#7: Von der Personalgeschäftsführerin in die Backstube – wie aus einem Traum ein eigenes mobiles Café wurde

Shownotes

30 Jahre Konzern. Viele Jahre Führung. Ein Job, den sie wirklich geliebt hat. Und dann kommt irgendwann dieser Gedanke: Vielleicht war das noch nicht alles.

Britta Hutter war viele Jahre im Personalbereich der Telekom tätig, zuletzt als Personalgeschäftsführerin und Arbeitsdirektorin mit Verantwortung für mehrere tausend Menschen. Sie hatte großen Gestaltungsspielraum, arbeitete in einem starken Management-Team und beschreibt diese Zeit selbst als ihren Traumjob.

Und trotzdem entschied sie sich mit Anfang 50, noch einmal komplett neu anzufangen.

In dieser Folge sprechen Constanze Wiesner und Britta Hutter darüber, wie dieser Wunsch nach Veränderung entstanden ist, warum Britta nicht aus Frust oder Unzufriedenheit gegangen ist und weshalb es manchmal besonders viel Mut braucht, etwas Gutes loszulassen.

Nach ihrem Ausstieg aus dem Konzern nahm sie sich zunächst bewusst Zeit, probierte vieles aus und ließ neue Ideen entstehen. Ihre Leidenschaft fürs Backen wurde dabei immer wichtiger. Eine internationale Patisserie-Ausbildung in Frankreich und Italien wurde schließlich zu einem entscheidenden Erlebnis – und aus einer lang gehegten Idee entwickelte sich Schritt für Schritt Kuchenliebe Löwenthal mit ihrem eigenen mobilen Café.

Britta erzählt außerdem, was sie aus ihrer Zeit als Führungskraft mitgenommen hat. Für sie bedeutet Führung vor allem, Menschen zu begeistern, ihre Stärken zu erkennen und ihnen Raum zu geben, das einzubringen, was wirklich in ihnen steckt. Sie spricht darüber, warum gemeinsame Werte gerade in schwierigen Situationen tragen und weshalb gute Zusammenarbeit niemals selbstverständlich ist.

Auch die Realität der Selbstständigkeit kommt zur Sprache: Plötzlich ist man nicht mehr nur für einen Teil verantwortlich, sondern für alles – vom Produkt über Kalkulation und Logistik bis zum direkten Kundenkontakt. Und Britta erzählt sehr offen, warum selbst ein Herzensprojekt anstrengend werden kann und sie heute bewusster darauf achtet, Pausen zu machen.

Leadership- und Mindset-Impulse aus dieser Folge:

  • Finde heraus, was dir wirklich Freude macht. Nimm dir Zeit, in dich hineinzuhören und Dinge nicht vorschnell wegzuschieben.
  • Pause machen ist wichtig. Auch für etwas, das man liebt, kann man so stark brennen, dass man irgendwann ausgepowert ist.
  • Träume dürfen Orientierung geben. Nicht jeder Traum muss sofort Realität werden – auch auf dem Weg dorthin können bereits viele Glücksmomente entstehen.

Eine Folge über Mut, Leidenschaft, Führung und die Freiheit, dem eigenen Leben noch einmal eine ganz neue Richtung zu geben.

Diese Folge ist powered by PeopleBoost. www.peopleboost.eu

Transkript anzeigen

00:00:05: Willkommen zu Winning Talks,

00:00:06: dem Podcast für mentale Stärke im Reitsport in Business und im Leben.

00:00:12: Ich bin Constanze

00:00:13: Wiesner, Mentalcoach, Business Coach und Springreiterin.

00:00:18: Hier erwarten dich inspirierende Gäste

00:00:21: spannende Geschichten aus dem echten

00:00:23: Leben

00:00:23: und Mentaltools die Dich richtig weiterbringen.

00:00:26: Schön dass Du hier bist und viel

00:00:28: Freude beim

00:00:29: Hören!

00:00:34: Heute habe ich eine Frau zu Gast die sich auf beeindruckende Weise einen großen Traum erfüllt hat.

00:00:40: Als studierte Psychologin war sie viele Jahre Personalgeschäftsführerin und Arbeitsdirektorin bei einer Telekom-Tochter, für mehrere tausend Menschen verantwortlich.

00:00:51: Heute trifft man sie eher mit ihrer weißen Bäckerhaube in der Backstube oder vor ihrem mobilen Café an!

00:00:58: Mit Anfang fünftig hat sie den Schritt aus der Konzernwelt ins Unternehmerturm gewagt – Kurenliebel Löwental.

00:01:06: Diese Frau ist Britta Hutter und genau deshalb ist dieses Gespräch so spannend, denn ich bin sicher dass viele Menschen einen Traum in sich tragen ein Traum den sie aus den unterschiedlichsten Gründen immer wieder auf später oder vielleicht sogar auf nie verschieben.

00:01:23: Heute sprechen wir darüber Wann Britta wusste das der richtige Zeitpunkt für ein neues Kapitel gekommen war wie sie überhaupt herausgefunden hat was ihr eigener Traum isst Wie aus einer Idee Schritt für Schritt ein Unternehmen wurde.

00:01:38: Und was sie aus ihrer Zeit als Personalgeschäftsführerin bis heute mitgenommen hat.

00:01:43: Britta, ich freue mich wahnsinnig auf das Gespräch und bin so gespannt, dass du alles zu berichten hast!

00:01:48: Ich sage herzlich willkommen!

00:01:50: Vielen lieben Dank Konstanz.

00:01:52: Das ist eine tolle Intro.

00:01:53: Ich freue mich sehr auf das gesprächen.

00:01:55: Ich freu mich, dass ich bei dir bin heut.

00:01:57: Dass man mal lange geplant und ja... Du musst mich bremsen wenn ich davon galoppiere?

00:02:04: Aber ansonsten frag mich, was du fragen willst und ich erzähle, was ich erzählen will.

00:02:09: Das mache ich gerne!

00:02:10: Entgegen meiner ursprünglichen und alten Profession habe ich mich gar nicht vorbereitet.

00:02:14: Wir schauen mal, was passiert.

00:02:16: Exzellent, exzellend.

00:02:17: das weggaloppieren, das machen wir gleich.

00:02:18: Wir gehen ja nachher noch zusammen ausreiten.

00:02:20: Jaaa!

00:02:22: Jaa... Britta wenn wir jetzt die Zeitmal fünf Jahre zurückdrehen.

00:02:26: Wo hätte man dich an einem Mittwochvormittag gegen zehn Uhr angetroffen?

00:02:32: Es waren ja ganz viele Regelmeeting, das weiß ich nicht mehr genau.

00:02:36: Es wäre mit sicherheit, mit neunzigprozentiger Sicherheit irgendein Meeting gewesen in einem wunderschönen klimatisierten Raum.

00:02:46: Wir haben ja relativ hohe Außentemperatur und es war mal sehr angenehm.

00:02:49: im Vergleich zu jetzt wo ich mittwochs steh ist er nicht so klimatisiert.

00:02:54: Ja und ich hätte wahrscheinlich mit mehr oder weniger vielen Menschen über Ja, viele auch spannende Themen gesprochen.

00:03:04: Mein Laptop vor mir sitzend und hochkonzentriert.

00:03:12: Ich glaube so war es, so ähnlich.

00:03:15: Das war die Konzernwelt!

00:03:17: Und jetzt wenn man die Zeit auf heute dreht... Heute ein Mittwoch in deinem Leben um zehn Uhr, wo trifft man nicht da an?

00:03:25: Ja, Mittwochs hast du dir gut ausgesucht.

00:03:27: Mittwoches ist tatsächlich mein Backtag.

00:03:29: Der Tag beginnt sehr früh am Mittwoche Da stehe ich meistens so um sechs auf.

00:03:36: Und dann habe ich meinen Mutboard vor mir und dann wird erstmal ein Tagesplan gemacht, was alles zu machen ist... ...und dann fange ich an!

00:03:45: Dann wird losgemacht und es ist eine überwiegend stehende Tätigkeit.

00:03:51: Ich bin auch hochkonzentriert.

00:03:54: Wenn ich quasi neue Rezepte ausprobiere, hab' ich tatsächlich auch den Laptop bei mir sozusagen Aufträge habe und weiß vor sich mache, ja dann dann wird auch die Schüssel getrommelt.

00:04:07: Und dann bin ich den ganzen Tag in der Backstube und um fünfzehn Uhr hab' ich die erste Auslieferung und diese Auslieference verbinde ich mit einem schönen Kaffee-Clutch weil sie mich an meine Stammkneipe und an meine liebefreundin Pedi ausliefert, die diese Kneipe hat.

00:04:22: und dann machen wir erstmal eine Stunde Kaffee klatscht.

00:04:25: Dann gibt es Kaffees und Kuchen, manchmal meinen eigenen.

00:04:28: Manchmal will ich den dann auch gar nicht mehr!

00:04:31: Und dann fahre ich nach Hause... ...und dann ist Aufräumen angesagt.

00:04:36: Also an dieser Tätigkeit wackeln fünfzehn Prozent.

00:04:43: aufräumen also nach dem Aufräum bis vor dem Aufräum.

00:04:46: Da muss man auch Spaß dran haben.

00:04:48: Ja da komme ich nachher noch mal drauf was so die Aufgaben sind.

00:04:51: Die alle cool sind und das ist ja in jedem Beruf und auch wenn man sich seinen Traum erfüllt immer was dabei, was einem auch nicht schmeckt im wahrsten Sinne des Wortes.

00:04:59: Das klingt auf jeden Fall großartig.

00:05:01: Backen und dann Kaffee klatschen und ja den ganzen Tag stehen im Grunde!

00:05:07: Definitiv.

00:05:08: also körperlich ist das was anderes auch geistig.

00:05:11: es ist tatsächlich für mich ein komplett neues Feld was mich mental aber auch körperlig echt ganz anders fordert als das was ich so die letzten dreißig Jahre gemacht haben.

00:05:24: Also Sport brauche ich im Moment nicht mehr, also Reitenjahr, aber das ist ja Entspannung sozusagen.

00:05:31: Aber ansonsten ist das schon auch körperlich ganz schön

00:05:35: fordernd.".

00:05:36: Ja, das kann ich mir vorstellen!

00:05:38: Wenn wir jetzt gucken, diese beiden Mittwoche sind ja wirklich unterschiedlich.

00:05:43: Also ein bisschen mehr habe ich auch grad das Strahlen rausgehört als von deinem heutigen Ensel des.

00:05:47: und trotzdem waren die letzten dreißig Jahre in der Personalertätigkeit sicher nicht auch super spannend.

00:05:52: Magst du da mal so ein bissel erzählen?

00:05:54: Wie kam es eigentlich dazu?

00:05:55: Personalbereich und dann ja auch Personalgeschäftsführerin, Arbeitsdirektorin in sehr wichtigen und auch verantwortungsvollen Positionen.

00:06:04: wie kann das dazu dass du Personalgeschäftsführerinnen geworden bist?

00:06:08: Das hat dreißig Jahre gedauert.

00:06:13: Ja, auch das in der Tat eine tolle Zeit ... Ich bin ein Telekonkind also ich bin mit fünfundzwanzig nach dem Studium direkt eingestiegen in diese Filmwelt und in die diese Welt in dieser Telekom-Welt.

00:06:28: ja habe Psychologie studiert und hab letztlich immer im HR-Bereich, immer am Personalbereich gearbeitet.

00:06:35: Das war immer das was mir Spaß gemacht hat und da habe ich eigentlich von bis alles gemacht und von den dreißig Jahren die ich dann aktiv war weil ich tatsächlich, ich glaube so mindestens zwanzig auf Führungskraft auch in unterschiedlichen Funktionen und ich sage mal so um das jetzt mal ein bisschen abzukürzen Mein erster absoluter Traumjob in der Firma, wo ich noch so sagte.

00:07:01: Das hat mich echt geprägt und da kamen mehr um mehr diese Passion auch durch.

00:07:08: Da habe ich gedacht das will zu unbedingt machen.

00:07:11: Unbedingt!

00:07:12: Das war damals das Executive Management.

00:07:15: Da hab' ich die Top threehunderten der T-Systems betreut also... Führungskräfte, Geschäftsführer weltweit.

00:07:23: Das war eine superspannende Herausforderung.

00:07:27: kleines Team was ich selber zusammenstellen durfte aber natürlich auch mit großen Herausforderungen verbunden.

00:07:35: Kleines Team in Südafrika sondern habe die internationale Welt mal schnuppern können.

00:07:40: und das war für mich der erste Job wo ich dachte wow da wird zu... So machen wie du es für richtig hältst.

00:07:47: Also dieser unbedingte Gestaltungswille, das war so ein Moment wo ich dachte und dieser Job da fing es so an, wo ich sag' da ist so n bisschen was mir explodiert wo ich irgendwas verstanden hab.

00:07:58: Ich glaub vorher bin ich auch so ein bisschen reingestolpert in die Aufgaben hat auch immer Spaß gemachten so.

00:08:05: aber den Job wollte ich unbedingt machen Und dann dachte ich dass is jetzt schon.

00:08:10: Und dann kam damals unser gemeinsamer Kollege Albert Hennen, der mich ansprach für eine Personageschäftsführungsfunktion in der Telekom Deutschland damals.

00:08:24: Das hat mich auch total gereizt und das war dann so der zweite Job und ja auch der letzte, den ich gemacht habe.

00:08:31: Das war ja nicht nur Geschäftsführung, sondern es war auch Arbeitsdirektor.

00:08:33: Da gibt's aus meiner Sicht einen ganz großen Unterschiede.

00:08:36: also Arbeitsdirektor sein hat mich noch mal eine anderen Verantwortung erfüllt weil du auch Quarfunktion wirklich Brückenbauer bist.

00:08:46: das ist was mir liegt und was in mir liegt Brücken zu bauen.

00:08:50: und da konnte ich mich also total austoben Und das war für mich der tollste Job, den ich jemals machen durfte.

00:08:58: Aber auch die härteste.

00:08:59: Noch toller als der Executive-Job?

00:09:01: Letztlich dann ja!

00:09:03: Weil also das Maß an Gestaltungsspielraum noch mal größer wurde und jetzt bin ich ja mein eigener Chef.

00:09:10: Jetzt ist mein Gestaltungsspielraum sozusagen maximal.

00:09:13: Das hat mich schon getrieben.

00:09:19: Also es gibt immer überall Licht und Schatten.

00:09:21: Das war mein Traumjob, ich bin aus meinem Traum-Job dann auch raus sozusagen zu einem Zeitpunkt.

00:09:28: da kommen wir noch gleich zu wo.

00:09:30: ich dachte ja trotzdem jetzt juckt's mich jetzt muss ein kompletter Perspektivenwechsel mal her aber bis dahin ist das einfach toll!

00:09:40: Ich bin ausgestiegen zu einemzeitpunkt wo alles funktioniert hat, alles prima war.

00:09:46: Aber das ist mir nicht in die Hände gefallen.

00:09:49: Das war sehr, sehr harte Arbeit und da gab es auch Phasen wo's mir auch mal nicht gut ging oder wo ich Sachen nicht geschafft habe.

00:09:57: aber unterm Strich war das ein riesengroller Job.

00:10:01: also was ich so raushöre Britta untergeht mir persönlich das Herz auf.

00:10:06: du bist in dem executive management job In dem Job gewesen, wo du gedacht hast, das

00:10:11: ist er.

00:10:12: Gestaltungsspielraum pur!

00:10:15: Und dann kam irgendein Vorschlag daher, Personalgeschäftsführerin zu werden.

00:10:18: bis dem gefolgt, obwohl du deinen Job super fandest, hast quasi noch mal einen drauf gesetzt, ein noch coolerer Job und mehr Gestaltungsspielrahmen... ...und da gab es nochmal was untopf!

00:10:29: Ja in der Tag ja?

00:10:32: Aber natürlich aus unterschiedlichen Motivationen raus.

00:10:35: Das sind doch immer Menschen die mich motiviert haben.

00:10:38: Also ich habe immer stark daran geglaubt, dass wenn die richtigen Menschen erzählen das etwas... also ich guckte das an oder das ist was ganz Tolles.

00:10:50: dann bin ich auch hin und hab geguckt weil ich darauf vertraut habe und das hat mich eigentlich auch nie getrübt.

00:10:56: Das klingt wirklich großartig.

00:10:58: Und du hattest ja auch wirklich Führungsverantwortung für einige Leute, also zum einen in der Firma mehrere Tausend Leute die natürlich in der Verantwortung als Arbeitsdirektorin waren und auch im Personalbereich viele Mitarbeiter?

00:11:11: Was würdest Du sagen wie warst Du als Führungspersönlichkeit und was war Dir vor allem immer besonders wichtig?

00:11:18: Ich weiß gar nicht ob ich die klassische Führungenkraft bin, ich habe eigentlich nie nachgesucht aber ich glaube... mich in dieser Rolle geprägt hat, war zum einen vorzuleben wie toll das ist wenn man weiß was einem Spaß macht.

00:11:32: Wenn man Menschen begeistern kann und wenn man Menschen helfen kann das herauszufinden.

00:11:40: also was macht mich aus?

00:11:42: Was mache ich wirklich gerne?

00:11:45: Wo bin ich richtig gut mit solchen Menschen zusammenzuarbeiten und natürlich gemeinsam mehr zu erreichen?

00:11:54: Du schaffst das einfach nicht alleine.

00:11:55: Und dann zu sagen, du hast die Chance sozusagen mit dem was in dir liegt Menschen zu finden oder mit den Menschen, die du vorfindest so etwas zu machen Das hat mich glaube ich als Führungspersönlichkeit ausgemacht.

00:12:10: Ich habe glaube ich immer einen ganz guten Draht selber gehabt.

00:12:14: also wann immer ich so Führungsfeedback gemacht hab und selbst befremdbild Abgleich gemacht habe, hat das immer ganz gut zusammengepasst.

00:12:22: Und so glaube ich, dass ich eine recht authentisch und nahbare Führungskraft war.

00:12:28: Mehr also eher im Team als vor dem Team.

00:12:31: Kannst du vielleicht auch noch mal was sagen?

00:12:34: Wir haben seit langem miteinander gearbeitet!

00:12:37: Auch nicht immer einfach.

00:12:39: In meinen späteren Jahren hab ich in Interviews, wenn junge Menschen Führungskraft werden wollen, auch mal nachgehackt.

00:12:46: Warum eigentlich?

00:12:47: Warum würdest du eigentlich Führungskraft werden?

00:12:49: Was stellst du dir darunter vor?

00:12:51: Was hast du da für Antworten gekriegt?

00:12:53: Wann sind die Klassiker?

00:12:54: Die Klassika sind halt viel mehr Geld verdienen und viel Karriere machen.

00:12:58: Und sehr selten haben junge Menschen sich damit befasst was für eine Verantwortung sie dann übernehmen.

00:13:06: Also die Motivation ist schon vielfach so, wo ich dachte, da musste vielleicht noch ein bisschen reifen.

00:13:12: Gab aber auch Menschen, die einfach ja auch was tun wollten und was voranbringen wollten.

00:13:18: also dieses Gestalterische

00:13:21: Ja und was ich rausgehört habe, was dir besonders gelegen hat oder was deine Art war, Menschen dann zu begeistern und dabei zu helfen herauszufinden, was sie wirklich können gut machen

00:13:35: oder auch rauszufinden, was es eben nicht ist.

00:13:37: Auch das gehört dazu also sich dann auch zu entscheiden mit jemandem nicht mehr zusammenzuarbeiten weil man einfach nicht zusammenkommt und weil man dann vielleicht im idealsten Falle gemeinsam herausgefunden hat dass das einfach nicht der Job ist und der auch niemals Spaß bringen wird egal wie viel Geld man da verdient.

00:13:56: aber es war natürlich Gott sei Dank wie häufiger der Fall dann auch gut funktioniert hat.

00:14:02: Auch da gab es Licht und Schatten, also aus Führungskraften ist das Leben nicht nur... auch nicht nur so ein Schein.

00:14:09: Also bei all dem gesteigt mit den Begeistern.

00:14:11: Man hat auch viele Menschen nicht begeistert.

00:14:15: Damit muss man auch umgehen ne?

00:14:17: Ja

00:14:17: die hat man ja begeisternt sich was anderes zu suchen.

00:14:20: Oder man muss dadurch meine Anfänge Die waren schon sehr hart.

00:14:27: Als ich diesen Job übernommen habe, hab' ich mit der Arbeitnehmerseite schon so meinen Chef gehabt.

00:14:32: Das hast du mir damals auch mitgekriegt.

00:14:35: Am Anfang wollte man mich nicht in dieser Rolle und ich musste mir diese, dass sich das kann doch genau meine Rolle ist, das muss ich erst mal unter Beweis stellen.

00:14:45: Und insofern war das auch eines der einschneidensten Erlebnisse, sage ich mal, die Mini-Coll Hallo!

00:14:50: Also meine Lieblingsmitgliedsredin muss ich jetzt tatsächlich sagen.

00:14:57: also was haben wir am Anfang miteinander gefochten und was haben Wir uns Wertschätzen gelernt war wirklich für mich so ein Highlight, als ich verabschiedet wurde.

00:15:08: Als ich ihn gesagt habe das nicht gehe.

00:15:10: Welche Worte dann auch meine Betriebsräte für mich gefunden hat zur Zusammenarbeit?

00:15:14: Das hat mich schon sehr stolz gemacht und da dachte ich mir ja, dass das war ein Weg!

00:15:19: Also das hat man nicht geschenkt bekommen.

00:15:22: aber wenn man es geschafft hat ist das einfach ein ganz tolles Gefühl, dass man das hinkriegt.

00:15:28: Ja definitiv und weil du eben fragst, wie ich das so war genommen habe.

00:15:32: Ich hab unheimlich gern mit dir für dich gearbeitet und diese Begeisterungsfähigkeit.

00:15:37: Ich hätte es fast sogar noch als Visionär bezeichnet.

00:15:40: Du warst für mich immer sehr visionär, sehr motivieren und hast da unfassbar viel Spaß gemacht!

00:15:46: Ich muss auch sagen, wie du gesagt hast, naver.

00:15:48: Du warst immer sehr naver und trotzdem war bei mir immer der Respekt entsprechend da.

00:15:53: Und es hat einfach Spaß gemacht!

00:15:55: Man wusste man kann zu dir kommen mit dir sprechen wenn Dinge sind, du hast immer ein offenes Ohr gehabt und ansonsten hast du mich auch machen lassen.

00:16:01: Das war so eine Kombination die mir persönlich unheimlich gut gefallen hat um mich auch sehr motiviert hat.

00:16:07: das muss ich sagen.

00:16:08: Ja

00:16:08: deswegen sage ich immer in einem Interview dass ist nicht einseitig guck dir den an der dich interviewt mit dem du arbeiten willst.

00:16:16: Und wenn dir das passt, so ein Interview ist immer eine zweiseitige Vorstellungsgespräch.

00:16:22: So ne zweiseidige Sache um.

00:16:23: die haben uns gesucht nicht gesuchten doch gefunden.

00:16:25: ja genau

00:16:26: tatsächlich auch wieder von unserem beizeiten lieben Kollegen vermittelt.

00:16:31: also auf Netzwerke bauen.

00:16:33: und ich sage mal wenn du mit Menschen zusammenarbeitest wo du sagst dass funktioniert und von diesen Menschen wieder Empfehlungen bekommst Das erlebe ich jetzt heute auch genauso Dass es echt was was funktioniert?

00:16:45: Ja, und das ist dann wenn andere etwas in einem sehen.

00:16:48: Einem was sozusagen Vorhalten und dann sagen mit dem könntest du das und das noch mal was hältst denn davon?

00:16:54: Absolut!

00:16:56: Jetzt war es eben schon gesagt dass die Startzeit auch mit der Arbeitnehmer Seite also mit den Betriebsräten durchaus anspruchsvoller und dann ja wirklich zu einer tollen Zusammenarbeit geführt hat.

00:17:07: gab's noch weitere Erlebnisse wo du sagst wow die waren schon sehr prägend.

00:17:13: Absolut Ich glaube, ich hatte das tollste Management-Team aller Zeiten.

00:17:22: Wir hatten wahnsinnig große Herausforderungen als Geschäftsführungsthemen und haben Dinge gemacht oder machen müssen oder wollen wir auch immer erstmalig und einmalig zu passieren hatten.

00:17:37: Das war einfach für mich so ein Ideales ... Team, also wir haben alle auf dem gleichen Wertesystem aufgebaut.

00:17:47: Wir hatten wirklich verbindende Werte.

00:17:50: unglaublich wichtig weil du dann auch als Team auftreten kannst und auch ich sag mal Dinge zur Sprache bringen kannst die eben wo du keine Begeisterungsstürme für wechseln wenn Menschen gehen müssen wenn man Menschen Arbeit nehmen muss wenn du sagen kannst, diese Arbeit wird nicht mehr länger existieren und das aber sozusagen erklären kann.

00:18:15: Wenn die Menschen merken, du stehst da als Team dahinter und du bist trotzdem nahbar und es ist nicht so dass du es einfach nur abfackelst weil's dein Job ist sondern dass du auch Strauchholz damit... Das haben wir wahnsinnig gut gemacht!

00:18:30: Trotz der schweren Aufgabe dann auch Spaß gemacht miteinander.

00:18:34: Wir haben wahnsinnig viel investiert in Zusammenarbeit, in Nahrbarkeit und Kommunikation.

00:18:40: Und das war für mich so wirklich ein absolutes Highlight.

00:18:44: Also ich bin echt froh, dass das letzte Management einmal, den ich auch gearbeitet habe bevor ich mich entschieden hab was ganz anderes zu machen also mit so einer guten Erinnerung daraus zu gehen, war echt großartig.

00:18:57: War auch prägend für mich.

00:18:59: Also auch da wieder zu gucken, ich meine es ist ja ein bisschen Glück einerseits.

00:19:03: Auf der anderen Seite kann man vielleicht auch mitwirken dass so ein tolles Management-Team zusammenkommen und dann kann man die noch so schwierigen Aufgaben gemeinsam meistern.

00:19:11: Es ist uns nicht in die Hände gefahren werden.

00:19:13: alle sehr unterschiedliche Persönlichkeiten.

00:19:15: wie gesagt verbinden sind die Werte aber auch das haben wir uns erarbeitet also sowohl in diesem Team als auch muss ich sagen Die Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, die ich teilweise übernommen habe.

00:19:34: Die da waren, mit den ich gut arbeiten konnte.

00:19:39: Ein Team, das sich gestalten konnte und Leute dazunehmen konnten.

00:19:43: Das war einfach ... Die letzten sieben Jahre meines Wirkens in der Telekom waren für mich total prägend in allem.

00:19:49: Ich fand auch super toll, wie meine Chefin reagiert hat.

00:19:54: Als ihr dann übermittelte, dass ich ... jetzt mal vielleicht gehen will und vielleicht mal was ganz anderes machen will.

00:20:01: Auch das war prägend, weil auch das war aus meiner Sicht außergewöhnlich.

00:20:05: also sie hätte auch sagen können ist alles wahnsinnig interessant und ich dachte du gehst nicht wir machen jetzt x sie bist so ein z und ich habe mich da total verstanden gefühlt.

00:20:14: das fand ich auch ungewöhnlich einzigartig.

00:20:18: ja jetzt bist du schon bei dem punkt.

00:20:19: du bist dann also eines tages zu deiner chefin gegangen und hast gesagt Ich möchte gehen, oder wie kam das?

00:20:26: Erzähl mal.

00:20:26: Ja, das war schon ein Prozess.

00:20:30: Das waren schon so zwei Jahre, die ich mit mir rumgetragen hab ... Irgendwann hast du das Gefühl, du hast jetzt auch irgendwie schon alles gemacht und du bist halt in dieser Firmenwelt die Tolle ist, wie eine Familie.

00:20:46: Wie gesagt, war da dreißig Jahre.

00:20:48: Ich habe nie ne andere Firma gesehen.

00:20:49: Die war so groß und so spannend.

00:20:52: Aber es ist halt ... immer diese Kultur, und du siehst die Welt aus diesem Blickwinkel.

00:20:57: Und dass dieser Gedanke ... Dieser Keim hat sich irgendwann gesetzt, wo ich dachte, Mensch, vielleicht willst du die Welt dann doch noch mal aus einer ganz anderen Perspektive sehen?

00:21:07: So hat sich das entwickelt.

00:21:09: Dann gab es tatsächlich auch wieder so ein Einschneidungserlebnis.

00:21:13: Das war tatsächlich ein Seminar, was ich gemacht habe.

00:21:17: Ein Schweigeseminar, da waren wir mitten in den Bergen in der Schweiz Oder durfte man drei Tage nicht miteinander reden, sondern hat immer sozusagen Coaching-Sessions gemacht.

00:21:27: Und es ging ein bisschen um Purpose herauszufinden was treibt dich?

00:21:32: Was macht dich aus?

00:21:34: und da ist das komplett gereist!

00:21:37: Das Einschöne war wirklich sehr intensiv.

00:21:40: nur ein Ende jetzt geschildert am Ende musste jeder vor der Gruppe sein Purpose Zerbildlich.

00:21:49: Da musst du einen Synonym dafür, was mach ich aus?

00:21:53: Und da hatte ich so dieses Bild von einer Feuerstelle wo ich gesagt habe mein Synonym für meinen Purpose ist das was mich aussen macht.

00:22:01: Ich will Menschen in einem Ort zusammenbringen ganz verschiedene Menschen die sollen sich wohlfühlen an diesem Ort und ich hab einfach Spaß dran Menschen zusammenzubringen.

00:22:12: Also immer wieder dieses Brücken bauen, das ist irgendwie mir drin und ich sage diesen Feuerplatz will ich schaffen und dann brauche ich ihn aus.

00:22:19: und dann kam es an und außerdem will ich diesen Job nicht mehr machen.

00:22:24: Ich will jetzt mal was ganz anderes machen.

00:22:27: Hast du in dem Moment

00:22:28: gesagt?

00:22:28: Und alle nur so Beifall!

00:22:31: Das will ich

00:22:32: auch natürlich

00:22:34: auch.

00:22:35: Da habe ich das erste Mal glaube ich ausgesprochen Wo ich dachte, nee jetzt ist so weit.

00:22:40: Wow!

00:22:41: Du willst das was anderes machen?

00:22:42: Also es war echt bewegend.

00:22:44: Ja

00:22:44: glaube ich, dass du das schon alleine in uns erzählst.

00:22:46: Das ist sehr bewegen.

00:22:47: Es war für mich so ein Moment und wo ich dachte ne, das war das erste Mal, als ich es ausgesprochen habe, wo ich gedacht hab ja nee, das ist es jetzt.

00:22:56: So wird's diesen Feuerplatz finden, wo du Menschen zusammenbringst und so.

00:23:01: diese fixe Idee im Kopf muss aber jetzt mal ein anderes Setting sein.

00:23:07: Ich will nicht mehr das machen, was ich gemacht habe und ich muss auch mal raus aus diesem ... für mich dann in dem Moment von dieser zu kleinen Welt.

00:23:19: Ich wollte mal wieder einen ganz anderen Blick auf die Welt haben.

00:23:24: Was ja auch total nachvollziehbar ist!

00:23:26: Und ich finde, dass es so ein schöner Beweis dafür selbst, wenn man Dinge noch gerne macht Man darf es dann auch über den Tellerrand schauen und seine Welt größer werden lassen.

00:23:36: Absolut!

00:23:37: Größer, anders... Und ich bin natürlich auch sehr dankbar.

00:23:45: Ich bin gegangen weil ich wollte und nicht weil irgendjemand gesagt hatte die Hutter zu engen Ballern ist jetzt auch mal gut.

00:23:51: vielleicht sollt ihr doch mal was anderes machen?

00:23:53: Ich habe genau diesen Moment erwischt wo ich gesagt hab ich springe jetzt ab wo's mir gerade so gut gefällt.

00:23:59: Es kostet natürlich auch Überwindung, weil es hat mir auch gerade so gut gefallen.

00:24:03: Und dann das trotzdem keimen zu lassen und da ist natürlich auch mein privates Umfeld gespielt.

00:24:07: Dann hat alles eine Rolle gespielt wo ich dann auch viel Unterstützung bekommen habe.

00:24:12: sagen hey trau dich doch was kann passieren?

00:24:14: Das kann nichts passieren!

00:24:15: Was soll

00:24:15: passieren?!

00:24:17: Und so ein DAS reift dann irgendwann und dann springst du.

00:24:21: Da bin ich gesprungen.

00:24:22: Wow

00:24:23: ja mich wird noch interessieren diese... Feuerstelle, Britta.

00:24:26: Was war bei dir im Kopf ... War dir schon klar oder hattest du Ideen was es sein könnte?

00:24:31: Oder war das einfach nur die Vision?

00:24:33: Es soll eine Feuerstätte sein wo du Menschen zusammenbringst und dann let's see what it is.

00:24:37: oder hättest du schon Bilder im Kopf?

00:24:40: Also ich hatte tatsächlich immer den Traum vom einen Kaffee.

00:24:44: Den haben wahrscheinlich neunzig Prozent.

00:24:46: Alle Menschen, die in diesem Job sind.

00:24:48: Ich war also viele Menschen haben diesen Traum.

00:24:50: Aber ich will irgendwann mal ein eigenes Café haben.

00:24:52: Ich hab mir das irgendwie immer toll vorgestellt.

00:24:54: Ich habe schon immer gern gebacken, gekocht und diese Café-Atmosphäre, die liebe ich einfach.

00:24:59: Also auch selber.

00:25:01: Wann immer wir im Urlaub sind ... Das Erste ist ein schönes Cafés.

00:25:04: Schönen Kapucchi nur raushetzen, Leute gucken so.

00:25:07: Und das kann nicht stundenlang.

00:25:09: Vielleicht war das schon in meinem Kopf aber überhaupt nicht präsent?

00:25:13: Überhaupt nicht präsent!

00:25:14: Zwar nur so.

00:25:16: Ja, vielleicht war in meinem Kopf dann auch erst mal irgendwie länger Pause machen.

00:25:20: Weil ich war auch so voll im Kopf!

00:25:25: Es war so viel drin und das war auch das erste was ich übrigens dann gemacht habe.

00:25:31: also als dann die Entscheidung gefallen ist wenn ich dann rausgegangen bin außerhalb von meinen hab ich erstmal ein Jahr nichts gemacht Und dass es auch glaube ich etwas was sich jedem empfehlen würde nicht direkt in die nächste Geschichte reinzuspringen, sondern erst mal in sich reinzuhören.

00:25:46: Also das ist gereift im Jahr.

00:25:49: und einfach erstmal den Kopf leer machen Das war total wichtig.

00:25:54: Freimachen nur Spaß haben Urlaub machen.

00:25:58: wir waren erst mal vier Wochen in Kanada Ja ich habe einfach das Leben genossen.

00:26:03: dann ganz sehr Habe ich so langsames Gefühl gehabt, der Kopf ist frei und dann bin ich auch explodiert wieder.

00:26:10: Ich habe ja ganz viele passionelle Leidenschaften neben dem des Reiten hat mich dreißig Jahre lang begleitet oder mich mit meinen Pferden ein bisschen in Rente gegangen haben den aktiven Reitsport an die Nagel gehängt bleibt den Pferd verbunden natürlich aber ich hab gestrickt gemalt ich habe das Zeichnen angefangen, früher viel gezeichnet.

00:26:30: ich bin wirklich kreativitätsmäßig explodierend.

00:26:34: Ich hab ein Jahr lang mich ausprobiert, hab alles möglich gemacht.

00:26:38: Ich hab in Kanada drei Stunden am See gesessen und die einzelnen Blätter vom Bäumen gemalt, fand's total toll!

00:26:45: Cool!

00:26:47: Und hat natürlich auch gebacken ... Das war ein Teil meiner Passion.

00:26:53: So, dann hat sich das entwickelt.

00:26:57: Also, ein Jahr ... Zum einen sagst du nichts gemacht.

00:27:00: Und zum anderen aber auch der Kreativität freien Lauf gelassen in ganz vielen unterschiedlichen Dingen?

00:27:07: Total, also das war super wichtig!

00:27:12: Das ist natürlich auch ein bisschen Persönlichkeitsimmanent, dass ich mich tatsächlich schnell begeistert für Dinge und dann aber irgendwie durchziehe... Aber ich musste mir erstmal so'n bisschen suchen.

00:27:25: Ich hab mir erst mal die Freiheit gegönt Erst mal wieder alles auszuprobieren.

00:27:30: Fünfzig Pullis gestrickt, dann gebangen habe ich die ganze Zeit für Urlaub gemacht, gezeichnet, gemalt und getöpfert.

00:27:40: Ich hatte so einen Drang mit den Händen was zu machen.

00:27:45: Das war bei all diesen Themen, die ich gemacht habe ... war allen gleich, dass ich nicht mit dem Kopf so viel gearbeitet hab.

00:27:54: Sondern mit den Händen, was irgendwas geschaffen hat.

00:27:58: Das musste total raus und das war natürlich auch total komplementär zu dem, was ich vorher gemacht habe.

00:28:06: Bloß nicht mehr sitzen bis heute übrigens ... Dass man sich überhaupt nicht mag ist am Schreibtisch sitzen?

00:28:11: Auch jetzt nicht!

00:28:13: Das mache ich wirklich nur wenn unbedingt nötig.

00:28:16: So, das haben mich irgendwie lange genug gemacht.

00:28:19: Super spannend.

00:28:19: Wir aus dreißig Jahren im Grunde Kreativität und gestalten mehr mit dem Kopf, sozusagen das da in die Hände gegangen ist weiter in dieses Kreative, dieses Gestalten, dieses Auslassen.

00:28:30: Dritter nach diesem einen Jahr.

00:28:32: Wie ging es dann weiter?

00:28:34: Und wie wurde es immer klarer dass es wirklich so Richtung Kuchen lieben Löwenteil ging?

00:28:40: Diese Folge ist powered by People Boost.

00:28:43: Ich weiß aus eigener Erfahrung, ein Pferd interessiert sich nicht für deinen Titel auf der Visitenkarte – es reagiert ausschließlich auf deine Klarheit und eine Haltung.

00:28:53: In Unternehmen ist das genau dasselbe!

00:28:56: Echte Autorität entsteht nicht durch das Organigramm sondern durch Präsenz.

00:29:01: People Boost sorgt dafür, dass aus strategischen Plänen echte Führung wird Damit Teams nicht nur funktionieren, sondern gewinnen.

00:29:10: PeopleBoost.

00:29:11: Kurz gesagt, PeopleBoast hilft Organisationen besser zu denken, mutiger zu handeln und Strategie gemeinsam umzusetzen.

00:29:21: Schaut mal vorbei auf peopleboost.eu.

00:29:29: Also ich habe immer mehr gebacken und gemacht getan.

00:29:33: Ich kürze es mal ein bisschen ab... Dann kam erste Café-Idee.

00:29:38: Ich hatte zuerst die Idee von einem Kaffee, dann hab ich mir auch ein paar Locationen angeguckt.

00:29:43: Ich wollte eigentlich immer regional aufbleiben und nichts Großes mehr.

00:29:47: Dann habe ich aber gedacht, wenn du jetzt einen Kaffeeschiff machst, dann bindest du dich wieder so.

00:29:53: Das ist dann wieder so ein Nein to Five Job.

00:29:55: Wir haben wie gesagt Freunde in der Gastronomie.

00:29:58: Da war ich nicht irgendwie total blauäugig, sondern da hatte ich schon das Gefühl ... Das könnte dann sozusagen der nächste Drop sein, wo du achtzehn Stunden hängst.

00:30:10: Ich weiß nicht, hat sich das mit dem Backen... Das hat sich dann irgendwie festgesetzt.

00:30:13: also auf das habe ich mich dann irgendwie halt immer weiterhängen glaube ich hab immer mehr gemacht und dann habe ich zufällig eigentlich im Internet gesurft und wollte mich eigentlich... weiterbilden, wollte irgendetwas lernen noch.

00:30:29: Und dann ist mir eine Anzeige oder so von der E-Coldicasse, das ist die weltgrößte Patisserie Schule im Internet begegnen, die geworben haben mit einem internationalen Patissierieprogramm Frankreich und Italien.

00:30:46: Und da dachte ich mal, oh, das klingt aber toll und so.

00:30:48: Dann musste man sich aber bewerben an beiden Schulen also in der italietischen Schule, an der französischen Schule Ich bin jetzt irgendwie über fünfzig kein Ausgebilder, der Konditor.

00:31:00: Die nehme ich sowieso nicht in den vierzehn Leuten im Jahr.

00:31:03: Vierzehn Leute im Jahr?

00:31:04: Vierzen

00:31:04: oder ja irgendwie so um den Dreh zwischen vierzehnt und zwanzig hinter dem... Und dann hat aber mein Mann mich bestärkt gesagt, wirklich doch einfach wieder!

00:31:14: Kann doch nichts passieren!

00:31:15: Passiert doch!

00:31:15: Macht doch einfach!

00:31:16: Und dann habe ich mich beworben und die haben mich genommen.

00:31:19: Also, ich könnte es jetzt mal abbiegen durch irgendwelche Interviewphasen.

00:31:23: Und die haben mir nach irgendwelchen berühmten Partizäres gefragt.

00:31:26: Da hab' ich mich dann ganz geschickt.

00:31:29: Ich war in den richtigen Themen vorbereitet und bin natürlich durch meinen anderen Job... ...ich kann natürlich auch überzeugen, wenn ich das will!

00:31:37: Dann haben sie mich viermal interviewt.

00:31:39: Ja, du bist wahrscheinlich auf dem Mindset reingegangen.

00:31:41: Es ist ein Kennenlernen.

00:31:42: Du wolltest ja schließlich auch gucken ob mir

00:31:44: gefällt.

00:31:44: Ich wollte auch gucken, ob mir das gefällt.

00:31:46: gut.

00:31:46: Die wollen noch sehr viel Geld von mir haben.

00:31:48: Das ist natürlich etwas was man natürlich auch sagen muss hat sehr viel geld gekostet.

00:31:54: aber am Ende steht die habe ich genommen und dann hab ich gesagt so jetzt muss es auch machen um was soll ich sagen?

00:32:01: Also Konstanze, das war die Zeit meines Lebens.

00:32:04: Wow!

00:32:04: Also insbesondere es waren drei Monate und insbesondere die Zeiten Italien an der Alma ... Das war wie zu Hause ankommen?

00:32:15: Es war ja genau hier.

00:32:16: Genau hier willst du sein, genau hier gehörst du hin, genau das willst du machen.

00:32:22: Und so eingefühlt im Leben.

00:32:25: also das ist unbezahlbar Unbezahl bar weil dann sitzt es drin und dann denkst du

00:32:31: Ah, geil.

00:32:33: Wahnsinn!

00:32:35: Wie kann man sich das vorstellen?

00:32:37: Für andere, wie merkt man das, wenn man einfach weiß, was ist es jetzt für einen Gefühl?

00:32:43: Ein totales Glücksgefühl.

00:32:45: Du kriegst als Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht und also ... Es war eine anstrengende Zeit.

00:32:52: Es war über die Sommermonate.

00:32:54: Du arbeitest zwölf Stunden.

00:32:55: Also das ist jetzt kein Job der irgendwie... Also, er ist körperlich sehr anstrengend und sehr fordernd.

00:33:01: Aber ich hab einfach alles gern gemacht da!

00:33:05: Alles... Ich bin morgens gerne um vier aufgestanden zur Frühschicht.

00:33:08: Ich habe abends dann noch in der Bäckerei die längsten Arbeitszeiten, weil wenn die Teige je nach Wetter gehen mehr oder weniger schnell und du willst natürlich das Endergebnis haben und sehen, dann bist du halt auch mal am zehn Uhr nochmal in die Backstube und hast immer geguckt was dein Teig macht.

00:33:27: Ich habe alles gerne gemacht, ich hab auch gerne geputzt.

00:33:29: Putzen hat was wahnsinnig Meditatives!

00:33:32: Und das

00:33:32: schreibe ich

00:33:33: sofort!

00:33:35: Es wurde jeden Tag geputst die ganze Küche von oben bis unten unvorstellbar.

00:33:40: aber mir hat dieses Handwerk Spaß gemacht dass lernen... Dass so anderen Menschen begegnest, die die gleiche Passion haben wie du dann das merkt man natürlich auch.

00:33:51: Ich war nicht die Einzige, sondern alle waren total beseelter von dem was sie tun.

00:33:56: Wahnsinnig stolz Italiener sowieso!

00:33:59: Und die Köcher haben dir dann noch Essens-Tipps gegeben für abends und das ging einfach ... Vierundzwanzig Stunden lang drehte sich alles um diese Koch- und Backwelt... Du hast dich ausgetauscht, du bist da abends essen gegangen, du bis morgens um sechs wieder in die Backstube und grinst die ganze Zeit und denkst, oh, alles toll ich kann das gar nicht weiter beschreiben.

00:34:19: also Wenn man aufzeichnet, sieht man mich ja lachen.

00:34:23: Es war ein einziges Strahlen.

00:34:27: So fühlt sich das an!

00:34:28: Ich wünsche es jedem, dass wenn man sich hinein hört und versucht danach mal zu streben, irgendwas zu machen was einen total erfüllt.

00:34:40: Das rauszufinden ist mit das Schwierigste herauszufinden.

00:34:43: Was lässt einen so strahlen?

00:34:45: Was entfacht die Leidenschaft dieses Leuchten in den Augen?

00:34:49: Nicht so leicht, das rauszufinden.

00:34:51: Ich weiß es nicht, verfracht dich.

00:34:53: Das ist ja ... Deine Augen leuchten auch.

00:34:55: Du hast eine ähnliche ... Was Ähnliches mitgemacht oder durchgemacht erlebt?

00:35:01: Auch du strahlst mich an!

00:35:03: Also ich weiß nicht vielleicht, dass schwierigste in sich hineinzuhören und sich Ruhe und Zeit zu nehmen die Muße zu nehmen sowas reifen zu lassen und nicht zu schnell wegzutun mit, ja, ich muss doch mein Geld verdienen.

00:35:18: Und da haben wir natürlich auch viele gesagt, bis er finanziell unabhängig

00:35:22: usw.,

00:35:23: das hätte mich ... Ja, das schätze ich auch sehr, aber das war nicht ausschlaggebend.

00:35:31: Es ist nicht ausschlaggebend, sondern es erst mal herauszufinden was sich wirklich total erfüllt und was sich glücklich macht.

00:35:39: Das muss kein anderer Job sein.

00:35:42: eine tolle Reise sein.

00:35:43: Das kann irgendein Erlebnis sein, was du unbedingt mal machen willst.

00:35:50: Es können ganz kleine Sachen sein aber die erfüllen dich dann total.

00:35:54: und diese Sachen sich in seinem Leben zu erfülen mein Leben nur einmal.

00:35:59: so bin ich zumindest der Überzeugung wenn es anders ist freuen wir uns alle.

00:36:03: Aber dieses Leben auch zu genießen das ist ja weiß ich nicht dass es vielleicht meinen Mentaltyp.

00:36:12: Also such, hör in dich rein und mach unbedingt was, was dir Spaß macht.

00:36:18: Egal was es gibt bei jedem etwas

00:36:21: da bin ich auch von dem Erzeugt dass es bei jedem Etwas gibt.

00:36:24: und du hast gerade eine Sache gesagt sich die Zeit zu nehmen die Ruhe zu nehmen Und dann in sich reinzuhören.

00:36:30: und auch muss Ich glaube um diese diese Leidenschaft rauszufinden Was man bei sich finden kann.

00:36:37: Dazu darf man wirklich und sollte man auch in die Ruhe, in die Muße gehen und sich Zeit nehmen oder es reifen lassen.

00:36:42: Ja.

00:36:43: Und ansonsten ... Man ist ja in diesem hektischen Alltag und jeden Tag geht das wieder von vorne los und man rennt und rennt, und dann hat man auch gar keine Zeit und auch keinen Zugang rauszufinden was man wirklich liebt.

00:36:54: So ist das!

00:36:56: Das ist tatsächlich nicht leicht, sich einzugestehen dass man zu viel rennt so viel macht so viel tut und sich aber auch einzugestehen, dass das Meisterhaus gemacht ist.

00:37:08: Ich weiß nicht ... Die wenigsten sind wahrscheinlich so fremdgesteuert, dass sie sich nicht mal erlauben können oder irgendeine Routine schaffen können ein bisschen mehr zu sich kommen in sich zu hören, zu sich zu finden.

00:37:25: Auch wieder dieses Seminar war, der begegnet nicht nur tolle Sachen wenn du den nicht hinein hörst.

00:37:31: Aber auch das kann kann ich weiterbringen, weil einfach die Dinge ja in dir drin sind und die mal anzugucken und vielleicht auch wieder gehen zu lassen.

00:37:41: Also gibt es so ein schönes Bild wenn's draußen oder auch in dir tobt... Ich habe so ein mentales Bild vor Augen das ich mich dann, weil ich Wasser auch sehr liebe, ich lasse mich dann mental auf den Meeresboden nieder und gucke wie über mir die Wellen rauschen Und das gucke ich mir von einem Ort an, an dem ich mich wohlfühle.

00:38:01: Dann lasse ich da oben erst mal alles rumtoben und dann tauche ich wieder auf!

00:38:06: Also ist ja nur ein blödes Synonym wie andere haben andere Bilder im Kopf.

00:38:11: aber sich solche Bilder zu schaffen... ...und es können auch kleine Momente sein, das kann eine kleine Routine sein.

00:38:18: Ich glaube dass die meisten das können also und auch ein Leben leben wo sie sich das eigentlich erlauben können.

00:38:27: Ja, ich glaube da steckt ganz viel drin.

00:38:28: Also sich wirklich die Zeit zu nehmen mit solchen Synonymen auf dem Meeresgrunds, sich sinken zu lassen oder auch zu meditieren.

00:38:35: das ist auch etwas ganz Tolles wo man wirklich auch zu sich finden kann.

00:38:38: Das muss man jetzt mal ein bisschen üben, dass es nicht so leicht... Du ist das!

00:38:41: Kann ich gar nicht!

00:38:45: Größere Herr Rauszow für mich?

00:38:49: Das ist dann eher wie Meditation, wenn du deinen Teich zum Beispiel

00:38:52: knetest.

00:38:52: Ja ich mach meinen Yoga morgens aber so ein bisschen was mit Bewegung.

00:38:57: also stillsitzen ist schwierig.

00:39:00: für mich Muss man aber auch lernen, also gehört dazu.

00:39:05: Aber man muss ja seine Herausforderung haben

00:39:07: auf jeden Fall.

00:39:08: Auf jeden Fall!

00:39:09: Wenn ich dich hier so sitze, wir haben eben schon darüber gesprochen du hast ja noch dieses Alma-T-Shirt an von deiner großartigen Zeit, diese Ausbildung zu... als was bist Du dann ausgebildet?

00:39:19: Man ist Kornitorin oder was isst man denn?

00:39:21: Ja, das Gute dass du das fragst, das war jetzt ein dreimonatiges Programm.

00:39:26: Du bist dann Christen Zertifikat von der Ecole du Cas und von der Alma Und das sind ja Privatschulen.

00:39:33: Du bist kein staatlicher Anerkannter Konditor und ich will es auch überhaupt nicht, also mich nicht vergleichen mit einem Konditor der jetzt drei Jahre Ausbildung macht oder noch mal zwanzig Berufsjahre hat, sondern das war jetzt einmal ein Ausschnitt den ich gesehen habe.

00:39:47: Das war ein pick-apackevolles Programm.

00:39:50: die Schulen werben damit, dass das ungefähr so viel Stoff ist wie du in einem Jahr Ausbildung als Konditor lernst.

00:39:56: Und in der Branche haben diese Zertifikate auch sehr viel Wert.

00:40:00: aber ich könnte mich jetzt hier in Deutschland nicht... also ich könnte jetzt keinen Meister machen zum Beispiel dann müsste ich natürlich noch mehr bis sich eine staatlich anerkannte Konditorenschule besuchen.

00:40:11: Das habe ich natürlich nicht gemacht Aber es ist ja trotzdem ne sehr intensive Ausbildung in der ich in alle Spaten mal reingucken konnte.

00:40:20: Schokolade, Zucker, Brotbacken, Patisserie und das gespiegeln in Italien und Frankreich.

00:40:28: also ein großartiges Programm.

00:40:31: Das ist so.

00:40:32: wer auch.

00:40:33: einer meiner Wünsche ... Ich glaube Träume habe ich momentan nicht so viele aber wünsche hätte ich vorhaben vielleicht!

00:40:39: Ich würde wirklich gerne noch einmal hingehen Und nochmal ein bisschen was draufsetzen.

00:40:44: Man muss auch mal in Italienisch besser werden, weil das war das einzige internationale Programm und wenn du jetzt da noch mal hingehst und weitere Ausbildungsschritte machst dann musst du halt fließen in Italiene sprechen und ich arbeite dran.

00:40:58: Ah sehr cool!

00:40:59: Sehr cool!

00:41:01: Dann waren diese drei Monate Italien und Frankreich rum.

00:41:05: Du hattest die Ausbildung ja abgeschlossen und wie ging es dann weiter?

00:41:10: Dann ging es erst mal so weiter, dass ich mit einer sehr lieb gewonnenen Kollegin, die ich dort kennengelernt habe, Missy aus Australien.

00:41:18: Gebürtige Neuseeländerin, dick im Geschäft in Australien also zwanzig Jahre Konditor-Erfahrung hat eigene Cafés und so weiter.

00:41:28: eine tolle Frau Nemaori.

00:41:31: Also super stolz!

00:41:33: Wir haben uns total angefreundet, die sagte, Britta, dir muss geholfen werden.

00:41:37: Wieder eine Person?

00:41:38: Was sie mir gesehen hat!

00:41:40: Ich komme jetzt erst mal mit nach Deutschland und ich fahre dann später zurück nach Australien.

00:41:45: Wie?

00:41:45: Die sagt, nee wir machen so ein bisschen was zusammen.

00:41:48: Und dann ist die tatsächlich nochmal drei Monate mit nach deutschland gekommen.

00:41:52: Hat bei uns gelebt in der Zeit.

00:41:54: Und wir haben Events gemacht ... Ich hatte meinen Trailer tatsächlich schon.

00:41:57: Jetzt kommt's auch.

00:41:58: Also ich hatte mich dann irgendwann entschieden... Schon vor der Ausbildung dass sich So ein mobiles Kaffee machen will, wo ich flexibler bin und meine Öffnungszeiten flexible halten kann.

00:42:11: Wo ich meiner Backleidenschaft fröhnen kann.

00:42:14: Und auch wieder so ein Träumchen, wo mit meinem Busse-Echtingel mit dem kleinen Food Truck durch die Gegend.

00:42:21: Da schlag den auf, was mir gefällt.

00:42:23: Ungefähr sowas dann.

00:42:24: Auch Märkte mache ich und man kann mich buchen... Und inzwischen habe ich auch so einen kleinen Hofmarkt bei mir zu Hause etabliert, wo die Leute tatsächlich kommen.

00:42:32: Na ja und mit Missi bin ich dann direkt nach der Ausbildung erstmal drei Monate getingelt.

00:42:38: Die hatte auch einen entsprechenden Takt also... Die steht auch zu Hause morgens um, ich glaub die steht um zwölf auf.

00:42:45: Beckt bis vier macht dann ihren Laden auf und so weiter.

00:42:47: also jetzt ein wahnsinnig straffes Programm.

00:42:49: das haben wir da noch mal drei Monate weiter gemacht.

00:42:51: danach hatte ich glaube ich zehn Kilo abgenommen.

00:42:53: Ich war wirklich fertig weil die hat auch wirklich gepusht aber ich habe nochmal dreimonade Ausbildung letztendlich drauf gehabt.

00:43:03: Also ich bin quasi schier geplatzt vor Tatendrang Und dann habe ich so mein kleines Geschäft so ein bisschen aufgebaut.

00:43:12: Dann hab' ich angefangen, ein bisschen Marketing zu machen und viel über Mundpropaganda und bis heute sagen wir uns ja noch gar nicht so lange her, es war letztes Jahr um diese Zeit und so.

00:43:22: bis heute baut sich das so schön langsam auf.

00:43:27: Es soll ja wie gesagt eigentlich kein neuer Job werden, es sollte Hobby bleiben und Leidenschaft und jetzt ist aber echt schon ganz viel wieder geworden Aber ist ja auch schön, also es entwickelt sich.

00:43:39: Ja ich meine automatisch das was man nebt dann ist man dann auch gut und da lockt man natürlich die Kunden an.

00:43:44: Die kommen dann automatisch.

00:43:45: Da kannst du dich fast gar nicht wehren kann ich mir denken.

00:43:48: Ja nee will ich auch nicht aber ich bin froh dass ich das so langsam entwickeln kann.

00:43:55: Das Unternehmer sein und Unternehmertum Alles, was damit zusammenhängt, das ist natürlich ... Wahrscheinlich machst du die Erfahrung auch.

00:44:03: Also im Konzern hast du geteilte Verantwortung.

00:44:07: Da gibt's ein CFO, da gibt es einen Fünfvertrieb.

00:44:11: Dann hast du, wenn du Flungskraft bist eine Sekretärin.

00:44:14: Das ist ein großartiger Job!

00:44:16: Es ist toll, wenn es Menschen gibt, die solche Dinge für dich tun und wenn du dann halt selbstständig bist und so'n mini-mini-Business hast du ich, bist du alles.

00:44:25: Ja?

00:44:26: Du machst deine eigene Buchhaltung, deine eigene Finanzplanung.

00:44:30: Du musst dich mit dem Steuerberater rumschlagen.

00:44:33: Das sind so alles Sachen die dann auch dazugehören.

00:44:35: du musst ja gucken das Aufwand und ertrag sich in Balance halten dass natürlich auch sozusagen deiner Arbeit auch finanziell wertgeschätzt wird für mich echt ganz schwierig.

00:44:47: also ich bin glaube ich von Natur aus jetzt nicht zwingend ein Vertriebler.

00:44:52: Also mein Mann sagt manchmal schon, ich kann auch gut verkaufen wenn ich total überzeugt bin.

00:44:56: das kann ich natürlich.

00:44:58: aber ehrlich gesagt also der Wert meiner Dienstleistung den zu bemessen und so sagen nee das kostet es aber auch Geld Leute da stehe ich acht Stunden für in der Küche damit dass rauskommt und dafür dann auch sage ich mal geradezu schämen sagen das hat jetzt auch seinen Preis.

00:45:16: das ist was wo sich immer noch lerne, was mir auch nicht leichtfällt.

00:45:20: Würde es lieber verschenken?

00:45:23: Aber das gehört natürlich auch

00:45:24: dazu.".

00:45:26: Ja klar!

00:45:27: So hat jeder unterschiedliche Dinge im Unterlehmertum.

00:45:29: Die er lernen darf, die ihm leicht fallen und nicht so leicht fallen.

00:45:31: Spannend, dass du das für dich schaffst.

00:45:33: Also Gott

00:45:33: sei Dank habe ich einen Diplomkaufmann zu Hause und sehr guten Kaufmanns.

00:45:37: Aber das darf ich auch nicht überstrapazieren.

00:45:42: Und du bist ein eigener Techniker, du bist dein eigener Elektriker wenn ich unterwegs bin.

00:45:48: Wenn so viele Herausforderungen die ich vorher nie kannte und Themenwelten mit denen ich vorhin nie zu tun hatte oder nicht zuletzt sie kunden also du hast jetzt... Ich habe Menschen die Geld dafür bezahlen dass sie etwas von mir kaufen was ich produziere.

00:46:04: Das habe ich ehrlich gesagt in meiner Telekom-Zeit nicht so stark empfunden.

00:46:09: Jetzt war ich auch sozusagen Querschnitt, denk mal unsere Vertriebskollegen sagen, nee, das fühlt sich auch genauso an.

00:46:16: aber wenn es dein eigenes Ding ist, dein eigener Produkt was du produzierst und du nimmst Geld von Leuten dafür... Also dieses Unmittelbare, das ist schon für mich eine total neue Erfahrung.

00:46:32: Spannend!

00:46:33: kann ich mehr als nachvollziehen.

00:46:35: Ja, glaube ich dir ja!

00:46:37: Britta noch mal zurück zu diesem Bild der Feuerstelle seinerzeit von dem letzten Tag vom Seminar.

00:46:44: Wie ist das Bild heute für dich?

00:46:45: Hast du jetzt deine Feuerstände so gefunden, so nach einem Jahr, nachdem sich auf das Business gesetzt hat, Strukturen geschaffen sind... Ist es die Feuerstellung?

00:46:55: Ja macht mir total Spaß was ich tatsächlich genieße meine kleinen Hofmärkte.

00:47:03: Also ich habe ja so verschiedene Dinge jetzt mal ausprobiert und dieser Hofmarkt kommt am nächsten an die Feuerstelle an, weil das ist tatsächlich zu Hause bei mir am Hof.

00:47:14: Das hat sowas wie Leute einladen dann kommen sie einfach und dann quatscht man einen Moment die trinken Kaffee holen ihre Vorbestellungen ab und erzählen ein bisschen jede Woche jemand Neues da Und das entwickelt sich so.

00:47:28: Es ist ein schönes ... Ich liebe, dass in meiner unmittelbaren Heimatregion mich immer mehr zu verankern.

00:47:37: Ich war ja auch irgendwie nie da.

00:47:39: und jetzt meine unmittelbare Umgebung, wo ich mal eine Feuerstelle hin habe, die kennenzulernen und Menschen in dieser Welt, in dieser Umgebungen kennenzulernen.

00:47:50: Das erfüllt mich wirklich.

00:47:51: Und ich bin jedes Mal total seelig.

00:47:53: Mein Mann greift sich, glaub ich schonmal an die Stirn Sieht dann halt, ich stehe an diesen Tagen um vier Uhr auf oder um halb vier.

00:48:00: Damit dann morgens das Brot in die Brötchen frisch gebacken sind ist echt wahnsinnig anstrengend.

00:48:05: aber ich bin total seelig nach so einem Tag.

00:48:08: Ich bin da auch geschafft also ich könnte noch um sechszehn Uhr ins Bett gehen.

00:48:12: mache ich dann lege ich mich auch mal hin was untypisches für mich aber dann ist auch immer irgendwie so.

00:48:17: eine Arschruhe muss dann auch sein.

00:48:19: Aber ja das kommt schon ziemlich nah dran.

00:48:23: Das ist eigentlich auch das Modell Ich mir am meisten wünsche, dass es sich so trägt und auf Events fahren.

00:48:31: Das macht natürlich auch total Spaß!

00:48:33: Ich bin jetzt in zwei Wochen auf dem Rock-Festival

00:48:37: dabei,

00:48:38: letztes Jahr auch schon.

00:48:40: Die haben mich direkt neben der Bühne positioniert und es ist wirklich sehr süß wenn dann die ... Da wird die

00:48:47: nächste Leidenschaft gemerkt, da wirst du noch Rockstar-Britter?

00:48:50: Nein aber wenn dann diese Lack-und-Lederleute mit den E-Gitarre laut in ihr Mikrofon gesungen haben, werden sie nach dem Gig in Joggingrose bei mir noch... Und das Hemd würde ich mal einen Kaffee trinken und ganz normal irgendwie ein bisschen erzählen, einfach um so abspannen.

00:49:09: Das ist total... Total lustig!

00:49:11: Ja klingt klasse.

00:49:13: Und sagt dieser Hofmarkt bei dir zu Hause ja?

00:49:16: Wie darf ich mir das vorstellen?

00:49:17: da is dann dein mobiles Café wo du eben deine Waren verkaufst.

00:49:21: gibt's denn noch weitere Stände beim Hofmarkt?

00:49:24: Also dass es alles entwickelbar.

00:49:27: also im Moment ist es so, dass ich ja mit meinem Trailer dastehe Und eben das ganze Programm anbiete.

00:49:34: Ich habe ja viele schöne Kaffeespezialitäten kalt, ich hab den original italienischen Café Fredo bei mir auf dem Trailer einen totaler Verkaufsschlager muss ich sagen.

00:49:46: so ein cremig eiskalter Eiscafé sehr sehr geil.

00:49:52: und dann habe ich Brotbrötchen, Kuchen in meinem Angebot und stehe sozusagen bei uns.

00:50:01: Und wenn ich sage, entwickelt war.

00:50:03: Wir haben noch ein paar mehr kleinen Unternehmer am Hof.

00:50:06: Also der Sohn von unserem Nachbarn hat Galloway-Rinder und verkauft sein eigenes Fleisch.

00:50:12: Und wir hatten auch schon zusammen einen Verkaufstag.

00:50:14: Dann haben die Leute bei ihm das Fleisch geholt und bei mir die Brötchen und so.

00:50:19: Die wiederum andere Nachbarin hat einen kleinen Reitbetrieb, die macht Therapeuten des Reiten.

00:50:23: Und sie singt auch.

00:50:24: Sie hat eine kleine Band und da haben wir gesagt ja, wir könnten eigentlich ... dass wir so richtig schön ein bisschen entwickeln, das zu sagen.

00:50:31: Wir machen regelmäßig aber jetzt nicht jede Woche.

00:50:35: Das ist wirklich anstrengend.

00:50:37: Aber was weiß ich?

00:50:38: Ein paar Mal im Jahr machen wir eine größere Nummer und lassen das mal so ein bisschen auf uns zukommen.

00:50:43: Weil es ist einfach auch wunderschön gelegen und die Leute kommen einfach gerne dahin auch.

00:50:51: Ja, das klingt wirklich gut.

00:50:52: Welcher Tag ist das in der Woche?

00:50:54: Das ist dann der Samstag.

00:50:56: Und gibt es auch jemanden, der wirklich einen Feuer anmacht?

00:50:58: oder ist das nur dieses Sinnbild?

00:51:00: Ist im Moment noch das Sinnbild!

00:51:03: Ja mal gucken wer weiß vielleicht im Herbst oder so mit Glühwein im Winter Flegen wir mal noch meinen Feuer.

00:51:11: Gute Idee, eigentlich!

00:51:12: Mit Schmuckbrot?

00:51:13: Ich hab auch gerade dieses Lachs mit Feuer und so weiter... Gut zu

00:51:18: sagen, gute Idee!

00:51:19: Das Feuer!

00:51:21: Also eine wahnsinnig beeindruckende Reise, die du ja über den ganzen Leben hast.

00:51:26: Du grad erzählt das so abgehalten hast.

00:51:29: Was würdest du sagen in der letzten Zeit war das absolute Highlight wenn du da drauf zurückschaust?

00:51:37: Das ist eine gute Frage, deswegen sage ich jetzt aktuell einfach in Summe so einer Highlight-Zeit.

00:51:45: Ich bin eigentlich wunschlos glücklich.

00:51:51: Manchmal kippt es im Moment ein bisschen weil es auch echt extrem viel Arbeit ist und ich habe schon auf Phasen wo ich richtig auch körperlich erschöpft bin.

00:52:01: Aber das waren nicht die Fragen des Highlights.

00:52:06: Das letzte Highlight war eine wunderschöne Veranstaltung, die ich hatte für eine Reiterkollegin in der Tat.

00:52:12: Die hat Konfirmation für ihre Tochter gemacht und in einem wunderschönen Anwesen muss man sagen.

00:52:21: Und auch so eine runde Sache ... nette Leute liefern alles toll, was ich gemacht habe.

00:52:30: Also Kundenfeedback ist einfach immer ein Highlight vor allem wenn es positiv ist und ich hab es lange das Glück gehabt dass noch nicht zu richtig schief gegangen wird.

00:52:37: bestimmt kommen.

00:52:39: aber ja das waren so schöne Highlights.

00:52:42: Aber Highlights sind ehrlich gesagt auch wenn ich mal tatsächlich Nichtbacke nähender Backstube stehe Und einfach einen richtig schön erholsame Woche Urlaub mache genieße ich auch sehr.

00:52:56: Also zu Hause sein.

00:52:58: Ja, doch vielleicht lass ich's dabei.

00:53:00: also mein Heidel ist wirklich zuhause sein.

00:53:03: Ich bin so wenig Zuhause gewesen und ich liebe mein Zuhaushalte ich brauche nicht mehr.

00:53:10: Ich

00:53:10: bin glücklich da So mit den Menschen die mich umgeben mit den Tieren die mich Umgeben.

00:53:17: Das erfüllt mich einfach total macht mich glücklich.

00:53:21: Krieg

00:53:21: ich schon Tränen in die Augen?

00:53:23: Ja, ist

00:53:23: ja auch.

00:53:24: Das ist am Ende wieder die Feuerstelle.

00:53:26: Vielleicht ist

00:53:26: das meine Feuerstellerin.

00:53:27: Vielleicht sind wir eine Feuerstellause-Menschen

00:53:29: zusammenwohlen.

00:53:30: Ja ...

00:53:32: schön!

00:53:33: Das ist es.

00:53:34: Gibt's dir noch irgendwas wo du überrascht warst dass so war in der Selbstständigkeit jetzt mit deinem Backmobil Kuchendiebel Löwental wo du gesagt hast wow das hätte dich jetzt egal ob positiv oder negativ aber einfach wow hätt' dich gar nicht so erwartet.

00:53:48: Also was mich tatsächlich total fordert und was ich nicht erwartet hätte, ist diese Vielfalt an täglichen Themen.

00:53:56: An Herausforderungen... Du schaltest nicht mehr ab!

00:54:00: Und meine Freundin Pedi die dreißig Jahre in der Gastro-Arbeide, die sagt mir Britta das wird auch nicht besser Das ist Gastro.

00:54:10: du hast ständig was im Kopf und zwar von bis Von großen bis Kleinsachen Und das muss man mit Sichtmanagement können.

00:54:21: Du musst lernen, abzuschalten.

00:54:24: Sonst ist dein Kopf den ganzen Tag ... Weißt du vom... Du hast eine Zutat vergessen?

00:54:29: Du verlierst Zeit!

00:54:31: Du musst noch mal irgendwo losfahren.

00:54:34: Dir fehlt irgendwas diese ganze Logistik-Kette.

00:54:39: Also wenn du ein neues Getränk in deine Karte aufnimmst, es ist eine Riesenprozesskette.

00:54:44: Also wirklich, ich hab Mini-Mini-Minibusiness.

00:54:47: Aber ich glaube es ist im Großen ähnlich wie jetzt bei mir ganz klein.

00:54:52: Du musst alles total durchdenken.

00:54:55: Also das ist tatsächlich genauso wichtig wie in meinen dreißig Telekomjahren, sich zu zwingen und zur Ruhe zu kommen und sich zu besinnen.

00:55:08: Genauso habe ich an meinem Moodboard auch geschrieben so diese ... Also, zum Beispiel meine Arbeitsgeschwindigkeit zu kontrollieren.

00:55:13: Ich arbeite viel zu schnell und ich bin dann ... Ja, das ist echt was, an dem ich arbeiten muss.

00:55:21: Ich bin so ein Hitze-Typ auch im Ayurveda, glaube ich dieser Watta total viel Hitze.

00:55:28: Ich brenne.

00:55:28: aber auch wenn du an etwas total Spaß hast, brennst du trotzdem aus!

00:55:33: Und dass hätte ich unterschätzt.

00:55:36: also diese Fülle an Themen, ein solches Geschäft hochzuziehen und ich verdiene wirklich, also sagen wir mal nichts.

00:55:45: Also das was ich im Moment... Ich mache ein bisschen Umsatz aber wenn ich meine eigene Arbeitsstunden da einrechnen würde dann würde jeder sich totlachen.

00:55:56: Also darum geht es auch jetzt noch nicht ne?

00:55:58: Ich bin froh wenn sich das entwickeln wird.

00:56:00: Aber dass Geld zu verdienen in einem solchen Geschäft wo deine Ware im Centbereich liegt Das ist wirklich eine große Challenge.

00:56:11: Und das natürlich großartig, dass zu erleben, wo ich eigentlich nicht der Unternehmertyp bin, wenn jemand kreativ ist wie so einer glücklichsten, wenn ich in der Küche stehe oder verkunde – alles hat zwischendurch….

00:56:23: Es haben früher im Konzern andere gemacht, die diese Kompetenzen hatten.

00:56:27: und ja, das muss halt jetzt sein auch sein!

00:56:31: Wenn du hast einen, zwei Leutchen, die es für dich machen.

00:56:33: Nee, auf gar keinen Fall.

00:56:35: Personal möchte ich auf gar keinem Fall haben.

00:56:38: Also wenn dann Menschen, die Bock haben was mitzumachen ... Aber eigentlich und da hänge ich jetzt auch so ein bisschen, wächst du jetzt?

00:56:46: Wenn du wächst, musst du mehr investieren, dann musst du Personal haben oder bleibst du so klein wie du bist, ist das ein gut finanziertes Hobby.

00:56:55: Genau dazwischenhänge ich glaube ich im Moment zu gucken, Wie passt das in mein Leben?

00:57:02: Und wie stark will ich da jetzt tatsächlich noch wachsen?

00:57:06: oder reicht mir das nicht so, wie es bis jetzt ist.

00:57:10: Ja, ich glaube diese Frage stellen sich Gründer, jungen Unternehmer immer an einen bestimmten Punkt.

00:57:15: Will ich das was ich jetzt mache so halten?

00:57:17: Weil ich vielleicht damit gerade dass was ich so brauche finanziert kriege?

00:57:20: oder will ich skalieren und will ich wirklich dann auch wer?

00:57:23: Dann kommen die Fragen!

00:57:24: Will ich Mitarbeiter einstellen?

00:57:25: Will ich Dinge tun, die das Unternehmen zum Wachsen bringen?

00:57:29: Wille ich noch mal die noch mehr Power rein geben?

00:57:31: Was doch immer... Das ist eine absolut wichtige Frage wenn man es dann einfach mal bis zu einem gewissen Punkt aufgebaut hat.

00:57:37: Absolut Wird man dir auch noch kommen oder ist vielleicht schon soweit?

00:57:41: Who knows.

00:57:42: Ja, die Frage ist schon gekommen.

00:57:44: es ist total spannend.

00:57:45: bis vor vier Wochen habe ich gesagt ich will auf keinen Fall Mitarbeiter einstellen.

00:57:48: Ich habe da meine Meinung ein wenig geändert.

00:57:51: Mal schauen wie sich das entwickelt Bin dann doch nicht final festgelegt.

00:57:55: Es ist interessant sich selber dabei zu beobachten Wie der Blick drauf sich verändert und auch da finde ich Man darf es reifen lassen Und irgendwann ist klar was man will

00:58:04: Absolut!

00:58:05: Und dann machen Einfach machen.

00:58:10: Dritter, uns verbindet ja noch was?

00:58:12: Die Leidenschaft zu den Pferden.

00:58:14: Welche Bedeutung haben Pferde für dich?

00:58:17: Also Pferd begleitet mich mein ganzes Leben seit ich neun Jahre, acht Jahre war und seitdem bin ich den Pherden verbunden Und meine eigenen beiden, also mein Bossy ist jetzt vor zwei Jahren gestorben.

00:58:33: mit achtundzwanziger durfte jetzt in den großen auf die große Wiese und das war auch für mich okay.

00:58:40: Mein zweiter der Fino, der ist jetzt zwanzig, der is auch ein Rente und ich hab ja so... Also ich habe immer noch es sind einfach wahnsinnig tolle Lebewesen.

00:58:50: Ich bin dem Wesenpferd!

00:58:53: Total verbunden, also da könntest du schon wieder anfangen zu weinen.

00:58:58: Wenn du mich in so eine Pferdeshow schickst, das erste Britter fängt mal an zu weinnen weil es einfach so tolle Lebewesen sind den du so verbunden bist, so feinfühlig, so liebevoll und dann kannst du natürlich mit denen auch tollen Sport machen.

00:59:14: aber diese tolle Sportvariante Die ist jetzt bei mir so ein bisschen in den Hintergrund getreten.

00:59:19: Weil ich gemerkt hab, dass das für mich so gar nicht Ding.

00:59:23: Das habe ich genauso passioniert betrieben wie das wo sie jetzt mache.

00:59:27: und da hab' ich einfach gemerkt, die Zeit... ...die Zeit habe ich nicht mehr und will vielleicht auch nicht mehr haben.

00:59:32: Also ich muss jetzt nie mehr Turnier reiten.

00:59:35: So, das war mal!

00:59:38: Aber ich liebe es jetzt gleich mit dir auf einen Pferd zu steigen.

00:59:41: Ein bisschen schön auszureiten.

00:59:44: Zeit mit Pferden zu verbringen.

00:59:45: Und ich war auch gern zu meinem Fino noch, der ist Herdenschef in einer schönen Herde, lebt das Leben seines Lebens und das genieße ich noch.

00:59:55: aber ein drittes Pferd kommt mir nicht mehr ins Haus weil ich müsste ... da hätte ich nicht mehr die Energie und wenn dann will ich mich dem auch voll und ganz widmen.

01:00:07: Da habe ich jetzt im Moment quasi mich jetzt anders gepohlt.

01:00:11: im Moment

01:00:12: Ja, dieses Ganze oder gar nicht.

01:00:13: Das ist auch das bei mir ganz genauso.

01:00:15: deswegen genießt es gerade dass ich das Pferdeleben ganz ausleben kann.

01:00:19: Und wir

01:00:20: haben ja vorhin diskutiert wie findet man eigentlich raus was die eigene Passion ist?

01:00:24: Die Leidenschaft?

01:00:26: und ja wir hatten gesagt oder darf sich ruhig gönnen, muße um eben dem Ganzen auf den Grund zu gehen.

01:00:32: Und ich habe gerade was entdeckt und das kann... hab' ich bei dir grade gemerkt?

01:00:35: Ich kenne das für mich auch!

01:00:37: Wenn man gerührt ist, wenn man etwas erlebt oder von etwas erzählt, zum Beispiel ich kann losholen, wenn ich bei einem Geländetunier zuschaue und die Sonne einen vollen Galopp an mir vorbei in der Boden bebt, dann könnte ich auch sofort losholend und ich finde, dass es auch ein Indikator... Das bist

01:00:50: du!

01:00:51: ...wenn man, wenn mal gerührt isst von Momenten, dann sind das auch... Kann das ein Indikator sein, als das Leidenschaft

01:00:57: ist?!

01:00:58: Absolut.

01:00:59: Cool!

01:01:00: Britta, der letzte Teil in meinem Podcast sind immer vier Fragen und den ersten hast du vielleicht schon beantwortet aber ich stelle die Frage trotzdem noch mal.

01:01:07: Welchen Leadership oder Mindset-Tipp möchtest Du unseren Hörern mitgeben?

01:01:12: Das hat mich mein Leben lang begleitet.

01:01:15: das habe ich vorhin auch schon ein paar Mal gesagt.

01:01:16: findet drauf was euch Spaß macht also in sich hinein hören und sich nicht nehmen lassen einen Glück im Leben zu finden, was auch immer das ist.

01:01:29: Das können ganz kleine Minuten sein am Tag, das kann irgendein schönes Erlebnis, es kann eine schöne Routine sein die du brauchst um den Tag zu starten oder wieder zu dir zu kommen sich nicht davon ablenken zu lassen und sagen das sind irgendwie Luxusprobleme ich habe hier zu viel zu tun hab ich ganze Zeit für.

01:01:47: Ich glaube die meisten Menschen haben die Zeit und das tut ihnen auch gut, diese Momente zu finden.

01:01:55: Ja?

01:01:56: Vielleicht so!

01:01:59: Und viel mehr seinen Träumen folgen.

01:02:01: ja...

01:02:01: Ja und auch ruhig träumen.

01:02:04: müssen nicht alle Träume Realität werden, dass es eher so ein Pol auf den man zustrebt und auf dem Weg den Traum zu realisieren gibt es aber auch schon ganz viele Glücksmomente.

01:02:15: Gute!

01:02:16: Bitte ergänze was ich früher glaubte Und heute weiß ...

01:02:22: Ja, ich glaube Pause machen.

01:02:24: Pause machen ist wahnsinnig wichtig!

01:02:27: Da hab' ich tatsächlich drüber gekrübeln.

01:02:29: was ich früheres heute nicht weiß.

01:02:30: Ist wirklich wie wichtig Pause machen is.

01:02:33: Aktive Pause zu sich kommen zur Ruhe kommen und dann wieder mit neuer Energie weitermachen.

01:02:40: also dieses voll durch Power Was mir im Wesen liegt Ich glaub dir auch ein wesentlich vielen im Wesentlich Wo viele auch stolz drauf sind, das powert aber auch aus.

01:02:53: Und es ist egal ob's dir Spaß macht oder kein Spaß macht Auch wenns dir viel Spaß macht Es ist nicht erstrebenswert bis zur Erschöpfung irgendwas zu machen.

01:03:03: Pause machen

01:03:05: Auch das finde ich ist so ein wichtiges Thema was du vorhin ja schon angerissen hast.

01:03:09: Pause machen weil man auch bei den Dingen die man richtig liebt

01:03:12: Absolut

01:03:13: Ausbrennen kann ausgepowered sein kann.

01:03:15: recovery Das wichtigste überhaupt

01:03:17: Ja absolut.

01:03:19: Du hast es eben gesagt, man sollte niemals aufhören zu träumen.

01:03:22: Und wenn du so die nächsten Jahre weiterspinst ... Die Feuerstelle vielleicht größer wird?

01:03:27: Vielleicht gibt's noch mal ein ganz anderes Thema!

01:03:29: Was denkst du kommt bei dir

01:03:30: noch?!

01:03:31: Also ich glaub tatsächlich hab' ich im Moment keinen Traum wo ich sag', das ist jetzt als nächstes dran.

01:03:38: Im Moment lebe ich einen Traum und auf den konzentrier ich mich.

01:03:44: Und dann gibts aber vielleicht Vorhaben.

01:03:47: So würde ich's jetzt mal nennen ne... gerne noch mehr lernen.

01:03:52: Also das habe ich tatsächlich viel zu spät in meinem alten Berufsleben kennen und Schätzen gelernt, wie wahnsinnig spannend es ist international zu arbeiten.

01:04:03: Insofern wäre ein

01:04:05: Vorhabenwunsch

01:04:08: Teil des Traumes, den ich jetzt lebe... irgendwie international noch mal so ein paar spannende Kurseprogramme zu machen.

01:04:15: Also mit der Missi bin ich natürlich in Australien verabredet, gar keine

01:04:18: Frage.

01:04:19: Die will jetzt Home Bakery machen, habe ich gesagt hier dann komme ich und helfe und ich würde wahnsinnig gerne mal nach Schweden weil die Schweden oder Dänemark die machen auch ganz tolle Patisserie.

01:04:31: Ich würde sehr gerne nochmal an die Allmer zurück dafür lerne ich italienisch solche Sachen.

01:04:36: aber ich freue mich jetzt auch auf ein paar tolle kleine Auszeiten jetzt wirklich nochmal wieder länger Urlaub zu machen.

01:04:45: Also wirklich auch noch mal in die Welt hinaus, weil die Chancen habe ich ja auch.

01:04:50: Ich kann ja meinen niemand zwingt mich diesen Job zu machen den ich jetzt mache.

01:04:55: Niemand zwingte mich mein Kaffee aufzumachen!

01:04:56: Ich kann jetzt was sagen?

01:04:57: Ich mach zwei Monate dicht.

01:05:00: Je mehr Kunden man hat, umso mehr muss man erklären warum man das jetzt macht.

01:05:04: Das hat dann vielleicht auch seine Grenzen.

01:05:06: Aber das wäre, glaub ich auch so mein Traum zu sagen.

01:05:09: Britta, lass dich jetzt nicht zu sehr wieder vereinnahmen von irgendwas ... Ich kenn mich!

01:05:14: Das passiert.

01:05:16: Sondern in diesem Besinnungsrummen zu sagen hier du hast die Gunst dieses Leben zu leben und auch zu sagen um die Freiheit zu haben.

01:05:25: Jetzt auch mal sagen wir zwei Monate mal Schöss.

01:05:29: Wir machen jetzt zwei Monate Urlaub in, wo auch immer es uns gefällt.

01:05:35: Ja?

01:05:36: Ja, das vielleicht zu dieser Frage.

01:05:39: Mein Gott ich galoppier so viel ne?

01:05:41: Ich kann mich nicht kurz fassen!

01:05:43: Das ist großartig!

01:05:46: Die letzte Frage geht wie immer an mich was darf ich dir denn beantworten?

01:05:52: Also soviel wir haben ja vorhin schon ein bisschen im Vorgespräch gesagt also ich würde auch mal gerne intervieren weil du hast einen ja auch so einen Weg und wahnsinnig spannend was du machst.

01:06:03: Insofern habe ich ganz viele Fragen zu deinem Leben, aber jetzt mal so eine, die vielleicht zu dem passt, das wir eben gesprochen haben.

01:06:11: Was ist denn so?

01:06:12: Und da gibt es eine Routine, eine Tagesroutine oder eine Routine, die dich glücklich macht und du sagst, das brauche ich am liebsten jeden Tag!

01:06:24: Das ist sozusagen der Moment ... den ich brauche um... Ja, um bei mir zu sein.

01:06:32: Um Glücksempfinden zu haben!

01:06:36: Also es gibt zwei drei Sachen die ich

01:06:39: fast

01:06:39: täglich mache und die mir helfen... ...bei mir zu bleiben mich aber auch auf den Tag einzustimmen und in meiner Kraft zu bleiben.

01:06:46: also ich schreibe jeden Morgen ein paar Minuten nur in meinen Journal was meine Ziele für einen Tag sind.

01:06:52: das müssen keine großen Sachen sein.

01:06:54: Das kann auch manchmal nur sein als wieder reinschreiben.

01:06:56: heute möchte Ich den Moment mehr genießen oder Heute habe ich gute Laune.

01:07:01: Kannst du auch mal sein, dass ich mir das Reine schreibe?

01:07:03: Hast Du auch mal nicht gute Launen wäre meine nächste Frau!

01:07:07: Das hab' ich.

01:07:08: Okay... Hausar

01:07:09: wenn ich zum Raito-Nier fahre dann schreib mich mein Morgens ins Journal.

01:07:12: heute bin ich auf dem Abbreiteplatz total souverän ruhig und fair oder was auch immer.

01:07:16: also ich schreib mir da schon rein wie ich gerne sein möchte an den Tag.

01:07:21: Das ist so die eine Sache die ich mache und reflektiere natürlich auch den Tag vorher.

01:07:24: das mach Ich mal morgens.

01:07:26: Da kommt dann auch dazu, was habe ich gelernt?

01:07:28: Was möchte ich am nächsten Tag anders machen?

01:07:30: Wofür bin ich dankbar.

01:07:31: Also das ist eine tolle Routine für mich jeden Morgen mit einem schönen Tessin Kaffee!

01:07:36: Und dann mache ich noch meistens ein, zwei, drei Minuten so'n bisschen Priming für mich für den Tag.

01:07:40: in welchem Mut will ich in den Tag starten?

01:07:42: In welcher?

01:07:43: einen bestimmtes Lied, je nachdem welchen Mut ich gerne aufsetzen möchte für den tag.

01:07:47: Meistens ist es so dass ich mich nochmal mit Power auflade und Energie... Das ist sowas Zweites, was ich mache und ich meditiere total gerne.

01:07:56: Also das mache ich nicht täglich, weil ich da mir dann oft die Zeit doch nicht so für nehme.

01:08:00: Aber so ein halbes Stündchen geführte Meditation zu Visionen in der Zukunft.

01:08:05: Manchmal treffe ich mal ein zukünftiges Ich und bespreche Dinge.

01:08:09: Manchmal mach' ich einfach nur eine Chillmeditation.

01:08:11: Je nachdem wenn ich ne bestimmte Fragestellung habe... Ich mache eine Meditation und gehe das durch.

01:08:17: Man kann ja aus jeder Situation etwas Interessantes machen, neulich bin ich zum Beispiel am Knöchel operiert worden.

01:08:23: Und ich hatte mir überlegt wenn ich dann in vollen Narkosen lege, ich hatte eine Frage die ich mir gerne beantworten wollte und ich war mehr sicher in dieser Narkose werde ich nutzen um diese Frage zu beantwortet und wenn nicht aufwache habe ich die Antwort.

01:08:34: Das Lustige war.

01:08:35: die Anesthesieärztin sagte dann zu mir als sie mir dann die Spritze hinzugegeben hat Haben Sie sich denn schon überlegt, was sie träumen wollen?

01:08:42: Ich sage ja.

01:08:42: Ich habe eine bestimmte Frage nicht mehr bei allen Wortenbildern.

01:08:44: Da kommt es ziemlich an und dann bin ich aufgewacht.

01:08:47: und dann sagte die Ärztin Und haben Sie die Antwort auf Ihre Frage?

01:08:50: Ich denke Ja hab' ich.

01:08:52: Verratet jetzt nicht!

01:08:53: Es war schon ne sehr wichtige Lebensfrage aber das waren Geruchsartige und so diese Momente zu nutzen.

01:08:58: Ich bin jemand...ich muss für alles so einen Sinn haben.

01:09:01: Wenn's nur den kleinen Ding ist und da sind so verschiedene Sachen, die ich jeden Tag eigentlich für mich nutze um mich auszurichten Und die gibt mir dann auch Ruhe und Motivation.

01:09:11: Also Meditation schreibe ich mit meinen Büchlein?

01:09:15: Nein, das kann man total nachher finden.

01:09:18: Ich glaube, weil man ... Das kannst du ja auch trainieren.

01:09:21: Man muss nicht gleich eine Stunde sitzen oder Zen-Meditation üben.

01:09:25: Gibt ja ganz viele verschiedene Formen zu Ruhe kommen und meditativ.

01:09:30: Meditatives Momentum gewinnen.

01:09:32: Ja,

01:09:33: absolut!

01:09:33: Ja toll

01:09:34: und ich muss nicht erzählen dass das Reiten natürlich jeden Tag mein Resetknopf ist, das ist sowieso klar.

01:09:40: Das heißt das machst du aber?

01:09:41: Du bist jeden Tag dabei.

01:09:44: Ich sitze ja hier bei Konstantin zu Hause, der Rheinstein in der Nähe.

01:09:47: Das ist natürlich auch ein Träumchen.

01:09:50: Sehr auf so einen Traum!

01:09:51: Hätte ich auch mal.

01:09:54: Britta, ich fand den Talks so großartig, so berühren bezauern zu werden was du alles so erlebt hast und wie du auch so deinen Weg gestaltet hast das war es bei mir wirklich... ganz, ganz beeindruckend hängen geblieben ist.

01:10:07: Dass du im Grunde immer wieder die Kreativität genutzt hast um aus Situationen, aus Jobs, die du super gern gemacht hast doch noch wieder was Neues zu erleben und da immer wieder so dieses ja eigentlich die Feuerstelle immer weiterentwickelt hast.

01:10:20: So ein Bild habe ich gerade vor Augen und ich darf mich ganz herzlich bei dir bedanken für den interessanten Talk!

01:10:27: Vielen lieben Dank, Constanze.

01:10:28: Hat mir super viel Spaß gemacht.

01:10:30: Zwei Menschen, die sich gut verstehen.

01:10:32: Ich glaube das hat man auch rausgehört.

01:10:34: Ja ich wünsche dir auch total viel Erfolg.

01:10:36: Es kommt zu Constanzen und es macht wirklich wahnsinnig Spaß mit ihr zu reden!

01:10:41: Also ist eine Coaching-Sitzung umsonst jetzt quasi.

01:10:45: Und er hat mir total viel Freude bereitet und vielen lieben dank.

01:10:50: Ich habe so danke.

01:10:51: Schöne

01:10:51: Stunde.

01:10:52: Auf jeden Fall.

01:10:52: War schon

01:10:52: ne Stunde, ne?

01:10:55: Tschüss, ciao!

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