Beruf auch mein Geld verdient.

00:02:47: Und ich hab damals vierzig Kilometer südlich von Kassel gewohnt.

00:02:52: Als der Baubezirk so hieß diese Einheit die in der Kreisstadt-Hunberg-Effze stationiert war... ...in der Schließung begriffen war als man gesagt hat ne?

00:03:02: Die Kabel sind jetzt alle von den Masten in die Erde gelegt worden und das Kabel Fernsehen gab es damals noch ist auch verlegt und das Personal wurde reduziert habe ich mich auf eine Stelle beworben nach Kassel als Ausbilder, nämlich in dieser Lehrwerkstatt wo ich damals auch gelernt hab und dort gearbeitet.

00:03:20: Musste also jeden Tag vierzig Kilometer nach Kasserl fahren – in der Fahrgemeinschaft sehr umständlich, sehr viel Lebenszeit!

00:03:26: Und dann eröffnete in dieser kleinen Stadt von Berg-Effze ein….

00:03:30: Damals hieß das Tepunkt heute Telekom Shop …und dann habe ich gedacht Mensch reden kannst du ganz gut es macht Spaß Die haben auch Händen an, schon richtig.

00:03:39: Die waren nicht mehr ... die haben keine schmutzigen Hände!

00:03:42: Das könntest du mal probieren.

00:03:43: und dann habe ich mich beworben und da bin ich dann auch gelandet.

00:03:45: Und dann hab' ich auch einige Jahre dort in meiner Heimatstadt im Laden als Verkäußer bearbeitet ja.

00:03:53: Ja, spannend dass genau so etwas dazu geführt hat das dieser Telekom-Shop unter der Tepunkte eröffnet hat.

00:03:58: Wer weiß was passiert wäre wenn er nicht eröffelt hätte?

00:04:01: Wer weiß?

00:04:03: Das Schöne war, ich konnte mit dem Fahrrad hinfahren.

00:04:05: Wir konnten ein Auto verkaufen und wir hatten eine Menge Vorteile gehabt.

00:04:08: Während der Arbeit habe ich auch festgestellt das mir Spaß gemacht hat mit Menschen zu reden.

00:04:12: Ich hatte am Sportverein engagiert, hab Fußball gespielt.

00:04:15: Ich kannte ganz viele Menschen und das Verkaufen ist mir durchaus leicht gefallen!

00:04:20: Und wenn man dann die Uhr ganz schnell voran dreht, hast du ja wirklich eine Bilderbuchkarriere gemacht bis hin zur Verkaufsleitung in Deutschland?

00:04:27: Wo du ja auch für mehrere Tausend Menschen verantwortlich warst.

00:04:31: Erzähl doch mal Rüdiger!

00:04:33: Wie ist das dazu

00:04:33: gekommen?!

00:04:34: Wie schafft man sowas?

00:04:36: Ja und dann kommt der nächste Zufall.

00:04:37: also ich war damals als Verkäuferin diesen Telekom-Shop und hatte mich damals schon weil ich neugierig war und so auf die große weite Welt als Personal für die C-Bit beworben.

00:04:49: und das war ja... Alles noch was ich jetzt erzähle im letzten Jahrtausend, das muss man sich mal vorstellen.

00:04:54: Und dann haben die mich auch genommen dort in Hannover und dann bekam man als Personal für den Stand einen Maßanzug.

00:05:01: Da musste man die Masse angeben.

00:05:02: da war ich natürlich total stolz.

00:05:04: Ein Maßanzog war eine Sensation und dann habe ich vierzehn Tage auf der Zierbit gearbeitet.

00:05:10: Das war Wahnsinn im Hotel zu wohnen, wo ein Glas Fahrstuhl ist und wo jemand in der Lobby Klavier spielt.

00:05:17: Das war für mich als Junge vom Dorf die große weite Welt und ich war völlig begeistert von den Trainern und von retorischen Fähigkeiten das man alles gelernt hat.

00:05:26: Und dann kam eine Situation, in dem mein Kollege hatte ... eine Schulung in Frankfurt zum Thema ISDN.

00:05:35: Es gibt's heute gar nicht mehr.

00:05:36: Das ist die zarte Vorstufe von DSL und Glasfaser einfach um dieses Produkt kennenzulernen.

00:05:43: Der wurde krank.

00:05:44: Meine Chefin damals, Shopleiterin, fragte mich, du hast Lust oder soll ich den Platz verstreichen lassen?

00:05:51: Ich sag, nee das war auch nächste Woche Montag, da fahr ich hin, das mach' ich!

00:05:55: Und in dieser Schulung habe ich jemanden getroffen.

00:05:57: Einen Trainer, der abends beim Bier mit mir gesessen hat und gesagt, Mensch, Rüdiger du erklärst das hier so schön.

00:06:02: Du machst einen guten Eindruck!

00:06:03: Wir suchen Trainer.

00:06:04: hast du nicht Lust?

00:06:05: Wir haben jetzt in den nächsten Wochen Auswahlverfahren.

00:06:08: Da habe ich dann wieder klar, was Neues machst du immer gerne.

00:06:12: Macht Spaß.

00:06:13: und so bin ich zum Auswahlverfahren nach Klein-Heubach gefahren und hab drei Tage einen Assessment Center gemacht.

00:06:20: Das würde sich heute keine Firma mehr leisten.

00:06:23: Drei Tage, heute nennt man das Quality Gate mit wahnsinnigen Übungen.

00:06:28: Und das hat mich völlig aus der Bahn geworfen als ich war am Ende meiner Kräfte und ich habe es trotzdem auch bestanden bin genommen worden, habe dann eine lange Qualifikation gemacht.

00:06:39: Also immer in der Woche im Telekom-Shop gearbeitet, eine Woche Qualifikationsverkaufstrainer und wieder eine Woche im telekom-shop.

00:06:46: Wieder Qualifikateon.

00:06:47: das hat ein halbes Jahr, dreiviertel Jahre gedauert.

00:06:50: Und dann hab ich den Telekom Shop verlassen und bin zu der Trainingseinheit der Deutschen Telekom nach Darmstadt gewechselt.

00:06:58: Und zu meinem ersten Seminar?

00:07:00: In Berlin bin ich Sonntagnachmittags aufgebrochen mit einem großen Röhrenfernseher noch und eine Kamera, wo VHS-Kassetten reingingen.

00:07:08: Mein Golf II war voll bis unter das Dach und ich bin voller Aufregung da hingefahren.

00:07:13: oder dauerte ein Seminar noch vier Tage, also ein Verkaufsseminar vier Tage.

00:07:18: Da waren wir sogenannte Jungtrainer!

00:07:21: Das war ne tolle Einheit die es heute leider nicht mehr gibt.

00:07:24: Dann bin ich in der Trainer-Mannschaft, wurde aufgeteilt nach Shop, stationäre Handel.

00:07:33: Nach Telemarketing und Auftrassmanagement.

00:07:36: Und Auftrassenmanagement wollte keiner machen.

00:07:38: Das waren die Damen und Herren, die Aufträge geschrieben haben auf Papier Also, das ist ja vorne aufgenommen im Laden.

00:07:46: Damals waren Rechner noch nicht so verbreitet und hinten wurde es abgetippt und wurden die Aufträge mit Durchlag geschrieben.

00:07:55: Und diese Damen und Herren sollten auch mit Kunden telefonieren.

00:07:58: Dafür gab's die Trainer-Kommunikationstrainer-Auftrausmanagement.

00:08:02: Die suchten einen Teamleiter.

00:08:03: Das war meine erste Führungserfahrung mit drei Kollegen.

00:08:06: Da waren wir ein kleines Team also vier Menschen... Ganz interessant, ich wurde so ein bisschen bemitleidet weil Auftragsmanagement will keiner machen.

00:08:14: War nicht so attraktiv und durch irgendeinen Zufall hat sich dann jemand gemeldet aus Tostorf bei Bonn Und zwar wurde zu der Zeit der stationäre Handel ausgegründet.

00:08:25: Also es gab wurde eine eigene GmbH gegründete für die Telekom Shops Weil sie aus der großen Telekom rausgelöst werden sollten Aus verschiedenen Gründen Die alle nachvollziehbar sind.

00:08:36: Die wollten eine Qualifikationsabteilung aufbauen und die hatten mich auch bei irgendeinem Training mal erlebt.

00:08:40: Und haben gesagt, Mensch der kann das wahrscheinlich!

00:08:42: Dann bin ich nach Trostorf gegangen und habe dort eine kleine Qualifikationsabteilung aufgebaut einen Kollegen den ich in der Trainermannschaft hatte mitgenommen weil er aus dem Rheinland kam auch angeboten.

00:08:55: dann haben wir die Mannschaft aufgebaut und dann war ich mal zwischendurch für ein halbes Jahr verantwortlich, für ein Jahr verantworte ich.

00:09:02: für den Tip & Business gab es damals.

00:09:06: Das waren große Telekom-Shops in Industriegebieten für Geschäftskunden.

00:09:10: Die hatten schon einen eigenen Seminarraum, da wurden Seminare gemacht, die hatten auch ein Verkaufsraum und die hatten ein kleines Call Center um in ihrer Gegend und Region Kunden anzurufen.

00:09:20: Und dann kamen ein ganz großer Tag in meinem Leben – ein Mittwochabend als das Telefon klingelte in Trostorf und mein damaliger Chef mich anrief.

00:09:31: der Geschäftsführer Zertrieb dieser Telekom Shops nach Rüdiger Kommal rüber.

00:09:35: Wenn du mal Zeit hast, dann musst du mal reden und zwar abends halb sieben.

00:09:39: Und dann sagt er wie geht's dir denn so?

00:09:40: Hast du dich eingeliebt?

00:09:41: Und ich sage du hast mich jetzt nicht hier angerufen um halb Sieben zu fragen wie es mir geht.

00:09:47: Ich habe überlegt, ich habe eine Entscheidung getroffen.

00:09:51: Du übernimmst den Norden.

00:09:53: Damals gab es in Deutschland sechs, ne acht Regionen.

00:09:58: Dann sag ich der Norden weg ist Verkaufsgebiet oder nein nicht Verkauftesgebiete, wir sind Regionalleiter.

00:10:06: Ich war sprachlos.

00:10:08: Natürlich, dann habe ich gleich meine Frau angerufen wie das Gleiche spielen.

00:10:12: Und meine Frau hat immer gesagt ja wenn du das möchtest und dein Herz da verschlägt, dann mach das.

00:10:18: Wenn ich das glücklich mache kriegen wir alles hin.

00:10:21: Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen.

00:10:23: Du warst Teamleiter.

00:10:25: mit wie vielen Leuten waren das?

00:10:26: Fünf Leute oder ist es nicht der Anruf des Gesprächs?

00:10:29: und das war eine Verantwortung für gleich paar hundert Leute?

00:10:33: Ja, das waren damals der Norden.

00:10:36: Ich müsste jetzt vierhundertfünfzig Menschen.

00:10:38: Wow ja!

00:10:39: Die wurden aber dann ein paar Wochen später – so war es schon geplant – drei Monate später mit dem Nordwesten zusammengelegt und dann hast du in so einer Region achthundert Menschen gehabt fast.

00:10:51: Das war schon richtig groß und da habe ich auch diesen Respekt vorgehabt oder so.

00:10:55: Aber ich hatte das große Glück dass ich mit einer Trainerausbildung im Rücken kam.

00:11:02: Deswegen hatte ich die Struktur des Formulierens von Zielen kommunikativ, dass freie Reden vor Menschen war.

00:11:12: Schon ganz gut ausgebildet bei mir.

00:11:15: Das hat mir auch Spaß gemacht und Freude gemacht!

00:11:17: Und dann habe ich am Donnerstag mein Vorstellungsgespräch mit dem Sprecher der Geschäftsführung gehabt – das hat eine Stunde gedauert.

00:11:26: Am Freitag habe mich von meinen Leuten in Druster verabschiedet, habe mein Büro ausgeräumt Meine Wohnung, die ich gerade neu eingerichtet hatte mit meiner Frau zusammen.

00:11:36: das Wochenende vorher waren wir noch da.

00:11:38: Dem damaligen Geschäftsführer-Vertrieb weitergegeben und meine Möbel verkauft war alles neu.

00:11:45: Und bin dann am Montagmorgen in Hamburg gefahren.

00:11:48: In Hamburg angekommen habe ich zwei Tage Einarbeitungszeit gehabt.

00:11:51: Das ist der nächste Wahnsinn, der damals so stattgefunden hat.

00:11:56: Der damalige Regionalleiter war weg und ich war nach zwei Tagen alleine Mit meinem Trainerwissen, mit meinem schlauen Referenten-Wissen.

00:12:04: Ich konnte keinen Monitoring so ganz richtig lesen.

00:12:07: Hab dann Gott sei Dank meinen kollegialen Freund und heute sind wir noch sehr eng befreundet.

00:12:13: Christian Meier kennengelernt, der damals Assistent war und die Region kannte.

00:12:18: Wenn ich den nicht gehabt hätte, hätt' ich diese Aufgabe nicht hingekriegt.

00:12:22: Da wäre ich wahrscheinlich gescheitert zumal... Man sagt in Norddeutschen ja immer voraus, sie sind sehr zurückhaltend fremdengegenüber.

00:12:29: Und jetzt kam der zweimeter große rüdiger Zinn mit seiner tiefen Stimme aus der Zentrale.

00:12:34: Und alle dachten, der räumt hier richtig auf!

00:12:37: Jetzt gibt's richtig Ärger, ne?

00:12:39: Also das war keine Liebe auf den ersten Blick.

00:12:43: Aber ich darf, wenn ich es vorwegnehmen darf eine große Liebe auf dem zweiten, dritten und vierten Blick.

00:12:47: Ja, darfst du gerne verwenden, das hört sich auch schön an...

00:12:51: Die Region Nord genau so.

00:12:52: Dann hab' ich plötzlich Regionalleiter die Region Nord und die waren auf dem letzten Platz immer im Ranking was Absatzzahlen anbetrifft.

00:13:01: damals waren die Telekom-Shops ein Absatzvertriebskanal.

00:13:05: Eine Absatzmaschine nannte man das damals, weil natürlich Riesengeschäft, Mobilfunk war, Riesengechefffestnetz, DSL kamen so langsam auf.

00:13:16: Wir hatten ganz fürchterlich viele Kunden.

00:13:18: Das kann man sich heute kaum noch vorstellen.

00:13:19: Das größte Problem was wir hatten waren die Kundenschlangen.

00:13:22: Wir hatten zu wenig Personal und viel so viele Kunden, die wir nicht richtig durchberaten konnten.

00:13:27: Und dadurch waren Kunden unzufrieden, alle Kunden.

00:13:29: zur Friedenheit war schwierig ein sehr schwieriges Thema.

00:13:34: einige erinnern sich es zu dieser Zeit gab's noch so lustige heute aus heutiger sich lustigen Fernsehsenden wie Deutsche Telekom mit Unzufriedenen Kunden und Pannen die die Telekom hatte.

00:13:43: und ich hatte sogar Kollegen die, wenn sie nach ihrem Beruf gefragt wurden ihren Arbeitgeber nicht genannt haben weil sie sich geschämt haben.

00:13:49: Das war so eine bittere Zeit.

00:13:51: Ja das glaube ich, weil da nicht Parolen noch losgeht.

00:13:53: Wobei das ist teilweise heute glaub' ich noch so.

00:13:56: Ja weil ich immer gerne sage wo ich gearbeitet hab... Ich bin nacht wie vor auch heute noch Telekom-Fan wirklich Telekom Fan und auch meine gesamte Familie, Verwandtschaft alles Magenta!

00:14:09: Das ist mir wichtig, ich finde dass es wichtig dass man das Trikot, was man trägt gerne anzieht.

00:14:16: Das kann ich total nachvollziehen.

00:14:17: vielleicht kurzer Schwenk es gibt ja wirklich auch einige die von der Telekom zur Konkurrenz leckseln zu Rodafone

00:14:23: etc.,

00:14:24: das ist glaube ich auch eine Philosophie Frage die man für sich selbst beantworten muss.

00:14:27: Es ist die Firma und es ist die Aufgabe.

00:14:30: Ja, es ist oft finanziell getrieben.

00:14:34: Oder es gibt auch Menschen, die enttäuscht wurden in so einer Firma.

00:14:37: Die Deutsche Telekom hat heute noch um die hunderttausend Mitarbeiter in Deutschland.

00:14:42: Das sind ja nicht alles tolle Superleute oder von Regelungen vergessen worden.

00:14:49: In der Regel was man sagen kann, Menschen gehen zu einer Firma angezogen von dem Brand.

00:14:54: Also du gehst ja zu Porsche zur deutschen Telekom übrigens die wertvollste Marke.

00:15:02: Die Telekom wie wir jetzt wissen und verlassen dann ihre Führungskräfte wobei wir gleich zum Thema kommen.

00:15:08: Ohja das stimmt!

00:15:09: Ja

00:15:09: also viele gehen auch weil sie enttäuscht werden von ihren Führungskräften von den Führersönlichkeiten und wechseln dann die Firma aus unterschiedlichsten Gründen.

00:15:21: Persönlich habe ich das nie in Betracht bezogen, für mich war auch jetzt nicht wegen dem Geld.

00:15:27: Das will ich nicht sagen.

00:15:27: natürlich ist Geld wichtig.

00:15:29: Jeder verdient gerne Geld und jeder verdient auch gerne mehr.

00:15:32: aber es ist bei weitem nicht der Grund- und Motivationsfaktor, der so überall durch die Medien wahrbohrt.

00:15:39: also Geld ist bei Weitem nicht alles.

00:15:41: Ja, absolut.

00:15:42: Manche müssen das erst schmerzlich feststellen dass das am Ende so ist.

00:15:46: was ich bei dir Rüdiger rausgehört habe.

00:15:48: du hast gesagt Menschen gehen dann wieder wegen Führungskräften.

00:15:51: Du bist von vielen Führungskräften immer wieder in Neuposition geholt gelockt worden und da waren wir ja eben stehen geblieben.

00:15:58: Chef der dir wohl sehr zugetraut hat.

00:16:00: vielleicht wusste er auch schon dass du dahinter die tausend Leute führen wirst.

00:16:03: drei Tage später Hat dich dann in den Norden wohl, dort warst du dann einige Zeit?

00:16:07: Und wie ging es dann weiter, dass du wirklich dieser Chef von so vielen Tausend Leuten wurdest und das über so viele Jahre.

00:16:13: Wie ging's weiter?

00:16:15: Ja ich war dann vier, fünf Jahre in der Region Nord und bin für einen ganz kurzen Zeitraum in die Region West beordert worden weil es da auch die eine oder andere Schwierigkeiten gab.

00:16:29: Das war aber nur ein halbes Jahr.

00:16:32: Dann baute man in der Zentrale um und hat gesagt, also diese Verantwortung für die Außenorganisation.

00:16:39: Also ein seltsames Wort für eine Organisation, die Menschen beschreibt.

00:16:45: Gab es einen Verantwortlichen für das operative Geschäft, für die außenorganizationen und er hat auch die Vertriebsteuerung des Marketing und alles verantwortet.

00:16:54: Und das war dann zu viel von den Themen und hat das geteilt und sagt wir wollen jemanden haben der die Produkte, der Organisation, die sie verkauft auf die Rampe stellt.

00:17:06: Das war so die Schnittstelle, sowohl als damals beschrieben und der Rüdiger mit seinen Leuten nimmt diese Produkte von der Rampe und verkauft sie.

00:17:13: Und deswegen hat man dann eine Doppelspitze kreiert und ich habe das operative Geschäft, weil ich Regionalleiter war und mich damit auskannte und bin dann sozusagen der Chef meiner damaligen Kollegen geworden ist auch eine interessante Erfahrung, die man dann so macht.

00:17:29: Es war ein ja Regionalleiter da, die diesen Job schon länger gemacht haben als ich.

00:17:33: Ja, das glaube ich.

00:17:34: War das eher herausfordernd für dich oder war es schnell okay dass du dann sozusagen der Chef von deinen Kollegen wurdest?

00:17:39: Ach, für mich war das schnell okay und für die Jungs und Mädels auch, glaub' ich weil wenn man dem nicht so viel Bedeutung beinmisst.

00:17:50: Wenn man Dinge auch immer lacht... Das ist jetzt so entschieden!

00:17:54: Der macht das, er will das machen und die Frage ist wie geht's damit um?

00:17:57: Dorthin gehst du und sagst, pass mal auf Leute bisher waren wir Freunde jetzt bin ich euer Chef.

00:18:01: Und jetzt ändert sich vieles.

00:18:04: das wäre jetzt kein guter Anfang.

00:18:06: und dass die Geschichte ist ja immer dann gut oder wird immer dann Gut wenn es dir gelingt die Menschen in einige mal für eine gemeinsame Richtung zu begeistern.

00:18:17: Ja klar kannst dich da noch erinnern wie du Sie sozusagen mitgenommen hast, dass dir das gut gelungen ist.

00:18:23: Weiß nicht ob es da auch solche Sätze gab so wie man's machen sollte statt wie man sie nicht machen sollte?

00:18:29: Ja die Zeit war damals schon anders als heute sehr schnelllebig.

00:18:32: alles gab keine langen Einarbeitungszeiten.

00:18:34: Das war das Jahr zwei tausend und sieben übrigens den ich mich sehr genau dran weil sechs Wochen nachdem ich in Bonn diese Rolle übernommen habe die dann sich Verkaufsleiter Deutschland nannte was ein Begriff also Ist das iPhone nach Deutschland gekommen?

00:18:53: Also sechs Wochen später habe ich mit meinen Leuten in Köln gestanden, in der Schildergasse nachts um zwölf die Straßen voll.

00:19:02: Die Fußgänger so eine Vollwärm-Wolldeckung verteilte beim September und heißen Tee und haben die ersten iPhones.

00:19:07: nachts Um zwölfe Uhr eins ging das erste iPhone über die Theke.

00:19:12: also das war ja ein Erfolg für den Ich nichts konnte.

00:19:16: dass es geschickt verhandelt worden.

00:19:18: Da war er wieder der Zufall-Rüdiger.

00:19:20: Irgendwie komisch, dass wir dich mal vor die Zufälle sind!

00:19:22: Da waren wir wieder in den Zufallen genau.

00:19:24: Also da haben wir Tausende von Geräten verkauft und es waren Wahnsinn.

00:19:28: Das war irre... Und mit solchen Aktionen hat sich das Image der Deutschen Telekom auch immer weiter verbessert.

00:19:35: Aber der erinnert sich niemand mehr an diese schwierige Zeit damals.

00:19:38: Und da bin ich auch sehr stolz darauf, dass ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen beitragen durfte aus dieser ehemaligen deutschen Post über die dann bei der Privatisierung viele gelacht haben, eine heute stolze und strahlende deutsche Telekom geworden ist.

00:19:55: Da heft ich mir so ein ganz kleines Federchen ans Revier aber mit mir natürlich auch alle Menschen, mit denen ich das gemeinsam gemacht habe.

00:20:03: Das war eine tolle Zeit!

00:20:04: Das kann ich mir vorstellen.

00:20:05: und auch wieder das Thema dass zu viele Kunden angestanden haben sogar Wolldenken verteilt wurden weil sie da auf der Straße übernachtet haben um das erste iPhone zu ergattern?

00:20:14: Ja Ich glaube, was man daraus lernen kann, du hast das eben gerade auch gesagt.

00:20:18: Erfolge reklamieren Menschen oft für sich und ihr Verhalten.

00:20:21: als ich habe dir herbeigeführt weil ich eine tolle Idee hatte, weil ich sie toll umgesetzt hab Weil ich das so klasse gemacht habe.

00:20:26: Viele Erfolger sind einfach Zufall.

00:20:30: Da bist du zur richtigen Zeit am richtigen Ort Und triffst dann noch die richtige Entscheidung oder verhältst dich richtig.

00:20:38: Dann kannst du den Erfolg im Grunde nicht mehr aufhalten.

00:20:41: Wenn du das erkennst wenn du sagst Ach, du lieber Gott bei all der Arbeit und ich bin gerade angekommen.

00:20:47: Und ich habe noch gar nicht richtig wie ich hier zurechtkomme, da hat man kein Plan.

00:20:51: Und jetzt soll ich auch noch iPhones verkaufen.

00:20:54: oder ob Du hingehst und sagst Leute das ist ja der Wahnsinn!

00:20:57: Ich bin Teil einer fast historischen Aktion.

00:21:01: Ich weiß noch als ich das iPhone damals bevor es verkauft wurde durften wir das ja mal als Jungsrefte in die Hand nehmen und draufgucken.

00:21:07: Das hatte eine Glasscheibe.

00:21:09: Ja?

00:21:10: Und ich kannte nur BlackBerry Und hatte gar keine ... Das kauft doch kein Mensch, Leute.

00:21:15: Es hat nur immer eine Taste!

00:21:16: Es hat gar keine Tastatur.

00:21:18: Das war für mich typisch Amerika.

00:21:20: Ja das wird hier in Deutschland nicht funktionieren.

00:21:24: Ja und dann war da ein ... Ich meine wir müssen jetzt über iPhone nicht mehr reden.

00:21:28: Fast zwanzig Jahre danach.

00:21:31: Damals wurde aus dem Handy das Smartphone.

00:21:34: Und es war ne Sensation.

00:21:37: Und ich hab das damals nicht richtig eingeschätzt.

00:21:40: Aber ich habe gesagt, wenn nicht dabei sein darf, der Wahnsinn.

00:21:43: Freut!

00:21:44: Du hast den Zufall oder die Chance wie ob immer man es beschreiben will richtig eingeschätzt und was Positives draus gemacht?

00:21:51: Ja aber das Positiv ist rausgemacht.

00:21:52: Das iPhone kam dann lief auch.

00:21:54: natürlich haben alle gedacht du verkaufst jetzt jeden Tag zwanzig tausend Stück davon.

00:21:58: Es gelingt natürlich nicht.

00:22:00: Aber es hat einfach war eine Riesenfreude.

00:22:02: so anzufangen und mit zum Erfolg auch einzusteigen ist natürlich ein Vorteil.

00:22:07: Das ist ne tolle Sache.

00:22:09: Und um noch mal zurückzukommen zu der Frage, wie gehst du eigentlich damit?

00:22:12: Bist du damit umgegangen?

00:22:13: Dass Kollegen mit denen du befreundet bist dann plötzlich deine Mitarbeiter wurden.

00:22:18: Das ist erstmal eine Sache da, lass uns drüber reden!

00:22:22: Wie geht es dir damit?

00:22:22: Wie geht's mir damit?

00:22:23: Wir wollen das machen und natürlich geht man freundschaftlich damit herum.

00:22:27: Man bleibt bei dem Du, man nimmt sich in den Arm, man erzählt auch weiterhin private Geschichten und dennoch Geht es darum, dass man gemeinsam Ziele zu erreichen hat und Geld zu verdienen hat?

00:22:38: Das ist normal.

00:22:40: Wir sind ja nicht bei einer freiwilligen Feuerwehr oder um nichts Negatives über die Feuerwehr zu sagen – das ist doch da wichtig und gut!

00:22:45: Oder bei so einer Selbsthilfeorganisation, das ist ein Unternehmen, das muss am Ende des Tages und Jaes Geld abliefern und Ziele erreichen.

00:22:54: Es muss etwas unternehmen, deswegen heißt das Unternehmen ja so... Und das ist eine Zweckgemeinschaft, die man hat.

00:23:00: Wenn man sich darüber im Klaren ist und wenn man einständig miteinander rumgeht... ...und wenn man auch offen ist, wenn du das Glück hast und hast Leute um dich herum, Menschen um dich rum, die dir ihre Meinung und die Wahrheits haben, auch was ihnen nicht gefällt,... dann hast du großes Glück!

00:23:17: Das sehe ich ganz genau so.

00:23:19: Es ist doch am Ende die Kombination aus Klarheit wirklich klar zu sein, was man will und was die Ziele sind etc.

00:23:25: Und trotzdem diese Menschlichkeit und diese Wertschätzung an den Tag zu legen finde ich immer.

00:23:29: Ja also du darfst ja Kritik üben.

00:23:32: Du musst auch kritische Dinge benennen.

00:23:35: Die Kollege hat immer mal gesagt, die Sau muss auf dem Tisch damit man das Problem richtig benennt aber dass alles auf einer Basis von einer menschlichen Wertschätzung und darf auch menschliche Nähe sein.

00:23:47: Selbst wenn es mal nicht funktioniert, ich habe mich schon von Menschen getrennt die ich menschlich sehr gemocht hab und mit denen ich heute noch telefoniere.

00:23:57: das eine hat mir dem anderen nichts zu tun.

00:23:59: wir haben in der Situation einfach nicht zusammengepasst Und dass ist nicht die Schuld dessen der dann geht.

00:24:05: Das ist doch meine Schuld.

00:24:07: Ich trage da damit, ich hätte es ja nicht hingekriegt Dass ich ihn für die Sache begeistern konnte.

00:24:12: Natürlich sind Menschen enttäuscht, wenn man über Trennungen redet.

00:24:15: und aber ein paar Wochen oder Jahre später habe ich oft die Erfahrung gemacht.

00:24:20: Da haben sie gesagt, weißt du, Kollege?

00:24:22: Das ist gut, dass wir das damals so gemacht haben!

00:24:24: Ja...

00:24:25: Die Erfahrung hab' ich auch gemacht.

00:24:26: Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich nie so richtig wohlgefühlt dabei.

00:24:30: Und wenn du mich nicht geschubst hättest... Ach, ich weiß nicht.

00:24:34: Aber das funktioniert nur dann, wenn man das auf einer vernünftigen menschlichen Basis macht.

00:24:39: Weißt du was ich so denke?

00:24:40: Die wenigsten Chefs hören das hier der von den Leuten die sie mal sozusagen vor die Tür gesetzt haben weil es nicht hinkriegen dass man danach wieder irgendwann miteinander redet.

00:24:47: und das ist auch wieder Zufall.

00:24:49: oder deine Führungsphilosophie Dass die Leute hinter dir gegenüber das eingestehen Das ist großartig.

00:24:55: Also ich finde wichtig Das Thema Trennungsgespräche, das ist ja schon wieder ein eigenes Thema.

00:25:01: Ja, das

00:25:01: machen wir noch mal!

00:25:02: Da

00:25:02: kam ein Teil der Kommunikation wie ich jetzt damit umgehen würde was ich da erlebt habe.

00:25:07: Ich muss auch dazu sagen wenn wir uns hier so unterhalten... ...ich hab auch ausreichend viel falsch gemacht.

00:25:14: Also ich bin weiter von entfernt zu sein.. ..ich hab jetzt soviel mehr richtig gemacht als andere.

00:25:19: Das ist glaube ich wichtig dass man das auch sagt, ich kann ja auch von vielen Fehlern berichten nicht gemacht haben Und das gehört dazu

00:25:27: Absolut, absolut.

00:25:29: Kommen wir noch mal zurück.

00:25:30: Du warst jetzt ja über zehn Jahre dann in dieser Verkaufsleiterposition?

00:25:35: Was war es, was dich morgens über so einen langen Zeitraum hat aufstehen lassen?

00:25:39: Was waren die Begeisterungen bei dir?

00:25:42: Was ist das eigentlich?

00:25:43: Hast du das so lange gemacht, Rüdiger?

00:25:45: Die Menschen!

00:25:46: Also eindeutig die Menschen.

00:25:48: Ich hab' die Antwort schon im Kopf gehabt, gerade als du noch nicht fertig warst mit der Frage...

00:25:52: Und du warst so rüftlich und hast mich aufsehen

00:25:54: lassen!

00:25:54: Ja weil ich gedacht habe, ich hab' dem Gefühl das jetzt kommt, die Menschen, eindeutlich.

00:25:59: Und zwar meine Leute, also Verkäuferinnen, Verkäufer meiner Führungsmeinschaft, meine Kollegen, mit denen ich arbeiten durfte, meine Chefinnen und Chefs mit denen ich arbeiten durfte.

00:26:14: Jetzt muss man immer sehr sauber formulieren oder fein formulieren, es gibt Menschen die sagen Ich hab tausend Leute unter mir.

00:26:23: Das ist finde ich das Wort tut schon weh.

00:26:26: Also ich habe immer ein ehemaliger Chef von mir hat mal gesagt ich habe gar keinen Untermitteln.

00:26:30: alles Kollegen und so sehe ich das auch sind alle Kollegen vor mir.

00:26:34: Und wenn du in einem Team und wir haben ja deswegen sitzen wir heute hier weil du ja auch eine Kollegin von mir warst und wir jede Woche unseren Termin hatten.

00:26:43: Und über Probleme oder Themen gesprochen haben, die entweder du für mich regeln durftest oder ich für dich regeln dürfte oder wie sie gemeinsam geregelt haben.

00:26:53: Und das sind Dinge, weißt Du wenn ich mich heute erinnere, dann sagen Leute immer Wie bist Du denn mit dem Druck umgegangen?

00:27:00: Ja, wie kannst Du denn jeden Tag die Zahlen erreichen?

00:27:03: Ich habe den Druck nie gespürt!

00:27:07: immer der Überzeugung war mit den Menschen, mit denen ich arbeite.

00:27:11: Krieg' ich das hin?

00:27:13: Es gibt natürlich Ziele wenn jemand sagt du musst jetzt die Hälfte des Personals geben und dreißig Prozent mehr verkaufen dann dachte ne das geht natürlich nicht.

00:27:21: aber wenn das Ziel annehmbar ist, wenn du sagst wird eng und schwierig aber es könnte gehen.

00:27:26: also in unserem Falle wir reduzieren Personalkosten wie kriegen wir das hin, an welchen Schrauben können wir drehen?

00:27:32: Dann guckst du und hast wir haben das immer hingekriegt.

00:27:35: Das geht immer wenn jeder an seiner Schraube dreht.

00:27:39: Und das war für mich immer ein schönes Erlebnis, die Ziele zu erreichen aber auch zu wissen, wir kriegen das hin?

00:27:47: Ja.

00:27:48: Wir kriegen es hin!

00:27:49: Ich bin da immer gerne erheben gegangen und damit ist die Frage glaube ich beantwortet die Menschen?

00:27:53: also das ist eindeutig schon klar.

00:27:55: Ja,

00:27:56: ja.

00:27:56: und auch interessant dass du erzählst das du den Druck im Grunde komplett verteilt hast auf alle Menschen oder so ob ich es zumindest verstanden weil's gemeinsame Sache war.

00:28:03: Und du wusstest du kannst dich auf die menschen verlassen und deswegen fühlt es sich dann wiederum leichter an?

00:28:09: Ja ich hab äh... Es gibt da auch ähm.. Auch Kollegen von anderen Firmen mit denen wir damals zu tun hatten wo du gemerkt hast, dass der Druck auf den Schultern lasst.

00:28:17: jetzt glaube das hat was dann mit der Persönlichkeit zu tun?

00:28:20: mit was bin ich für ein Mensch?

00:28:21: und ich bin so'n Mensch.

00:28:22: Ich kann Problemen oder Ärger.

00:28:25: Da regt sich meine Frau immer drüber auf.

00:28:26: Ich tue das abends in eine Schokolade, leg mich ins Bett und schlafe.

00:28:29: Und morgens hole ich es wieder

00:28:30: raus.".

00:28:31: Das funktioniert übrigens nicht bei jedem Problem.

00:28:33: Es gibt durchaus Ordinger, wo du sagst da habe ich Schwierigkeiten einzuschlafen aber alles was das betroffen hat jetzt Arbeit erreichen von Zielen.

00:28:42: Schwierige Gespräche am nächsten Tag, schwierige knifflige Termine.

00:28:47: Das hat mich immer gut schlafen lassen.

00:28:49: Und ich glaube, das ist schon mal wichtig, dass du ausgeruht und ausgeschlafen an diese Themen randest.

00:28:55: Das ist schon ein großer Vorteil.

00:28:56: Da

00:28:57: ist es ein Riesenvorteil!

00:28:59: Wir haben jetzt über Menschen gesprochen, wenn du zurückblickst... Du hast ja auch einige Führungspersönlichkeiten genannt die dich gefördert haben, die dich in Positionen gebracht haben.

00:29:07: Gab es eine Person oder mehrere Personen, die sich besonders geprägt haben?

00:29:11: Indem wer du geworden bist, indem was du gemacht hast?

00:29:16: Diese Folge ist powered by People Boost.

00:29:19: Ich weiß aus eigener Erfahrung, ein Pferd interessiert sich nicht für deinen Titel auf der Visitenkarte – es reagiert ausschließlich auf deine Klarheit und eine Haltung.

00:29:29: In Unternehmen ist das genau dasselbe!

00:29:32: Echte Autorität entsteht nicht durch das Organigramm sondern durch Präsenz.

00:29:37: People Boost sorgt dafür, dass aus strategischen Plänen echte Führung wird damit Teams nicht nur funktionieren, sondern gewinnen.

00:29:46: PeopleBoost – kurz gesagt, PeopleBoast hilft Organisationen besser zu denken, mutiger zu handeln und Strategie gemeinsam umzusetzen.

00:29:57: Schaut

00:29:57: mal vorbei

00:29:58: auf peopleboost.eu.

00:30:05: Also ich glaube geprägt haben mich viele, also ihr Chefs und Chef-Engolo die einiges abgucken kannst auch Kollegen von denen ich mir viel abgeschaut habe Aber gar nicht bewusst, dass ich jetzt sage, guck jetzt hin.

00:30:17: Was macht der da und wie geht er damit um?

00:30:19: Sondern das gefällt mir was der hier macht oder derseits den finde ich interessant.

00:30:24: Weil man sagt ja immer, der Rüdiger hat immer so viel Sprüche gehabt.

00:30:26: Der hat zuviel immer einen Spruch gehabt.

00:30:28: Das sind alles Sätze und Aussagen die ich mal irgendwo gehört habe und die man jemand unterhört.

00:30:33: Jo, das fühlt sich gut an!

00:30:34: Da ist etwas Wahres dran.

00:30:36: Die hab' ich mir dann zu eigen gemacht.

00:30:39: Also wer mir am allermeisten zugetraut hat, war glaube ich damals der Geschäftsführer Roland Angst.

00:30:45: Der mich auch danach viele Jahre begleitet habe zu dem ich heute noch Kontakt hab.

00:30:49: Das hat einfach menschlich sowas von gepasst.

00:30:52: und so ein alter Fußballer... Ich bin auch ein alter Sportler und er hat mich in einigen Präsentationen gesehen die in diesem Vertriebsführungskreis machen durfte, als Qualifizierer dieses Qualifikationsprogramm des Konten Jahres vorgestellt habe und Fragen beantwortet hat.

00:31:10: Hat er wahrscheinlich gedacht, der macht einen guten Eindruck?

00:31:13: Der hat eine ganz gute Persönlichkeit.

00:31:14: vielleicht kann er das.

00:31:16: Wenn dir das keiner zutraut wenn du diese Chance nicht kriegst dann wirst du diesen Tag auch nicht gehen von.

00:31:20: Das war der größte Sprung.

00:31:23: von daher wenn ich mich jetzt für jemand entscheiden müsste würde ich ihn nehmen

00:31:26: Ja.

00:31:26: Und du sagtest, dass dieser Roland Angst in dir auch etwas gesehen hat?

00:31:30: Was du vielleicht selber noch gar nicht wusstest, das es da ist oder vielleicht auch doch.

00:31:33: und später warst du ja selber in der Position Potenziale in Menschen zu sehen.

00:31:38: Woran hast du erkannt, dass jemanden Potenzial hat und dass sich für dich lohnt, in diese Personen zu investieren oder sie vielleicht auf Positionen zu heben die vielleicht auch eine Nummer groß waren?

00:31:49: An dem was Sie tun... beobachten konnte und erlebt habe.

00:31:55: Mir ist nicht so wichtig, was Menschen sagen, mir ist wichtig, wie sie sich verhalten tun.

00:32:01: Sind Sie engagiert?

00:32:01: Sind Sie pünktlich bei Terminen?

00:32:03: Sind sie vorbereitet?

00:32:05: Legen Sie Wert auf Ihr Äußeres.

00:32:07: Das hat auch eine Frage von Kommunikation mit kommunikationsvoller Vorbereitung.

00:32:12: Wie gehen Sie mit Problemen und Widerständen?

00:32:15: um, also kommen sie gleich zu dir und sagen ich geh nicht oder ich kann das nicht.

00:32:18: Oder probieren die das erst mal?

00:32:20: Oder fragen Sie oder tauschen sich mit Dir aus?

00:32:23: Also was Sie tun!

00:32:24: Das ist für mich das Entscheidende.

00:32:25: Was Menschen sagen ist nicht so wichtig.

00:32:27: Ich habe so viele Menschen getroffen in meinem Leben, die viel geredet haben aber am Ende musst Du halt etwas auf dem Zettel haben sonst wird es schwierig

00:32:35: Ja nachvollziehbar.

00:32:38: Und

00:32:38: Es gibt ja

00:32:39: die Menschen sowie du die Chancen gesehen haben, sie vielleicht als Zufall betätelt haben.

00:32:44: Aber zumindest die Zufälle ermöglicht haben und dann auch zugegriffen haben?

00:32:47: Was würdest du sagen unterscheidet Menschen von denen die Chance ergreifen oder denen die Chance nicht ergreift und sie vielleicht gar nicht erst sehen?

00:32:55: Das würde es so sagen ist da der entscheidende Unterschied!

00:32:58: Boah das ist eine schwierige Frage.

00:33:00: also warum die den ich sehe... Ich kann dir gar nicht sagen ob ich das immer als Chance wahrgenommen habe und gedacht hab Das ist meine Chance, mache ich es nicht.

00:33:11: Ich bin neugierig und habe gerne neue Dinge getan.

00:33:15: Und ich war ganz am Anfang meiner Zeit sehr neu gierig auf die große weite Welt.

00:33:21: Da würde ich aber heute auch Leuten sagen, bremst das mal ein bisschen aus, weil den Preis dafür habe natürlich nicht, ich bezahlt über all das was wir reden.

00:33:30: Erstens kriegst du das nie alleine hin?

00:33:32: Also es liegt ja nicht daran, dass ich ja nicht Verkaufsleiter Deutschland geworden war.

00:33:37: Weil ich so toll bin und weil ich so gut bin sondern bei ein paar Eigenschaften habe die jemand gemerkt hat und gefördert hat.

00:33:44: aber damals wenn ich meine Familie nicht gehabt hätte, wenn meine Frau mir nicht so viel abgenommen hätte Wenn ich nicht Kollegen gehabt hätte die mir geholfen hätten.

00:33:52: also es gibt ja Menschen die können sich durch ihr verhalten fördern.

00:33:55: Es gibt auch welche die können dich bremsen je nachdem.

00:33:58: das ist keine persönliche Einzelleistung.

00:34:01: es ist hilfreich Und wichtig, dass du Menschen um dich herum hast denen du vertraust die es gut mit dir meinen und die dich unterstützen.

00:34:09: Also ich habe ja das Beispiel immer auch gesagt, ne?

00:34:12: Ich verdiene das Geld nicht, wir verdienen das zu meiner Frau.

00:34:15: Das kannst du nicht alleine hinkriegen!

00:34:18: Aber das finde ich stark, dass Du das so gesagt hast.

00:34:21: Ja, auch Kollegen Christian Meyer der mir geholfen hat Der damals in Hamburg wollte er weg weil er gesagt hat, ich habe jetzt hier den vierten Chef im zwei Jahren und wir sind immer Letzter.

00:34:32: Und dann gesagt, Herr Meijer haben wir uns noch gesiezt!

00:34:35: Ich hab gewusst wenn ich den verliere, da bin ich hoffnungslos verloren, weil ich gedacht hatte das ist so ein Mensch dem kannst du vertrauen.

00:34:43: Dann hat der zu mir tatsächlich abends im Büro, ich weiß es noch wie heute gesagt mit einer kleinen Träne im Auge.

00:34:51: Erzähl' ich will, ich mach das, ich bleib da aber ich möchte nicht mehr Letzder

00:34:56: sein.".

00:35:00: Ich habe eben gesagt, was Menschen sagen ist nicht so wichtig.

00:35:03: Wie ihr es gesagt habt?

00:35:04: Wenn du diese Stimme hören würdest heute, hab ich gedacht der meint's ernst!

00:35:08: Der meints ernst an denen glaube ich und das war für mich richtig.

00:35:12: Und beeindruckend weil du den Mann zu dem Zeitpunkt ja nur kurz kanntest.

00:35:16: Ja.

00:35:16: Einen Tag zwei Tage oder paar Tage?

00:35:18: Ja

00:35:18: ein paar Tage und das auch halt nur beruflich.

00:35:21: aber das ist vielleicht auch ein bisschen Gefühl.

00:35:23: Hör mal ein bisschen auf deinen Bauch.

00:35:27: Also Führung und Umgang mit Menschen ist keine Mathematikaufgabe, dass du kannst auch viele Dinge studieren.

00:35:34: Du kannst auch vieles lernen aber einen Bauchgefühl ein Feeling zu kriegen und sagen, hm, machen wir es oder machen das nicht?

00:35:41: Also wie Kaufentscheidungen finden immer im Bauch statt und werden im Kopf realisiert.

00:35:46: also jeder der mir sagt Geld ist der entscheidende Kauffaktor mit dem würde ich nochmal ein Podcast machen weil das definitiv nicht so.

00:35:56: Ja großartig.

00:35:58: und du hast ja auch mal gesagt, nicht der Titel entscheidet ob jemand Führungskraft ist sondern den Mitarbeiter.

00:36:03: Was war es wohl was der Christian Meier ich nehm jetzt mal das Beispiel in dir gesehen hat?

00:36:08: Was ihn dazu ermutigt hat?

00:36:10: zu seinem okay Ich bleibe!

00:36:13: Ich glaube er hat gespürt dass sich fest entschlossen war.

00:36:17: diese also Hamburg ist eine besondere Sensationstadt wenn du da hinkommst.

00:36:20: das ist ja Wahnsinn wie schön diese Stadt ist.

00:36:23: und als ich gedacht habe ich möchte Ich möchte dem Roland Angst beweisen, dass er mich zurecht hierher geschickt hat.

00:36:32: Dass ich das kann!

00:36:34: Ich glaube uns gab noch mehr Chefs im Nachgang.

00:36:36: Wir hatten einen Gemeinsamen der hätte mich nie anschreien brauchen oder unter Druck setzen.

00:36:41: Der hat mich einfach mit seiner Anwesenheit und seiner Persönlichkeit unter Druck gesetzt.

00:36:46: Wenn der dir die Hand auf die Schulter gelegt hat gesagt ne?

00:36:48: Ich vertraue ihnen Dann hast du für den gearbeitet.

00:36:51: Du wolltest ihn nicht enttäuschen weil du ja gewusst hast Das sind einfach feine und tolle Menschen, da kannst du so viel von lernen.

00:36:58: Die lassen dich auch nicht beim ersten Fehler fallen!

00:37:02: Also Angst ist ein ganz schlimmer Verhinderer von Erfolg.

00:37:07: Angst ist das Schlimmste was du ausverbreiten kannst.

00:37:10: Und dieses Vertrauen wenn du weißt der Roland hat mich dahin geschickt weil er mir das zutraut dann will ich den nicht enttäuschen.

00:37:19: und das war Motivationsfaktor eins zwei drei Und vier wahrscheinlich auch noch.

00:37:24: Ja, was ich da ... Ich hab den nie gefragt, wie viel Geld ich dafür kriege?

00:37:28: Das habe ich den immer.

00:37:29: und dann hab ich immer gesagt, du wirst es schon nicht mehr über Geld reden sagen.

00:37:32: Aber du bist ein fairer Mensch, du weißt aus meinen Kollegen verdienen und dann macht das mal!

00:37:37: Das wird.

00:37:37: jetzt werden jetzt Leute, die das hören, sagen er ist der Irre hat ja so viel Geld verdient... Das war für mich nicht der erste Punkt wirklich nicht sondern das zu machen so eine Chance zu haben und alles weitere wird sich daraus ergeben.

00:37:52: So habe ich da draufgeguckt, also so ging es mir damals.

00:37:55: Meine Motivation war die Leute, die dir das zutrauen und die dich unterstützen nicht zu enttäuschen.

00:38:00: Also ich versuche viel raus, dass man durch Kommunikation Menschen um sich scharen kann aber vor allem auch durch Taten ... Ja?

00:38:09: Ich hab die Fragen gar nicht richtig beantwortet.

00:38:11: Woran merke ich das eigentlich?

00:38:13: Ich möchte dir zwei Beispiele sagen woran ich merke, dass ich eine Führungspersönlichkeit war.

00:38:19: Führungskraft ist und Persönlichkeit sind nochmal für mich zwei kleine unterschiedliche Dinge.

00:38:24: Unser Sohn hat es ja auch bei der Telekom, war verantwortlich die kommunikative Verantwortung für die Eröffnung eines Telekom-Shops in Hamburg Der größte in Europa übrigens, da war ich mit eingeladen.

00:38:35: Und dann bin ich mit meiner Frau hingefahren und dann kamen Menschen zu mir, Verkäufer unter anderem, die haben mir die Hand gegeben und gesagt Mensch jetzt sind wir haben uns fünf Jahre nicht gesehen erinnern sich noch an damals Sie haben mal ... Da habe ich mich verabschiedet bei Ihnen weil ich zum Boxtraining wollte und da haben sie Mir den Arm zusammengedrückt hier oben.

00:38:54: Meine Kollegen haben gedacht, sie würden mir was tun und ich muss dazu sagen, mich sehen die Menschen jetzt nicht.

00:38:59: Mich hören Sie nur!

00:38:59: Ich bin zwei Meter groß und habe eine tiefe Stimme.

00:39:02: Einige sagen, ich hab auch einen ernsten Blick.

00:39:05: oder die sagen, wissen Sie noch?

00:39:06: Sie haben mir damals iPhones besorgt weil sie gesagt haben, hab' ich damals war ich noch Shopleiter in ... da gedorfeneinig.

00:39:14: Und dann haben Sie den Shop besucht und dann habe ich, haben Sie mich gefragt, ob ich ein Wunsch habe und gesagt ja, ich brauche iPhone sondern haben Sie mal telefoniert und am nächsten Tag kam iPhone.

00:39:21: Vergesse ich nie.

00:39:22: Also solche Geschichten, wenn Leute zu dir kommen.

00:39:26: Jahre später sich an dich erinnern und sie haben keine Führungsbeziehungen mehr zu dir dann sagst du oh das war schon nicht eine gute Zeit Das war schon da hast du schon das ein oder andere richtig gemacht.

00:39:38: So was freut mich total.

00:39:41: Woran merkst du das?

00:39:43: Wenn du beispielsweise im Jahresendgeschäft dir damals ich spring noch mal zurück in die zeit Verkaufszeit der Deutschland bei einem Produkt ein paar tausend Stück gefehlt haben, um die Jahresziele zu erreichen.

00:39:57: Und ich habe meine Regionalleiterinnen und Regionalleitern zusammengeholt oder wir haben einen Call gemacht, das ist mal auf Leute!

00:40:02: Wir haben hier ein riesengroßes Problem, wir müssen da jetzt anpacken.

00:40:06: was braucht ihr dafür?

00:40:07: Ja, wir brauchen... wir wollen in kleinbettbewerbt machen, wir brauch'n bisschen Geld, wir brauchen uns dies und jenes Zeit besorge ich euch.

00:40:12: Machen ihr euch mal Gedanken wie wir das hinkriegen.

00:40:14: und wenn wir solche Ziele erreicht haben Wenn es gelungen ist in wenigen Tagen – und dafür war die damalige Schockorganisation bekannt Dass wir unheimlich schnell angesprungen sind und dass wir unheimlich schnell Dinge umgesetzt haben.

00:40:26: Und einige kennen den seit heute noch, wir sind dann gut in alle zur gleichen Zeit das gleiche tun.

00:40:31: Ja, dass wir am gleichen Thema arbeiten – und das meine ich, früher hat man das Exekution genannt, Exekutionsstärke also Umsetzungsstärke wenn das funktioniert!

00:40:42: Wenn du dann drei Tage später siehst guck mal die Zahlen gehen hoch, verrückt?

00:40:46: Die machen fast alle mit, das ist ja die Kunst große Organisationen zu führen Leistungslücken schließen.

00:40:52: Also die Differenz zwischen schwach und gut so zusammenzufahren, dass die Gesamtleistung nach oben geht.

00:40:59: mehr ist es nicht.

00:41:01: Hört sich ganz simpel an Rüdiger doch schwierig in der Umsetzung wenn man das nicht gut

00:41:05: kann?

00:41:06: Ja, wenn man gut können tust du's.

00:41:08: dann glaube ich wenn nur die richtigen Leute um dich rum hast.

00:41:11: Und was von mir heißt jeder Chef oder Chefin hat spätestens nach einem Jahr das Thema sie verdient.

00:41:17: Also Zeit die Leute anzugucken und jetzt zusammenzustellen.

00:41:20: Und wenn du die richtigen Leute hast, das ist die Grundvoraussetzung finde ich.

00:41:23: Wenn du die Menschen mit der richtigen Einstellung hast, ein ehemaliger Verkaufsleiter den ich kennengelernt habe in... gibt es so viele lustige Geschichten, der schon lange lange lange im Ruhig stand, er war damals schon über sechzig und hat gesagt Herr Zinn!

00:41:39: Der Mensch besteht zu achtzig Prozent aus Wasser, der Rest des Einstellungen.

00:41:45: Und das ist so ein Satz, da kam er drüber grinsen.

00:41:48: Aber der hat auch sogar gearbeitet.

00:41:51: Fähig verkaufen kannst du lernen aber die Lust auf Menschen, Menschen anzusprechen, nur das kannst du nicht lernen.

00:41:58: Also es gibt Fähigkeiten, die kannst Du lernen, aber Einstellungen verhalten oder das schwierig zu lernen?

00:42:04: Der Satz ist wirklich großartig!

00:42:06: Der Mensch besteht zu achtzig Prozent aus Wasser und zu zwanzig Prozent aus Einstellung.

00:42:12: Das war übrigens so eine Kanone, wo wir gerade bei Führung sind.

00:42:15: Der hat mal ein paar Wochen zu mir gesagt, der war damals schon dreiundsechzig.

00:42:19: Uwe Höfer, übrigens von Osnabrück, sagte also, was ich Ihnen sagen will?

00:42:24: Donnerstags um sechzehn Uhr dreißig ist schwierig!

00:42:26: Da spiele ich immer Tennis wenn Sie mich anrufen wollen.

00:42:31: Situatives Führen.

00:42:32: ja mit dem Dreiundzwanzigjährigen hätte ich anders geredet als mit einem Dreinsechsigjährige.

00:42:38: Kannst du dir überlegen sage ich Momentma, um die Urzeit gibt es kein Tennis da arbeiten sie bitte.

00:42:43: Oder sage ich, der hat seinen Laden im Griff.

00:42:46: Der macht das alles richtig und alle Kollegen wissen, dass er das macht.

00:42:50: soll ich jetzt aus der Zentrale kommen und dem Mann das verbieten und das Leben kaputt machen.

00:42:55: Du kannst dir überdenken was ich gemacht habe.

00:42:58: Ich war damals auch noch ganz jung und hab gedacht als klar ab acht zehn Uhr rufe sie wieder an.

00:43:04: Ist verrückt aber die Zeit war damals so.

00:43:08: Ja und das ist auch, ich würde das sofort unterschreiben, situatives Führung.

00:43:11: Du hättest dir wahrscheinlich mehr kaputt gemacht den Mann verloren oder Dienst nach Vorschritt oder sollst du was bekommen wenn ihr das weggenommen hattest?

00:43:17: Aber es gibt so Dinge und habe ich aber in keinem Seminar gelernt oder irgendwo sondern da musst du ja ins Sekundenschnelle irgendwie überlegen, was mache ich denn jetzt?

00:43:27: Und der sagt's dir auch noch.

00:43:28: also heute mit dem Wissen was ich heute sage, du hast gesagt sieben Jahre später reflektiere ich überleg mal.

00:43:34: dann hat er mir doch vertraut Er hätte doch das auch verheimlichen können, aber er hat ganz offen gesagt hier pass auf.

00:43:40: Das ist so und habe ich gesagt vielleicht instinktiv?

00:43:43: Das ist ein ehrlicher Typ.

00:43:45: Hat funktioniert war eine tolle Zeit.

00:43:47: Ja großartig!

00:43:48: Rüdiger das Thema... Ich sage jetzt auch Führungspersönlichkeit.

00:43:52: Was ist sozusagen die rüdiger Zinndefinition von einer wirklich guten Führungspersönlichkeit in ein zwei Sätzen?

00:43:59: Ach du Alarm, das ist ne ganz schwierige Frage.

00:44:02: Konstanz, ich würde sie So beantworten.

00:44:08: Wichtig ist, dass du glaubwürdig bist.

00:44:12: Also in dem Moment wo du... Das gilt ja für alle die Verantwortung tragen und für Politiker, aber für Führungspersönlichkeiten.

00:44:20: Wenn du nicht glaubwürdig bist dann hört dir auch keiner zu Und dann lässt doch keiner was um authentisch zu sein Menschsein Ist.

00:44:28: wenn wenn du mich jetzt fragst Was?

00:44:30: Was ist die wichtigste Eigenschaft?

00:44:31: sei ein Mensch Und interessiere dich für die Menschen, für die du verantwortlich bist.

00:44:37: Für die Du Verantwortung übernimmst!

00:44:39: Ich bin ja jetzt nicht der Papa von dreieinhalbtausend Menschen geworden... Aber es sind meine Leute!

00:44:45: Die Entscheidungen, die ich treffe und so wie ich mich verhalte, ich repräsentiere diese dreieinhalbt tausend menschen.

00:44:52: wenn ich in einer Meeting gesessen habe und mich hat jemand angegriffen oder niedergemacht Dann hätte er den Kopf einziehen können und dann habe ich natürlich auch Angst und Sorge gehabt.

00:45:03: Aber ich hab' dann gedacht, diese dreieinhalb Tausend Deute gucken dir zu!

00:45:06: Was würden die jetzt denken?

00:45:09: Wenn du jetzt – weil ich hab dich natürlich auch mal geschimpft oder mal angezählt – aber dieses Bild nach unten treten und nach oben bockeln finde ich ganz widerlich.

00:45:18: Und deswegen gerade rücken haben nach oben, nach unten authentisch sein und seine ... Die Leute vertreten... Ich vertrete dreieinhhalb tausend Menschen Wenn ich mit meinen Chefs oder mit dem Management der Deutschen Telekom spreche, wenn ich mit meinem dreieinhalbtausend Menschen spreche dann vertrete ich das Management und die Deutsche Telekom.

00:45:38: Das ist meine Rolle als Führungskraft auch wenn es negative Entscheidungen sind und schwierige Situationen aber da auch die Wahrheit sagen.

00:45:45: eine meiner Regionalleiterinnen hat man gesagt Klarheit geht vor Schönheit Und dann musst du klar sein.

00:45:51: und auch wenn es wehtut einen Moment, aber dann zuckt's mal im Herzmuskel.

00:45:54: Aber dann muss man sagen wie gehen wir jetzt mit der Situation um?

00:45:57: Aber nicht anlügen!

00:45:58: Nicht irgendwas schönreden das ist und nicht um den heißen Preirum reden und nicht sagen ich kann ja nichts dafür meine persönliche Meinung ist eine andere.

00:46:07: aber mein Chef hat gesagt dann disqualifizierst Du Dich als Führungspersönlichkeit derartig Dann bist Du dann kannst Du auch als Briefträger ne Postkarte wegbringen wo was drauf ist.

00:46:18: Das ist keine Art, zu sagen wir haben das besprochen im Führungskreis.

00:46:22: Wir haben folgende Entscheidungen getroffen und so ist sie.

00:46:24: Ja

00:46:25: was ich höre es Mensch sein glaubwürdig und authentisch.

00:46:29: Und was hat das für dich mit einer guten oder entsprechenden glaubwürdigen und authentischen Kommunikation zu tun?

00:46:36: Woran merke ich?

00:46:36: dass in der Kommunikations, dass jemand glaubewürdig authentisch Mensch isst?

00:46:40: Indem er das tut was er sagt, indem die Menschen Heute sage, spätestens morgen tu, indem Sie das erleben.

00:46:49: Also wenn ich sage... Ich mache mal immer gerne ein Beispiel.

00:46:52: Wenn ich sage wer mich anlügt oder betrügt und so den vernehmt, trenn' ich mich.

00:46:58: Da musst du das auch tun!

00:46:59: Und da gibt's viele.

00:47:00: oder wenn ich sagen pünktlichkeit ist mir total wichtig.

00:47:04: Ich mach dir mal ein lustiges Beispiel wo ich heute auch drüber lachen kann.

00:47:08: Ich habe jedes Jahr mindestens einmal selber ein Seminar gemacht, das nannte sich damals Schauplatzführung für junge Führungskräfte die in dem Entwicklungsprogramm für Verkaufsleiter waren.

00:47:19: zwei Tage weil ich das immer gerne gemacht hab und weil ich die Leute auch mal sehen wollte.

00:47:24: Ich wollte immer zwei Tage am Stück erleben beim Abendessen und beim Frühstück und nicht nur innerhalb von einem Vorstellungsgespräch.

00:47:31: aber dann hast du ja eh immer ein angepasstes Verhalten.

00:47:36: So, wir machen das in Stuttgart.

00:47:37: Ich komme abends hin und baue den Seminarraum auf.

00:47:39: All das hatte ich damals noch schön Flippschatz geschrieben.

00:47:41: Die KI gab es noch nicht.

00:47:42: Also richtig so zwei, drei Stunden Vorbereitung.

00:47:45: Morgen früh ist alle da bis auf zwei Jungs.

00:47:47: Zwei Jungs kommen anderthalb Stunden später weil im Stuttgarter Raum ein Verkehrschaos war und die kamen zwei Stunden später.

00:47:54: Jetzt machen sie auch situativer Entscheidung?

00:47:56: Ich wusste ja, die sind nicht da!

00:47:58: Wir fanden an.

00:47:58: Da habe ich gedacht was machst du denn wenn die jetzt kommen?

00:48:01: Ja klar, irgendwann kommen die So, und dann habe ich die Tür auf.

00:48:05: Dann wollte ich jetzt einen Moment bitte draußen warten.

00:48:08: Wir sind ja gerade mitten in unserer Arbeit.

00:48:11: In der nächsten Pause können Sie dann hier teilnehmen.

00:48:15: Die nächste Pause war eine Mittagspause und bis dahin war noch eine halbe Stunde Zeit.

00:48:20: Und da merkte ich von da an bei den Stimmungen diesem Raum dramatisch.

00:48:24: Der große Chef lässt da draußen... ...die Leute sitzen wie kleine Schuljungen, die dürfen nicht reinkommen.

00:48:29: Das war für die Leute unfassbar.

00:48:33: Und dann habe ich gesagt, ich habe immer gesagt, Pünktlichkeit ist wichtig.

00:48:35: Wer zu spät kommt, ist zu späts losgefahren.

00:48:38: Aber wenn ich fünf Minuten auf jemand warte, dann entscheidet jemand über meine Lebenszeit.

00:48:42: Fünf Minuten?

00:48:43: Ja, es auch Lebenszeit!

00:48:46: Jedenfalls sind die dann reingekommen und nach der Mittagspause habe ich gemerkt das Ding muss geklärt werden.

00:48:52: also Kat wir reden jetzt über die Situationen die wir erlebt haben.

00:48:55: was ist passiert?

00:48:57: Und dann ging es um Wertschätzung und haben nichts gesagt.

00:48:58: Ja, aber das ist ja nicht wertschätzend.

00:49:00: Die lassen die da draußen sitzen und sagen Leute pass mal auf.

00:49:03: Wo wir jetzt gerade im Führungsseminar sind immer in zwei Richtungen?

00:49:06: Was ist denn Wertschättung mir gegenüber?

00:49:08: Ich bin gestern Abend hierhergekommen.

00:49:10: Da habt ihr noch zu Hause mit eurer Familie auf dem Sofa gesessen, hab Fernsehen geguckt.

00:49:13: Da habe ich den Seminarraum aufgebaut!

00:49:14: Ich habe alles vorbereitet und ich bin pünktlich.

00:49:17: Und zwar von euch.

00:49:19: Aber ich sag dann war es euch nicht wichtig genug.

00:49:22: Ja doch das ist total wichtig und ich sage nein wenn ihr jetzt in einem irgendeinen Preis ausschreiben, drei Wochen New York gewonnen hätte.

00:49:32: Plus eine Million Taschengeld für jeden!

00:49:35: Das Problem daran ist der Flieger geht in Frankfurt um vier Uhr dreißig Morgen frühes.

00:49:40: Keiner wäre von euch zu spät gekommen.

00:49:41: ihr werdet abends vorher angereist hat euch ein Hotelzimmer genommen und hättet anderthalb Stunden vor dem Schalter gestanden bevor er geöffnet hat richtig?

00:49:49: Richtig also das ist euch wichtig dass es euch nicht so wichtig.

00:49:55: Das ist ja auch nicht schlimm, nur damit uns das mal klar ist was hier gerade passiert und dann habe ich natürlich den Vorteil gehabt in der Zeit.

00:50:03: Ich hatte es als Trainer gelernt.

00:50:06: von daher kannst du auch sagen... ...ich empfehle jeder der Führung übernimmt oder der die Führungspersönlichkeit werden will mach mal vorhin eine Trainerausbildung.

00:50:16: das hilft schon wenn du dir ein paar Dinge noch mal im Klaren wirst Und dass war für mich.

00:50:20: heute kann man darüber lachen.

00:50:21: übrigens auch mit den beiden habe ich heute noch Kontakt, die da draußen gewartet haben.

00:50:27: Und das war auch nachher ein tolles Seminar.

00:50:29: aber du musst finde ich die Situation auflösend, die Sau muss auf den Tisch weil du merkst Du kannst dir das Programm nicht weiter durchfahren.

00:50:37: Die Leute sind mit ihren Gedanken Da ist irgendwie keine richtige Energie im Raum Da steht einen Elefant im Raum Weißt du?

00:50:47: Ja Das war ganz witzig und da haben alle Leute gewusst Beim Rüdiger Zinn kommst du besser pünktlich.

00:50:54: Ja, und sie haben gewusst bin ich mir sicher was der Rüdiger Zinn sagt das macht er auch?

00:50:59: Genau das macht ja auch!

00:51:00: Das ist der Punkt und das ist ja die Antwort auf die Frage.

00:51:03: Du legst ihn natürlich auch ziemlich viel auf die Schultern weil du musst selber pünklich sein.

00:51:07: Klar

00:51:07: Wenn du selber... Und dann sind wir bei Glaubwürdigkeit und bei... Bin ich authentisch wenn du selber zu spät kommst Dann wird keiner etwas sagen.

00:51:16: aber alle werden sagen ahaa guck mal

00:51:19: Das ist so.

00:51:20: Und das muss ich sagen, ich weiß nicht wie dir das geht Rüdiger.

00:51:22: da habe ich schon viele Führungskräfte, Führungspersönlichkeiten erlebt die predigen was?

00:51:27: Die wünschen sich etwas von ihren Menschen machen auch Ansagen und halten sich dann selber nicht dran und Dann kann man sich als Mitarbeiter Als kollege gar nicht daran halt weil das lächerlich ist.

00:51:37: dass meine ich mit laufwürdigkeit zu.

00:51:39: hast du das ist schwierig?

00:51:40: Ja, weil das man jetzt nicht denkt.

00:51:42: Man genießt es, wenn man so eine Schulung leitet oder so ein Training leitet und da sind zwei Leute draußen vor der Tür sitzen.

00:51:49: Die Entscheidung ist ja aus dem Bauchhaus in dem Moment was mache ich?

00:51:54: Und ich denke natürlich wie geht's denen nach draußen jetzt?

00:51:57: Was denken die denn jetzt hier drinsitzen?

00:52:00: Ist das richtig dass sie kann zu erwachsenen Menschen draußen warten lassen?

00:52:03: Aber genau das was ich gerade gesagt habe, hab' ich auch mit den Leuten besprochen.

00:52:10: Ich will euch mal sagen, wie es mir damit geht.

00:52:13: Glaubt ihr für mich ist das schön?

00:52:15: Wenn zwei von euch draußen sitzen, glaubt ihr beiden, ihr habt mir nicht leid getan!

00:52:21: Aber ich kann das... Es muss doch eine Reaktion folgen auf ein Verhalten.

00:52:26: Das Verhalten ist für mich nach wie vor nicht okay.

00:52:29: Deswegen seid ihr trotzdem zwei liebe Kerlen.

00:52:31: Ich glaube euch dass, dass ihr pünktlich kommen wolltet Aber jeder weiß im Raumstuttgart, kann es zu einem Verkehrsklaus kommen.

00:52:39: So ihr habt gepokert und habt verloren?

00:52:42: Das kann passieren!

00:52:43: Und wenn wir jetzt alle gemeinsam was draus lernen dann war es doch eine gute halbe Stunde die wir jetzt hier gemeinsam verbracht haben.

00:52:50: Ich glaube das ist für mich wichtig dass man ja ehrlich ist und nicht irgendwas tut von dem man nicht überzeugt ist.

00:52:57: Dass man von dem überzeugt is und natürlich gehst du auch an den Abend ins Bett und überlegst war das jetzt richtig oder... Wie geht's denen jetzt damit?

00:53:06: Aber dann kannst du es nicht mehr rückgängig machen, dann ist es so.

00:53:09: Ja das war die Geschichte.

00:53:11: Schauplatzführung der ist dann wirklich zu einem Schauplatzführungen geworden.

00:53:14: ja

00:53:15: in der Tat und ich bin mir sicher die beiden Herren werden daraus für ihr Leben gelernt haben solche Momente die bleiben nachträglich

00:53:22: ja hoffentlich

00:53:24: großartig.

00:53:25: Würdest du sagen, das war jetzt ja schon so eine Situation die dich als Führungskraft in dem Falle auch als Trainer gefordert hat?

00:53:32: Gab es weitere Situationen wo wirklich Fingerspitzengefühl gefragt war, wo du sagst oh da musste ich wirklich mal für mich in die Trickkiste greifen oder ganz stark aufs Bauchgefühl hören.

00:53:46: Du stellst mir bei euch schwierige Fragen.

00:53:48: Fingerspitzen fühl ich es immer gefragt, finde ich.

00:53:50: In dem Moment wo du dich sicher fühlst oder sagst nicht aufmerksam bist passiert irgendwas.

00:53:57: also eine gewisse Aufmerksamkeit ist schon immer sehr hilfreich mit meinen Leuten.

00:54:05: Ich habe schon Sachen gemacht die waren auch lustig im Nachhinein aber das konnte ich nie auflösen.

00:54:13: Wenn wir Shopbesuch gemacht haben, dann hast du immer mal nach Ordnung und Sauberkeit geguckt.

00:54:17: Das ist das Schaufenster richtig dekoriert.

00:54:19: Sind die Sitze richtig sauber?

00:54:21: Die Arbeitsplätze sind sauber!

00:54:22: Und für mich war es wichtig... ...es ist im Backoffice sauber.

00:54:27: Also wie sieht der Kühlschrank aus?

00:54:29: Wie sieht das aus was Kunden nicht

00:54:31: sehen?!

00:54:32: Weil ich habe mal gelernt wenn Menschen das pflegen was man nicht sieht zum Beispiel die Füße Dann pflegen sie den ganzen Rest auch, dann kannst du mal davon ausgehen dass das ein gepflegter Mensch ist.

00:54:43: Und an einem eines Tages habe ich die Mikrowelle aufgemacht und hab gesagt Leute guckt euch das mal an hier drin wie das aussieht!

00:54:53: Da könnt ihr doch nicht essen warm machen.

00:54:55: Die haben natürlich alles sauber gemacht.

00:54:57: der ganze Laden wurde geputzt weil ich natürlich wusste ja ne?

00:55:00: Der Rüdiger kommt und er guckt überall nach nur die Mikrowelle und den Sozialraum sozusagen den haben Sie nicht so richtig aufgehoren.

00:55:08: Daraufhin haben in ganz Deutschland die Läden ihre Mikrowelle geputzt.

00:55:12: Und in den nächsten Shops, das gibt es ja dann wie so ein Lauffeuer geht das herum?

00:55:17: In den Lädenden, die ich kam... Die haben auch gesagt sie können ruhig in unsere Mikrowälle gucken.

00:55:24: und dann habe ich immer verzweifelt versucht zu erklären warum mich diese Mikrowalle geguckt hat.

00:55:29: weil genau das habe ich mal gelernt von einem.

00:55:33: Ich hab mal Fußball gespielt und da gab es ein Masseur ehrenamtlich, also jetzt nicht professionell.

00:55:37: Und er hat immer gesagt, Junge an den Füßen erkenne ich die Menschen.

00:55:42: Wenn du das pflegst was du nicht siehst dann kannst du davon ausgehen dass du das was du siehst auch pflägst.

00:55:48: So kam ich auf die Mikrowelle.

00:55:49: Das war ja meine Übersetzung!

00:55:51: Und wenn du heute noch in die Organisation gehst und sagst kenn dir noch die Geschichte mit dem Mikrowellen fang dir an zu lachen Ja aber... Hundertmal erklärt und nicht alle haben das so verstanden, sondern haben gedacht ich habe jetzt irgendwas gesucht um was zu finden.

00:56:07: Das war ja nicht meine Übung!

00:56:09: Und trotzdem interessant, dass

00:56:11: die Mikrowelle

00:56:12: so einen

00:56:16: Kultstatus bekommen hat.

00:56:18: Du hast ja schon ein bisschen geschildert, die unterschiedlich man Menschen eigentlich führen muss weil jeder anders tickt.

00:56:22: dem einen musste erklären warum du in den Mikrowellen geguckt hast der andere weiß es sofort.

00:56:27: wie hast du das für dich besetzt dieses Thema?

00:56:30: unterschiedliches Ansprechen von Menschen, unterschiedliches Führen.

00:56:33: Um eben jeden Menschen auf eine bestimmte Art dann auch zu motivieren und zu führen, ja am Ende auch zu den Ergebnissen zu bringen?

00:56:41: Ja!

00:56:42: Ihre Motivation ist auch ein schönes Stichwort.

00:56:45: Ich persönlich bin überzeugt davon dass du niemanden motivieren kannst.

00:56:50: Motivations kommt immer intrinsisch aus meiner Sicht aber ich motiviere Menschen und das ist die Aufgabe von Führungspersönlichkeiten indem ich möglichst optimale Rahmenbedingungen schaffe.

00:57:01: Indem ich ihnen die Werkzeuge zur Verfügung stelle, die sie brauchen.

00:57:06: Du kannst einen Verkaufswettbewerb machen und die Leute haben schlechte Rechner oder keine Kunden oder die Produkte sind nicht da oder es fehlt irgendwas anderes.

00:57:16: dann ist das schwierig.

00:57:18: Du kannst also keinem sagen du musst die hundert Meter in elf Sekunden laufen und noch drei Backsteine mitnehmen.

00:57:24: Also die Backsteinen musst du schon abnehmen.

00:57:26: Das finde ich ist wichtig, dass man das macht.

00:57:28: Das ist auch nicht immer gelungen.

00:57:29: Es gibt was, was ich heute noch mal anders machen würde und mehr darauf achten würde zurückgeblickt.

00:57:37: Ist es ein Feld, das hätte ich besser machen können?

00:57:40: Zum Thema Motivation.

00:57:45: Situatives führen.

00:57:49: Ich überlege deswegen so lange weil das ist ein eigenes großes Feld.

00:57:55: haben wir einen Auftrag, der sofort und schnell umgesetzt werden muss.

00:57:58: Haben wir nur eine Woche Zeit oder haben wir ein strategisches Thema für das wir uns jetzt Monatezeit nehmen können, um eine gewisse Kultur zu implementieren?

00:58:10: Das sind unterschiedliche Aufträge, unterschiedliche Zeitfenster.

00:58:13: Wenn es schnell gehen muss, da muss die Leute zusammenholen und sagen, Leute, wir müssen jetzt Folgendes tun.

00:58:18: Erste Zeit ist drittens damit Folgendes passiert.

00:58:22: Wir haben keine Zeit, Umsetzung jetzt!

00:58:26: Es gibt andere Themen, da kannst du die Leute einladen zu einem Meeting, kann es sein.

00:58:30: ich habe folgendes Thema mit euch zu besprechen wie ist eure Meinung dazu?

00:58:34: Lass uns auch die anderen Leute mal fragen wir über damit umgehen und wir haben Zeit zu überlegen.

00:58:39: welchen Weg schlagen wir ein um das Ziel was uns gesetzt wird zu erreichen?

00:58:44: Das ist eine unterschiedliche Ansprache.

00:58:45: dann sind Menschen unterschiedlich.

00:58:47: Es gibt Leute glaube ich und hab mich erfahren Die sind sehr zart und sensibel.

00:58:56: Wenn du da laut wirst, was auch passieren kann aber nicht passieren muss dein Argument wird ja nicht besser nur weil es lauter ausspricht.

00:59:03: Also wer schreit hat Angst Wer schreite ist unsicher Wer schreibt wirkt immer unsicher.

00:59:08: Deswegen habe ich das immer vermieden Panisch zu werden oder Panik auszudrücken Sondern immer sagen also dass sie jetzt eine knifflige Situation.

00:59:16: Aber wenn wir gemeinsam daran anpacken Und alle zur gleichen Zeit das gleiche tun Dann werden wir unser Ziel erreichen, da bin ich sicher.

00:59:24: Anders wird es gar nicht

00:59:24: gehen.".

00:59:25: Und dann gibt's wieder andere... Da musst du auch mal sagen, ich habe es jetzt fünfmal erklärt und mir fällt auch kein besseres Argument mehr ein.

00:59:34: Außer mach´s jetzt einfach!

00:59:37: Jetzt morgen früh muss es fertig sein oder übermorgen muss das fertig sein.

00:59:43: Du steigst nie in den gleichen Fluss.

00:59:45: Jede Situation ist eine andere.

00:59:47: Die Leute sind anders drauf, die Aufgabe ist eine andere.

00:59:50: Die Zeit ist eine andere.

00:59:51: Du hast mal wenig Geld, mal viel

00:59:52: Geld.".

00:59:53: Das ist schwierig da wirklich einen guten Ratschlag zu geben!

00:59:57: Das einzige was ich sagen kann ist guck dir die Situation an, guckt dir den Menschen mit denen du es so tun hast und entscheidet dann... Was hilft denen?

01:00:09: Dies machen müssen am meisten.

01:00:11: Du musst das ja nicht machen.

01:00:13: Ich hab kein einziges iPhone verkauft.

01:00:15: Also ja zur Show hier mit die Presse auch mal guckt.

01:00:19: und aber ich habe ja in meiner Rolle als Verkaufsleiter Deutschland vielleicht fünf Verkoffsgespräche geführt, weil sich es in der Situation ergeben hat.

01:00:32: Aber ich konnte keine Kasse bedienen.

01:00:34: Ich konnte auch kein System bedienen und das eingeben was ich da gemacht habe, weil ich erstens vom Wissen nicht konnte und zweitens keine Kennung hatte um da rein zu gehen.

01:00:44: Aber... ...ich bin dann erfolgreich!

01:00:47: wenn meine Verkäuferinnen und Verkäuer in gutes Verkaufsgespräch führen.

01:00:52: Das ist alles, was wir tun zahlt auf diesen Augenblick an diesem Moment ein.

01:00:57: ob das der Finanzer ist, ob du das als Personalchefin bist.

01:01:02: es ist unsere Aufgabe für diesen Jungen und dieses Mädchen die mit dem Kunden spricht bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen damit Jeden Monat pünktliche Geld kriegen wir erst mal bei der Personalgeschichte, damit die ihre Fortbildung machen können.

01:01:15: Damit die das sind Rahmenbedingungen, die wichtig sind... ...damit dieser Moment über den ich spreche gelingt!

01:01:21: Wenn uns das nicht gelingt, dann sind wir alle nicht erfolgreich,... ...dann gehen nämlich diese Verkaufsgespräche schief oder sie finden gar nicht statt, wenn ihr keine Verkäufer hast und wenn uns das klar ist dass es uns nur gibt weil die einen guten Job machen Dann haben wir schonmal ziemlich viel gelernt glaube

01:01:38: ich.

01:01:38: Ja, ich habe gerade von dir gelernt oder gehört daran Bedingungen schaffen und immer wieder kommt das wie so ein roter Faden durch die Folge heute.

01:01:46: Oder durch unser Gespräch zur richtigen Zeit, dass richtige tun oder die richtigen Menschen das Richtige tun zu lassen?

01:01:53: Und wenn wir jetzt einen Schwenk machen zur richten Zeit am richtigen Ort vielleicht auch zu sein Rüdiger dann ist ja irgendwann die Zeit gekommen wo du gesagt hast Jetzt darf die Telekom die Telecom sein und du gehst deinen weiteren Weg bis mittlerweile ja teilweise in Spanien auch, teilweise in Deutschland.

01:02:09: Wie war das

01:02:10: für dich

01:02:11: nach so einer intensiven Karriere?

01:02:13: Und ich habe übrigens vorhin, als du erzählt hast ein paar mal mich gänselt gekriegt wenn du so voller Leidenschaft auch von deinem Job zu den Menschen erzählte.

01:02:19: wie war es dann so loszulassen?

01:02:21: Wie ist dir das gelungen?

01:02:22: Also

01:02:23: ich habe es mir schwieriger vorgestellt.

01:02:24: Zunächst mal hatte ich und da vielleicht hört die ein oder der andere zu eine sensationelle Verabschiedung in München-Klatbach damals, wo mein Team einen tollen Abend gestaltet hat.

01:02:37: Das war schon ... also ne Oscar-Verleihung!

01:02:40: Es gab wirklich Oscars für verschiedene Leistungen Und auch meine Frau hat einen Oscar bekommen, den wir eingeladen für den besten Support Weil die auch gewusst haben, dass ich sehr viel Unterstützung von zu Hause bekomme.

01:02:51: Das war ein denkwürdiger Abend und wenn du so dein Berufsleben beenden darfst mit einer solchen Wertschätzung, mit einem solchen Erlebnis – das war wirklich ein Erlebniss, was wir nie wieder in meinem Leben haben wahrscheinlich also – nach meiner Hochzeit und der Geburt unsere Sohnes würde ich sagen kommt dann schon diese Verabschiedung!

01:03:13: Dann hast du ein tolles Gefühl, das loszulassen.

01:03:17: Ich hab natürlich im Vorfeld, und das ist für mich vor allem eine mentale Vorbereitung ganz wichtig.

01:03:22: Hab mich Monate vorher mit meiner Frau lange drüber in den Jahren schon und sagen wie lang wollen wir eigentlich arbeiten?

01:03:28: Wie sehen denn die nächsten zwanzig Jahre aus, die wir so vorhaben?

01:03:31: also machen wir das bis fünfundsechzig oder.

01:03:33: Und dann haben wir gesagt wenn die Dinge geregelt sind die geregels sein müssen Wenn die Rahmenbedingungen stimmen.

01:03:38: da würde ich gerne so früh aufhören wie es geht weil wir viele dinge nicht gemacht haben.

01:03:41: Also wir haben Nicht zu viel Zeit miteinander verbracht andere Paare in unserem Alter, weil ich über viele Jahre die ganze Woche weg war.

01:03:51: Und so eine Karriere ist toll hat aber auch Schattenseiten und natürlich kannst du das nicht mehr nachholen.

01:03:57: und dennoch finde ich kann man die Zeit die einem zur Verfügung stehen nutzen.

01:04:00: deswegen auch Spanien.

01:04:03: Wir sind tatsächlich kleiner Trick als ich aufgehört habe zu arbeiten, indem wir erst mal vierzehn Tage im Urlaub gefahren.

01:04:09: Das fühlt sich erstmal an wie Urlaub oder nicht?

01:04:11: Du sitzt am nächsten Montagmorgen zu Hause Alle gehen zur Arbeit, nur du nicht.

01:04:15: Also das war erst mal Urlaub!

01:04:17: Und dann sind wir ja mit uns im Wohnmobil genommen und dann nach Italien gefahren sechs Wochen, wenn Frau ihren ganzen Urlaub und ihre ganzen Überstunden zusammengezogen haben.

01:04:24: Das ist erstmal so mit Urlaub verbracht damit du gar nicht erst zu Hause sitzt und sagst nun was mache ich denn jetzt?

01:04:30: Und dann habe ich ja den engagierten Vorrufestand gemacht.

01:04:32: Das heißt du musst innerhalb von drei Jahren tausend Sozialstunden leisten oder ehrenamtliche Stunden.

01:04:37: Das hab' ich dann gemacht und dann bist du hier auch immer noch ein paar Tage unterwegs und arbeitest weiter.

01:04:43: Aber die mentale Vorbereitung war das Wichtigste für mich, wenn ich sage in dem Moment wo du viele Abende drüber redest oder mal ein bisschen Rotwein oder beim Kaffee sitzt und sagt wie machen wir das denn?

01:04:53: Und wird dir bewusst der Zeitpunkt kommt immer näher.

01:04:57: Beschäftigst dich damit ne?

01:04:58: Das wird dann auch wahr was du vor hast.

01:05:02: Das ist mir überhaupt nicht schwer gefallen.

01:05:03: Gar nicht!

01:05:04: Ich bin allerdings auch dann einige Jahre lang habe ich keinen Telekom Shop betreten.

01:05:10: Das wäre mir schwer gefallen.

01:05:12: Von meinem Verhalten wäre es mir schwer gefallen und ... Wenn

01:05:15: du wieder die Mikrowelle gemacht hättest?

01:05:17: Genau, dann hätte ich wieder eine Mikrowell gekoppt.

01:05:20: Aber ich finde wichtig das Klarheit herrscht und ich bin da... Ich habe da nichts mehr verloren.

01:05:24: Es gibt einen Nachfolger der macht seine Sache sehr gut anders als ich möglicherweise.

01:05:31: Und da will ich net zwischendurch rumtourennen.

01:05:35: Der Erzinn war noch mal im Telekom-Shop und so.

01:05:37: Das muss alles mit sein und mir selber Hätte es auch ein bisschen wehgetan, glaube ich.

01:05:41: Das war ein bisschen Selbstschutz weil... Ich habe die Menschen und den Job und die Aufgabe und das hab' ich geliebt.

01:05:47: Es war ein Stück Heimat!

01:05:48: Ja, das hat man gerade gemerkt?

01:05:50: Ja,

01:05:50: dass ist ein Stück Haimat.

01:05:51: Das kannst du nicht so einfach... Also während Schmerzen gewesen, die ich gehabt hätte wenn ich einfach nur Gast gewesen wäre.

01:06:00: Ja, das glaube ich gerne.

01:06:01: Und wenn ich das jetzt noch mal so zusammenfasse, was du bisher in deinem Leben so geleistet hast ... Du hast, glaube ich, vierzig Jahre warst du bei der Telekom?

01:06:10: Du hast eine rasante Karriere gemacht von dieser Tepunkt der Eröffnung bis zur Verkaufsleitung für ein paar tausend Menschen über zehn Jahre verantwortlich und dann bist du mit Ende Fünfzig sozusagen in den Ruhestand gegangen und fürs jetzten Leben mal in Spanien, mal in Deutschland alles wohl mental vorbereitet.

01:06:27: Das finde ich wahnsinnig beeindruckend wenn ich mir das so in drei Sätzen zusammenfasse was du mir gerade erzählt hast!

01:06:34: Ich finde konstante mentale Vorbereitung ist für mich persönlich ja dass kann für andere anders sein das Wichtigste.

01:06:41: Ich habe zum Beispiel nicht eine Rede, die ich gehalten hab.

01:06:44: Du erinnerst dich an die Legende an Top-Siebenhundert-Veranstaltungen in Berlin und Düsseldorf?

01:06:49: In Köln, in Bonn im Telekondom... Nicht eine Rede aufgeschrieben!

01:06:54: Und alle haben immer gesagt du kannst auch net frei, ne Stunde ... wie kann das jetzt alles merken?

01:06:59: Ich muss mir das auch net merken, ich rede über meine Arbeit.

01:07:02: Aber glaub' mir vor jeder Rede habe ich draußen zwei, drei Zigaretten geraucht um und Tage vorher.

01:07:08: Ich habe mich zu Hause auf die Terrasse gesetzt oder ins Wohnzimmer und hab Kopfhörer aufgezogen, hab Musik gehört.

01:07:13: Und bin diese Rede und die Situation durchgegangen in meinem Kopf.

01:07:17: Weißt du?

01:07:18: Ich hab das nicht aufgeschrieben!

01:07:19: Ich bin so durch gegangen... Da waren so schöne Momente dabei, sind viele Dinge richtig gut gelungen.

01:07:26: Das ist für mich so mentale Vorbereitung auch auf unseren Termin.

01:07:30: als ich wusste wir machen einen Podcast habe ich jetzt nicht mehr Fragen überlegt oder Antworten aufgeschrieben, sondern ... Ich rauch auch nicht mehr übrigens seit ein dreiviertel Jahr.

01:07:40: Wow!

01:07:41: Ich hab mich hingesetzt und hab bisschen Musik gehört und hab so vor mich hin überlegt und dachte, was würdest du dich wohl fragen?

01:07:47: Und was kannst du sagen?

01:07:49: Wie willst du's denn ablesen?

01:07:52: Ich finde man hört immer wenn Menschen ablese.

01:07:55: Da bin ich wieder bei Authentisch.

01:07:58: Das hört sich gut an, authentisch durchbring- Und auch gute mentale Vorbereitung.

01:08:03: Die mentale Verbereitung ist für mich wirklich das Wichtigste, gewonnen wird im Kopf und verloren auch!

01:08:11: Das ist wenn du nervös bist, ich habe Menschen schon erlebt die haben verzweifelt versucht ihre achte Sätze die sie sagen sollten auswendig zu lernen und die verhasbeln sich immer.

01:08:22: Du brauchst doch nur als Moderator deine Frage etwas anders zu formulieren und schon überlegt der und sagt Passt die Antwort jetzt noch zur Frage?

01:08:30: oder aus seiner Sicht passt die Frage zur Antwort.

01:08:33: Und wenn du dann, wenn du so ein bisschen ... Du musst, ich glaube flexibel sein, weil Situationen nie genau so, hundert Prozent so eintreten wie sie geplant sind.

01:08:43: Nie!

01:08:44: Dafür ist das Leben, sagt uns das doch und dass es... Ich meine eine meiner Reden war in Bonn-Ballas.

01:08:51: im Telekom Dom hatte sich der René Obermann angesagt unser Vorstandsvorsitzender ja Der König der Deutschen Telekom Und auch der Redner, der Deutschen Telekom.

01:09:02: Dann hat er sich verspätet und verspähtet... ...und meine Rede rutschte immer weiter nach hinten!

01:09:07: Ich war der letzte Redner nach Rene Obermann.

01:09:10: Das ist für jeden, der sich mit Rhetorik beschäftigt die Höchststrafe.

01:09:14: Da kann eigentlich nichts mehr kommen.

01:09:15: Du hast es als Herausforderung gesehen?

01:09:16: Und trotzdem war genau, genau!

01:09:19: Und ich habe mich erinnert an einen Trainerkollegen, der hat hunderte von Seminaren gemacht.

01:09:25: Die waren Tipo.

01:09:27: Und habe ich immer gesagt, Peter wie motivierst du dich denn?

01:09:33: Dann sag ich heute mache ich das beste Seminar was ich je gemacht hab.

01:09:38: Weil darauf haben die Leute einen Anspruch, die hierher kommen.

01:09:43: und so habe ich dann gedacht aber das wird für mich übertragen.

01:09:46: da sind jetzt siebenhundert Menschen in der Halle.

01:09:49: ja und die haben ein Anspruch was Vernünftiges zu erleben.

01:09:53: Und jetzt geh eine Rauchen und reist dich zusammen.

01:09:57: Und mach was draus, ne?

01:09:58: Die Leute haben ... Deswegen sind die hier!

01:10:01: Ich glaube wenn das... Das ist diese mentale ... ich kann es nicht anders beschreiben.

01:10:05: Ich habe mich mit Mentaltraining nicht so ausführlich beschäftigt aber die Zigarette der Kaffee durchzugehen und zu sagen und das dann auch zu genießen

01:10:16: Ja

01:10:16: Es gibt viele Menschen, die haben eine Höllenangst, wenn sie auf einer Bühne ... ich liebe das.

01:10:21: Ich mag das und das kannst du auch trainieren, indem du bei der Rede mal eine Pause machst.

01:10:26: Und guckst wie die Leute reagieren!

01:10:28: Wenn du nach drei Sätzen merkst, die sind aufmerksam... Die gucken dir zu, die reagieren auf das was du sagst Dann fängst du an zur Interagierung mit denen.

01:10:36: dann wird das eine grandiosen halbe Stunde.

01:10:39: Also da gibt es ganz tolle Geschichten.

01:10:43: Das kannst Du lernen.

01:10:44: Das finde ich sind Fähigkeiten.

01:10:46: Rektorik das kannst Du Lernen.

01:10:50: Das haben wir in unserer Trainerausbildung tagelang geübt.

01:10:55: Also, Tagelang!

01:10:57: Und das war nicht so schön.

01:10:59: wenn du dich immer in der Kamera siehst und dann kriegst du gesagt ja guck mal geh mal auf die Ecke trete ich mal so rum und ihr Gesicht ist so ernsthaft.

01:11:07: das muss ein bisschen lockerer werden sonst denken die Leute sie wollen den drohen und gehen Sie mit ihren zwei Metern nicht so dicht an die Menschen ran.

01:11:15: das wirkt bedrohlich ein bisschen zurück oder so Sachen.

01:11:19: Aber du merkst dann, wenn du es machst in so großen Veranstaltungen, das funktioniert.

01:11:24: Ja großartig!

01:11:25: Großartig...

01:11:26: Und da bin ich wieder?

01:11:27: Ist gar nicht so wichtig was du erzählst Sondern wie du es sagst.

01:11:31: Wie kommst Du an?

01:11:32: Bist Du sympathisch?

01:11:33: Wirkst Du ernsthaft?

01:11:34: Bister aufgeräumt?

01:11:35: Wirks Du souverän oder bist Du aufgeregt?

01:11:37: Bists Du Nervenbündel?

01:11:39: Menschen wollen keinen Nerven-Bündel als Führungspersönlichkeit.

01:11:42: Dann kriegen die Angst.

01:11:43: Die wollen jemanden haben von dem sie glauben dass der seriös und auch sicher sie durch die nächsten Wochen, Monate und Jahre führt.

01:11:55: Da glaube ich fest dran weil ich möchte das!

01:11:57: Ich möchte einen Chef haben der auf der Bühne steht oder eine Chefin wo ich sage dass meine Chefin... Guck mal wenn du das verstanden hast dann ist es nicht mehr so schwer.

01:12:09: Ja, da sind viele spannende Sachen dabei.

01:12:11: Ja, absolut!

01:12:12: Und fast ist es jetzt schon so.

01:12:14: die nächste Frage... Die letzten vier Fragen im Podcast sind immer gleich lieber Rüdiger und welchen Leadership-Tipp würdest du denn gerne jungen Führungskräften mitgeben?

01:12:24: Ja, das sind wir wieder bei dem Rezept.

01:12:26: Aber Führungs-, Führungen ist ja keine Apotheke oder du kriegst ja kein Rezept verschrieben.

01:12:32: Einer meiner Chefs hat mal gesagt auf diese Frage, die sie gestellt worden und die Antwort hat mich sehr beeindruckt.

01:12:38: Die haben auch, da waren wir abends in so einem Boah beim Abendessen zum Führungskraft-Entwicklungsprogramm und dann haben die Leute auch immer Fragen gestellt.

01:12:46: Da haben sie mal einen Tipp für mich aus Führungskraft und Todssicherheit.

01:12:50: Wisst ihr, wenn ihr eure Leute so behandelt wie ihr behandelt werden wollt?

01:12:56: Dann habt ihr neunzig Prozent richtig gemacht.

01:12:59: Mehr ist es nicht!

01:13:00: Ja und so ist das auch.

01:13:03: Also wenn du dich mal in die Schuhe der Menschen stellst und sagst Ich gehe jetzt in den Raum, da sitzen Leute von dir oder andere Menschen.

01:13:09: Was erwartest du von dem, der da jetzt reinkommt?

01:13:12: Wenn ich da sitzen würde, was würde mir helfen?

01:13:14: Was wäre für mich wichtig?

01:13:16: Wenn du das machst und die Rollen mal tauschen kannst für einen Moment, dann machst du automatisch viel richtig!

01:13:22: Ja so ein bisschen die Frage würdest du eigentlich gerne für dich selber arbeiten wenn du dein eigener Chef wärst?

01:13:27: Genau Das ist zum Beispiel genauso, also würdest du gerne für dich selber arbeiten.

01:13:32: Auch das ist wieder eine Überschrift von einem fast mehrständigen Diskussionsthema

01:13:40: Und ich glaube, da sollten wir uns auch noch mal zu ausdauern.

01:13:42: Ja also würde ich gerne für mich arbeiten.

01:13:45: Oh jetzt aber sehr gut!

01:13:49: Habe ich mir gemerkt kommt wieder irgendwann wird man den von mir hören.

01:13:52: Den Satz.

01:13:53: Das glaube ich ja nicht dass ich es geschafft

01:13:54: habe

01:13:55: in die Sprüche sammeln von Rüdiger Zinn einzugehen und da hab' ich aber was geleistet heute.

01:14:01: Aber den musst du dir mal gut durch den Kopf gehen.

01:14:04: das sind den Satz da ist eigentlich alles drin.

01:14:08: Rüdiga stelle vor Der fünfzehnjährige Rüdiger Zinn von damals, würde dich heute sehen.

01:14:15: Was würdet ihr denken zu dem was er in seinem Leben so gemacht hat und wo er heute steht?

01:14:19: Er würde denken das ist besser als sechs Richtige im Lotto.

01:14:22: Wow!

01:14:23: Also wenn nicht dass es hätte ich sofort unterschrieben.

01:14:25: Ich hätte's aber nicht geglaubt.

01:14:27: Ich hätt' es nicht geglaubt.

01:14:28: ne weil mit fünfzehnen da warst du ja eben neunten Schuljahr real Schule war ein schlechter Schüler.

01:14:35: mitten Mit einer Nachprüfung in Englisch habe ich dann meine mittlere Reife gemacht und bin dann in der Ausbildung gegangen.

01:14:43: Ich hab nicht studiert.

01:14:44: Übrigens, wenn mich Menschen auch so ein kluger Trainerspruch... Wenn mich jemand fragt was hast du denn studiert?

01:14:50: Ich sag Menschen!

01:14:51: Das tu ich übrigens immer noch.

01:14:53: Ich

01:14:53: studiere Menschen Und jeder, der mit Menschen arbeitet ob Führung oder Nicht sollte dieses Studium sein ganzes Leben lang fortführen.

01:15:03: Du bist nie fertig

01:15:04: Du bist nie fertig und das ist das spannendste Studium, was es überhaupt gibt.

01:15:08: Absolut!

01:15:10: Also auch das war ja bei uns so, warum bin ich erfolgreich gewesen?

01:15:13: Vielleicht auch weil ... Ich diese Rolle... Ich bin ein Verkäufer wie ihr welche seid.

01:15:20: Ja, ich bin eure, ich mach jetzt mal richtig pathetisch eure zu Fleisch gewordenen Hoffnung.

01:15:25: Du kannst in dieser Firma alles werden vom Verkäufer bis im Vertrieb kannst du das heute noch an vielen Ecken kannst du alles werden Und deswegen ist das ein toller Beruf, den ihr habt.

01:15:36: Ich hab auch an der Kasse gestanden, genau wie ihr und dann sagen Leute natürlich, dass es einer von uns ... damit schaffst du Nähe-und Verbindung.

01:15:45: Es wollen Menschen... ich möchte das auch, ich möchte auch einen Chef haben, der einer von us ist oder eine Chefin.

01:15:51: Aber ich möcht keinen haben, die irgendwo herkommt mal zwei Jahre irgendwas durchmanagen, ne Abfindung nimmt und geht.

01:15:56: Das möchte ich nicht!

01:15:57: Ich möchte an diese Menschen ... ich will's jetzt nicht zu pathetisch machen aber glauben.

01:16:02: Ja, Menschen laufen für Menschen.

01:16:06: Das ist einfach so.

01:16:06: Absolut!

01:16:07: Also ich hätte das als fünfzehnjähriger sofort unterschrieben und hätte mich dann, hätte gewartet bis soweit es.

01:16:14: Ja,

01:16:14: aber großartig.

01:16:15: Und jetzt ist Genossen immer wieder gestaunt dass es wirklich klappt.

01:16:19: Genau.

01:16:20: Lieber Rüdiger bitte ergänze was sich früher glaubt und heute weiß?

01:16:25: Oh, was ich früher glaube und heute mein... Ich habe zum Beispiel immer als Verkäufer, ich bleib mal in dem beruflichen Thema gedacht Das Management der Telekom und die Chefs, diese Entscheidungen, die die treffen.

01:16:38: Die sind wohl überlegt, dreimal durchdacht, viermal verprobt und die Leute wissen ganz genau was sie tun.

01:16:46: Heute weiß ich das ist nicht immer so weil es gibt viele emotionale Themen, die wir haben.

01:16:50: Das sind alles genauso Menschen wie du und ich.

01:16:53: Ob dass ein Vorstandsvorsitzender ist.

01:16:55: er hat genauso Angst und genauso Sorgen wie ich die habe.

01:16:58: Der ist nicht perfekt Und das ist manchmal auch getrieben von eigenen Interessen oder von politischen Entscheidungen, oder von Kompromissen die nicht anders gehen.

01:17:07: Also es ist nicht... Weil oftmals hast du ja früher auch gesagt, wer hat denn diese Entscheidung getroffen?

01:17:14: Wie kommen die dann da

01:17:15: drauf?!

01:17:16: Und ich glaube, dass hat viel damit zu tun, dass Nähe verloren geht!

01:17:24: Das Menschen in der Politik bin ich mir ziemlich sicher Ökosystem neben.

01:17:32: Wenn du als Minister nicht mehr weißt, was ein Liter Milch kostet oder was ein Litter Diesel kostet – das wissen Sie jetzt wahrscheinlich alle, weil es jeden Tag gesagt wird aber ein Littermilch oder einen Fundbutter oder ein Brot – dann kannst du keine guten Entscheidungen treffen!

01:17:47: Mein Zuhause war und das habe ich auch noch viel zu wenig gemacht, weil viele zentralen Aufgaben mich gebunden haben im Telekom Shop.

01:17:54: Ein berühmter Fußballer hat mal gesagt, grau ist alle Theorie, was zählt es auf dem Platz?

01:18:02: Und das zählt.

01:18:03: Dieser Moment, wo die Verkäuferin mit dem Kunden spricht – dafür gibt es diese Gesamtorganisation für nichts anderes und deswegen sage ich, dass ist für mich absolut entscheidend.

01:18:18: Das ist nicht immer schön wenn du dort im Telekom-Shop arbeitest oder mitarbeitest und viele Fragen nicht beantworten kannst.

01:18:26: Aber es ist doch toll, wenn deine Leute wissen ich als Verkäufer kann das besser als der Rüdiger Zinn.

01:18:33: Ja und das ist das Geheimnis von Führungskräften sollte es sein, hat auch mal jemand zunehmend gesagt du brauchst komplementäre Teams.

01:18:41: Jeder in deinem Team sollte etwas besser können als du selbst.

01:18:45: Ist das nicht der Fall aber dann deinem team.

01:18:49: Das macht gute Führungskräfte aus finde ich.

01:18:51: also du musst nicht alles besser können

01:18:53: Definitiv, sondern wie du gesagt hast das richtige Team zusammenstellen so dass es gut funktionieren kann.

01:18:58: Und mit diesem nah am Menschen sein und auch nah am Thema sein was Richtung Kunde geht.

01:19:04: Das ist schlecht.

01:19:04: ja mehrere Fliegen mit einer Klappe.

01:19:06: die Menschen die Mitarbeiter fühlen sich gesehen gewertschätzt.

01:19:09: Du hast mehr Ahnung von den Sachen die wirklich laufen.

01:19:12: Ja und Es ist auch wieder Glaubwürdigkeit

01:19:15: Total und das spricht sich ja gerade in der heutigen Zeit mit den digitalen Medien, die wir haben.

01:19:20: Da weiß ich ja fast ganz Deutschland wenn ich im Verkaufsgespräch mir irgendwas Falsches gemacht habe oder was?

01:19:26: Oder ich nicht erfolgreich war und der Grunde nicht gekauft hat?

01:19:30: Garantiert damit musst du leben können!

01:19:32: Dass dann rumgeht und sagt heute war der Zündbeutzeit auch nix verkauft will aber und da kann ich aber sagen Ja Leute genau und deswegen hab' ich ja euch weil ihr könnt es besser als ich Aber und dafür kann ich Dinge besser als ihr.

01:19:45: Dafür muss ich halt Entscheidungen treffen oder muss irgendwo Gelder besorgen, oder muss die richtigen Qualifikationsmaßnahmen überlegen oder muss überlegen was wir tun damit wir auch nächstes Jahr unser Geld verdienen.

01:19:57: Genau So hat jeder seine Aufgabe und das alles zusammen ergibt ein Team.

01:20:02: Und deswegen muss ich dann sagen Ich bin nicht jetzt wertvoller und wichtiger.

01:20:06: Ich habe zum Beispiel immer Darauf geachtet, dass nirgendwo auf den Parkplätzen Schilder dann immer reserviert für Geschäftsleitung.

01:20:13: Das finde ich furchtbar!

01:20:17: Da kann jeder Mitarbeiter stellt, warum soll ich so was berechtigt mich dazu?

01:20:24: Ein Parkplatz nur für mich hinein.

01:20:25: So wichtig bin ich ja nicht.

01:20:28: Wichtig ist der, der mit dem Kunden den Verkaufsabschluss macht.

01:20:32: Nicht ich.

01:20:33: Ja absolut.

01:20:36: Viel gelernt, viel Inspiration mitbekommen.

01:20:39: Die letzte Frage geht an mich Rüdiger was hast du mir denn für eine Frage mitgebracht?

01:20:43: Was darf ich dir beantworten?

01:20:46: Mich würde interessieren wir haben ja letzte Woche mitwoch telefoniert oder sind paar Tage her nur ein paar Tage hier und haben vorher uns jahrelang nicht gesehen.

01:20:57: also tatsächlich die Zeit wo ich weg bin haben wir es nicht gesehen obwohl wir verrückterweise fünf Kilometer auseinander wohnen.

01:21:05: Was hast du dir gedacht, dass du den Hörer ausgelegt hast?

01:21:07: Als wir telefoniert haben und ich gesagt hab mit dem Prodkastus können wir machen.

01:21:12: Also wenn ich der ja mitten fallen tu, dann komm' ich vorbei und dann mach mal so ein kleines Interview und das mache ich gerne, ich habe

01:21:18: Zeit.".

01:21:19: Ich hab gedacht cool!

01:21:21: Ich freu mich auf einen inspirierenden Talk und ich hab mich auch sehr gefreut, dass Du meiner Einladung gefolgt bist.

01:21:26: Das muss ich echt sagen.

01:21:27: Und ich war auch schon in Vorfreude weil ich unser Telefonat schon so begeisternd fand ansteckend fand Und hab gedacht, Mensch das ist so cool.

01:21:36: Dass man jemanden nach so vielen Jahren wieder hört dann auch wieder sieht dass wir uns jetzt getroffen haben und hat mich einfach auf einen richtig richtig coolen Austausch gefreut.

01:21:45: Ich finde auch schön, dass es mir durch den Kopf gegangen, dass du immer noch für deine Sache, für die Firma und für die Themen so brenzt!

01:21:53: Und ich habe gedacht der Rüdiger, das ist einer, der ist unfassbar klar in seinen Prinzipien, auch wenn die manchmal weit gefasst sind weil halt Menschen unterschiedlich sind.

01:22:03: Aber ich war unheimlich begeistert von diesen Prinzipien und von dieser Klarheit und der Begeisterung.

01:22:08: Das muss ich sagen das hat mich noch ein paar Stunden danach verfolgt dass ich darüber nachgedacht habe dass sich das beeindruckend finde.

01:22:14: Schön was ich interessant finde ist ja das ganze Leben wird ja sehr mehr oder weniger von zufällen

01:22:22: Begleitet

01:22:23: und auch das war ja wieder ein Zufall.

01:22:25: Ich habe ja nie gedacht, dass wir jetzt mal ein paar Tage später zusammensitzen als ich deinen Status kommentiert hab.

01:22:31: Das war ja gar nicht mein Ziel!

01:22:33: Mein Ziel war nur zu sagen Konstantin hätte ich dir gar nicht zugetraut Und du sagst wie ihr denn mir nicht zugedraht.

01:22:40: was ist mit dem los?

01:22:41: Ja ich war schon immer so Unvorstellungszeit Genau und dann habe ich auch gedacht auch sowas da habe ich nicht genügend von dir gewusst.

01:22:51: Das sind so Dinge, die am Nachhinein durch den Kopf gehen.

01:22:54: Weil wir schon viel miteinander zu tun hatten einmal die Woche.

01:22:57: aber von meinen Leuten habe ich viel gewusst und der Erfolg von einigen... Ich hab da mal eine Regionaleiterin Ost, die wusste von jedem ihrer Shopleiter den Geburtstag und die Familienverhältnisse in die geschiedenen Leben, die getrennt sind ihr alleine erziehend weil ich finde die Leute interessiert ist.

01:23:15: das ist das Geheimnis des Erfolges Und so habe ich damals immer Nicht nur meinen direkt neuen Umfeld und so Geburtstagsprozepten sind wichtig.

01:23:28: Auch wenn du es im Kalender stehen hast, wenn du nicht selber dran denkst und es aufploppt ... Aber jeder Verkaufsleiter freut sich, wenn er einen netten Satz bekommt und zwar ein persönlichen und nicht irgendwie gespeichert.

01:23:40: die unterhalten sicher auch und kriegen alle den gleichen.

01:23:42: Probieren einfügen ja das ist nicht wertschätzend.

01:23:44: Das stimmt!

01:23:45: Das ist nicht Wertschätzend aber auf die Person abgestimmt dann wird's wertschätzt.

01:23:49: von daher Ist auch wichtig, ist gar nicht so wichtig was man sagt sondern wie?

01:23:53: Absolut.

01:23:54: Du hast wieder mal Rüdiger in dieser WhatsApp an mich beides vereint die Wertschätzung dass du gesagt hast Boah cool das du ein Iron Man gemacht hast

01:24:02: und die Klarheit

01:24:03: hätte ich dir nichts zu betonen.

01:24:05: Großartig!

01:24:07: Also auch einen Zufall.

01:24:08: ja

01:24:09: Rüdiger, es war ein Gespräch über viele Zufälle die man nutzen kann oder auch nicht nutzen können.

01:24:14: Es war super inspirierend von dir zu erfahren wie du so dein Leben gestaltet hast und viele Führungsprinzipien und all das.

01:24:20: ich darf mich ganz herzlich bei dir bedanken für diesen wirklich inspirierenden spannenden Talk und sagt dickes Dankeschön!

01:24:27: Der Dank ist ganz auf meiner Seite und wenn ich das zum Abschluss sagen darf ich hätte nicht gedacht Mein erster Podcast, den ich mache.

01:24:36: Das war wirklich wie im Gespräch bei der Tasse Kaffee.

01:24:39: Es war nichts anderes und ich habe alles ausblenden können.

01:24:44: das ist wirklich sehr angenehm.

01:24:46: Das freut

01:24:47: mich!

01:24:47: Schauen wir mal was draus geworden ist?

01:24:49: Ich bin sicher dass es eine ganz inspiren Folge ist.

01:24:51: Vielen Dank und bis ganz Wald!

01:24:53: Tschüss.

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