#5: Work hard, play hard - über Leistung, Menschlichkeit und nachhaltigen Erfolg
Shownotes
Vom Praktikanten bei Microsoft bis zum Managing Director Global Sales bei FedEx: Markus Ramirez hat in seiner Karriere viele internationale Stationen durchlaufen. Einen konkreten Karriereplan hatte er dabei nie. Viel wichtiger war für ihn, neugierig zu bleiben, Chancen zu nutzen und in der jeweiligen Position das Beste zu geben.
In dieser Folge sprechen Constanze Wiesner und Markus Ramirez darüber, was ihn auf diesem Weg geprägt hat und warum für ihn trotz internationaler Karriere, großer Kunden und komplexer Geschäftsmodelle am Ende immer die Menschen den Unterschied machen.
Markus erzählt, wie stark ihn bereits seine ersten beruflichen Erfahrungen bei Microsoft geprägt haben. Als Praktikant bekam er vom ersten Tag an Vertrauen und Verantwortung – eine Erfahrung, die später auch seine eigene Haltung als Führungskraft beeinflusst hat.
Er spricht darüber, warum inspirierende Führung für ihn vor allem bedeutet, nah an den Menschen zu bleiben, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und auch bei schwierigen Entscheidungen menschlich zu bleiben. In der Sache darf man klar sein – im Umgang miteinander aber respektvoll.
Außerdem geht es um seinen Weg in den internationalen Vertrieb und darum, warum er Vertrieb als echtes „Brückenbauen“ versteht: zwischen Kunden und Unternehmen, zwischen unterschiedlichen Interessen und nicht zuletzt zwischen Menschen. Markus erzählt, weshalb gerade informelle Netzwerke in großen Organisationen entscheidend sein können und wie ein solches Netzwerk einmal dazu führte, dass eine dringend benötigte Sendung per Hubschrauber zu einem Kunden gebracht wurde.
Ein Thema, das sich durch das Gespräch zieht, ist auch Markus’ besondere Präsenz. Constanze kennt ihn bereits seit vielen Jahren und beschreibt, dass ein Raum gefüllt ist, wenn Markus ihn betritt. Markus selbst nimmt das gar nicht so wahr. Für Constanze hat diese Wirkung viel mit seiner Energie, seiner Begeisterungsfähigkeit und seiner Art zu tun, Menschen mitzunehmen.
Auch persönliche Weiterentwicklung spielt für Markus eine große Rolle. Selbst nach vielen Jahren internationaler Führungsverantwortung hält er es für selbstverständlich, neugierig zu bleiben, sich weiterzubilden und offen zuzugeben, wenn man etwas nicht weiß. Er erzählt außerdem, warum ihm eine Persönlichkeitsanalyse geholfen hat, sich selbst und seine eigenen Stärken besser zu verstehen.
Und schließlich sprechen die beiden darüber, wie langfristige Leistungsfähigkeit gelingen kann. Markus’ Prinzip lautet „Work hard, play hard“: unter der Woche mit voller Energie arbeiten, gleichzeitig aber klare Grenzen setzen und bewusst Raum für Familie, Freunde und seine Leidenschaft fürs Motorradfahren schaffen.
Leadership- und Mindset-Impulse aus dieser Folge:
- Sei authentisch. Trau dich zu fragen, wenn du etwas nicht verstehst, und zeige auch, dass es kein Problem ist, etwas nicht zu wissen.
- Sei menschlich und begegne jedem Menschen mit Respekt und auf Augenhöhe – unabhängig davon, ob es der Facility Manager, der CEO, dein Chef oder dein Kollege ist.
- Du bist nichts ohne dein Team. Als Führungskraft geht es darum, ein Umfeld zu schaffen, in dem dein Team das Beste leisten kann – und sich selbst auch einmal zurückzunehmen.
- Bilde dich weiter und bleib neugierig. Gerade weil sich die Welt so schnell verändert, ist es wichtig, am Ball zu bleiben – und sich dafür bewusst Zeit zu blocken.
- Lerne dich selbst und deine Persönlichkeit kennen. Zu wissen, was dir liegt und wo du mehr Energie aufwenden musst, hilft dir, deine eigenen Stärken gezielter einzusetzen.
- Wenn du international arbeitest, investiere in deine Sprachkenntnisse. Sprache sollte dir ermöglichen, dich auf den Inhalt und die Menschen zu konzentrieren – nicht darauf, nach den richtigen Worten zu suchen.
- Nutze IT, Daten und Fakten, um fundierter zu entscheiden – und finde eine gute Balance zwischen Fakten und Bauchentscheidung.
Eine Folge über Leistung, Menschlichkeit und nachhaltigen Erfolg – und darüber, warum Erfolg am Ende immer auch eine Frage guter Beziehungen ist.
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Transkript anzeigen
00:00:05: Willkommen zu Winning
00:00:05: Talks, dem Podcast für mentale Stärke im Reitsport in Business und im Leben.
00:00:12: Ich bin Constanze
00:00:13: Wiesner, Mentalcoach, Business Coach und Springreiterin.
00:00:18: Hier erwarten dich inspirierende Gäste spannende Geschichten aus dem echten Leben und Mentaltools die Dich richtig weiterbringen.
00:00:26: Schön dass Du hier bist und viel Freude beim Hören!
00:00:36: der über eine langjährige internationale Führungserfahrung in Vertrieb, Technologie und Logistik verfügt.
00:00:44: Markus Ramirez begleitete nach seinem Wirtschaftsingenieur Studium leidende Position bei Microsoft, Arvato, Renus, Portica und FedEx.
00:00:55: Heute verantwortet er als Managing Director Global Sales by FedEx Express die strategische Betreuung globaler Großkunden multinationale Unternehmen bei der Transformation und Optimierung ihrer globalen Lieferketten.
00:01:12: Wow!
00:01:13: Er betreut mit einem internationalen Team von Accountmanager, internationale Kunden im Bereich Automobil- und Industrie.
00:01:21: Ich persönlich durfte Markus vor vielen Jahren kennenlernen.
00:01:24: schon damals ist mir etwas aufgefallen.
00:01:27: wenn Markus einen Raum betreten hat war der Raum gefüllt.
00:01:31: das ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben Und genau deshalb ist das Gespräch so spannend.
00:01:36: Was steckt hinter solch einer Persönlichkeit?
00:01:39: Wir sprechen unter anderem darüber, was Menschen zu inspirierenden Führungspersönlichkeiten macht – wie Vertrauen und echte Beziehungen im Vertrieb entstehen und warum der richtige Ausgleich ein entscheidender Erfolgsfaktor für langfristigen Erfolg ist!
00:01:56: Lieber Markus ich freue mich riesig dich zu sehen und sage herzlich willkommen zu Winning Talks.
00:02:02: Danke schön, Constanze.
00:02:03: Das ist mir eine große Freude hier sein zu dürfen weil das auch eben eine Chance ist für eine Reflexion und ein Moment des Innerhaltens und zurückgucken.
00:02:14: ich freue mich
00:02:15: Ich freu mich mindestens eben so.
00:02:17: Und was ich eben im Intro gesagt habe Markus wenn du den Raum getrittst Ist der Raum gefüllt?
00:02:23: Das war übrigens heute wieder so als du reingekommen bist.
00:02:26: Was geht dir durch den Kopf Wenn Du das hörst wenn ich das sage?
00:02:30: Also, ich finde es interessant.
00:02:32: Das ist mir gar nicht so bewusst und da... Ich glaube das verknüpft und schließt und knüpft eben an die Aussage, die ich eben gesagt habe dass es eine Chance auch zu reflektieren.
00:02:43: also du siehst mich aber ich sehe mich möglicherweise gar nicht So als ich glaube das hängt auch damit zusammen dass ich ein enthousiastischer Typ bin um mit Energie auf die Dinge zu gehen Und auch für so, wo das im Geschäft und in den Business umzusetzen.
00:02:58: Das ist wahrscheinlich das was du wahrnimmst.
00:03:00: Das kann sein!
00:03:01: Auch gerade das Wort Energie hat bei mir gerade etwas ausgelöst weil ich eh der Überzeugung wenn es ist alles Energie und positive Energie die spürt man da muss man gar nicht hinschauen ja das macht total Sinn und spannend dass du das gar nicht so bisher wahrgenommen hast.
00:03:14: Ja wenn man auf deinen Weg schaut Vieles wirkt da irgendwie so selbstverständlich.
00:03:19: Microsoft in den USA, internationale Führungspositionen und jetzt Managing Director Global Sales bei FedEx – fünfhunderttausend Mitarbeiter glaube ich!
00:03:30: Wie ist so ein Weg entstanden Markus?
00:03:33: Wobei ich sagen muss, es ist nicht alle fünfhundertausend an mich berichtet.
00:03:37: Das spricht wieder für deine Bescheinheit, dass du das mal unterstreichst?
00:03:41: Ja, das ist Interessante, dass Du das fragst!
00:03:43: Also ich glaube am Anfang hat sicherlich Neugierde den Weg geebnet.
00:03:47: Als ich in meinem Wirtschaftsingenieurstudium war musste ich im Praktikum machen und hatte mir überlegt, das war nicht das erste Praktikum.
00:03:57: vorher habe ich Praktika bei Industrieunternehmen gemacht Und fand die nicht besonders spannend.
00:04:03: Das war eher so abhaken und okay, du musst das Praktiko
00:04:06: machen.".
00:04:07: Ich dachte dann für das letzte Praktikum was ich absolvieren musste... Versuch's einfach mal etwas ganz anderes!
00:04:13: Soft oder Hardware?
00:04:14: Da hast du eigentlich relativ wenig Ahnung, das war ja so Anfang der Neunziger für mich.
00:04:20: Die Branche entwickelte sich und habe mich beworben bei HP, bei Microsoft, bei anderen Unternehmen und bekam dann bei Microsoft eine Einladung.
00:04:27: Ich habe mich vorgestellt, der Niederlassungsleiter in Düsseldorf hat mich empfangen.
00:04:32: Hallo ich bin der Max!
00:04:34: Ach so?
00:04:35: Wir duzen uns hier?
00:04:36: Ja ja wir duzen es uns hier.
00:04:37: Ein kurzes Interview und ich war direkt eingestellt für ein Praktikum.
00:04:39: War auch noch vier Wochen.
00:04:41: Und die Art und Weise wie er mit mir umging.
00:04:45: Er hat mir komplett das Vertrauen gegeben.
00:04:47: Hat mich rumgeführt.
00:04:48: dass ist die Küche.
00:04:49: da steht Herr Kühlschrank nehmt ihr.
00:04:51: Ich war immer noch perplex.
00:04:53: Die Getränke sind umsonst natürlich getränke komplett umsonsten.
00:04:57: Das ist dein Schreibtisch, das ist dein Rechner.
00:04:59: Das ist deine
00:05:01: Software.".
00:05:02: Du machst!
00:05:03: Richtet ihr alles ein?
00:05:03: Da sind die Kollegen, die fragen kannst, aber du
00:05:05: machst!".
00:05:06: Und das war für mich ein großer Wow-Effekt weil er hat mir Verantwortung übertragen und er hat an mich geglaubt.
00:05:11: Das kannte ich so nicht als Praktikant.
00:05:14: Ich habe dann Excel vier Beta damals, da war es ein bisschen Makroprogrammiert und hab das zwei Herren eines Sparkassenrechenzentrums gezeigt.
00:05:23: neue Funktionen was man alles machen kann und das ist gut angekommen.
00:05:28: Das war eine wahnsinnig motivierende Situation für mich.
00:05:31: Und dann hat mir Microsoft sozusagen Studien begleitend angeboten, arbeitet auch für uns als Trainer.
00:05:37: Okay, mache ich als Trainer und habe dann Händlerschulungen durchgeführt... ...und dann war ich im Wirtschafts- und Studium fertig.
00:05:44: und dann boten wir Microsoft an.
00:05:46: Geht doch für uns in die USA!
00:05:47: Dann kannst du da in die Entwicklung gehen.
00:05:49: und hab gesagt, gut machen wir auch.
00:05:52: Ich hab mich gefühlt wie einer der Pilgrim Fathers.
00:05:55: Ich bin dann mit meinem Seesack und Lufthansa nach Seattle geflogen.
00:06:01: Und wurde sehr nett empfangen von Microsoft, ich bin dann Teil des Programmmanagements für Excel-Fünf damals gewesen.
00:06:09: Mich hatte auch so ein bisschen Excel Erfahrung!
00:06:11: Das war eine total spannende Zeit in einem internationalen Team.
00:06:16: Und dann war es aber klar, ich war ja kein Software-Entwickler.
00:06:20: Dass das nur eine begrenzte Übergangszeit war und habe dann ganz bewusst auch wieder die Rückkehr nach Deutschland erwogen und habe bei Erwarte im Dienstleistungssegment angefangen und habe relativ schnell Führungserfahrungen gehabt und in einem sehr internationalen Dienstleistensfeld arbeiten dürfen.
00:06:39: Also was jetzt für ... Dich möglicherweise so als eine Fortführung der Karriere war eigentlich nicht immer so, sondern es waren Stationen.
00:06:52: Und ich habe sicherlich in der ersten Station bei Microsoft.
00:06:54: das war, sagen wir mal, ein besseres Praktikum was ich da gemacht habe in einem internationalen Themen und die wirkliche Arbeit begann dann eigentlich bei Erwarto im Dienstleistungssegment.
00:07:05: Und Erwarto hat damals und heute auch viele Dienstleistungssegmente bedient, also Call Center, Fulfillment IT-Dienstleistung, Finanzdienstleistungen.
00:07:14: Da bin ich im Grunde eingestiegen und das war eine sehr spannende Zeit weil Erwarte relativ schnell Verantwortung, auch Gehund vor Verantwortung jedem Apeilungsleiter gegeben hat und gesagt du manage sein Geschäft wir stellen den Rahmen aber du manage dein Geschäft und es war einfach wahnsinnig motivierend.
00:07:30: Ja, hört sich gut an.
00:07:31: Insbesondere finde ich toll dass dieser Mann der dich bei Microsoft empfand hat offensichtlich ja irgendwie prägend gewesen ist weil er dich sofort geduzt hat und die sofort diese Verantwortung übergeben hat.
00:07:42: und ich höre raus.
00:07:43: bei Erwartung ging es dann aber im Grunde zumindest was diese Verantwortungsübergarde anbelangt genauso weiter.
00:07:49: wie ging's danach weiter von Erwarto aus?
00:07:52: Bei Erwarte war es auch spannend.
00:07:53: Auch da hatte ich das Gefühl, mein Vertraut hier, man übergibt dir relativ schnell Verantwortung und ich hatte erwähnt dass ich dann ein kleines Team geführt habe.
00:08:03: Ich bin eigentlich als technischer Referent angefangen.
00:08:06: Bei Erwarter hat er damals das Lufthansa Meister & More Fieldflinger Programm betreut.
00:08:11: Und es gab wahnsinnig viel zu tun, weil das Programm sehr gut bei Kunden ankam und wir haben damals die Karten produziert.
00:08:17: Wir haben die Kreditierung durchgeführt, wir haben die Call Center betrieben in verschiedenen Sprachen also relativ viel für Lufthansa gemacht und dann hatte ich auch relativ schnell eine Verantwortungsübernahme bekommen für Abteilung im Call Center Bereich.
00:08:31: und dann fragte Lufthaansa uns Könnte das auch ein USA aufbauen?
00:08:36: Ich hatte durch Microsoft die USA Erfahrung.
00:08:38: Man hatte mich bei Erwarte auch geholt aufgrund meiner USA-Erfahrung, ohne zu wissen was dann später an Aufgaben kam.
00:08:46: Und dann bat luftanze uns das Meiser Mohr Kundenbetreuungsprogramm in die USA aufzubauen für amerikanische Kunden und das war meine Gelegenheit.
00:08:55: ich bin als Projektmanager mit einem kleinen Team in den USA und wir haben an der Westküste der USA so nördlich von Los Angeles hat er Erwartungen Druckereistandort Und der Geschäftsführer war ein sehr fitfiger Kerl, er gemerkt hat ich will mehr machen als Druckerei und hat die Dienstleistung gesehen.
00:09:13: Wir haben dann sozusagen das erste Dienstleistungsgeschäft aufgebaut und das war natürlich auch total spannend und meine Erfahrung, meine internationalen Erfahrungen bei Microsoft hat geholfen nicht nur sprachlich und auch von der Mentalität her eben dieses Projekt umzusetzen oder aufzubauen.
00:09:30: Ja, klasse.
00:09:31: Also wieder... Ich hab irgendwie den Eindruck die Leute sehen immer irgendwas und dann geht's wieder weiter!
00:09:37: Vielleicht ein Stückchen weit?
00:09:38: Es gibt sicherlich viele Menschen, die haben eine Karriereplanung.
00:09:42: Die hatte ich so nicht unbedingt sondern ich habe eher versucht das Beste in meinem Job zu geben und Gelegenheiten zu nutzen weil ich glaube dass du auch wirklich aufgrund der Komplexität der Geschäfte nicht unbedingt so deine Karriereplanung immer so komplett durchziehen kannst.
00:10:00: Und ich glaube, es war mir immer wichtig das Beste in der jeweiligen Position zu bringen und einzusetzen... ...und dann zu überlegen wo kommst du weiter?
00:10:12: In jedem Job habe ich immer stark gelernt!
00:10:15: Ja, das klingt wirklich gut und auch dieses Das Beste geben wollen und gar nichts zu überleben was kann wir das eigentlich bringen?
00:10:23: wiederum sehen dann andere, so höre ich zumindest gerade rausgehört.
00:10:27: Aber das ist ein guter Punkt.
00:10:28: also vielleicht auch mehr im jetzt sein weniger in der Vergangenheit und nicht sehr in der Zukunft sondern du bist im Jetzt und gib einfach das Beste im Jetzt.
00:10:37: Ja wir kommen gleich auch zu deiner aktuellen Position.
00:10:40: mich würde interessieren Das ging ja dann noch weiter.
00:10:43: Nach Erwarto kamen ja noch einige weitere spannende Firmenpositionen, gab es irgendwann mal einen Punkt wo du eine Entscheidung getroffen hast?
00:10:51: Wo Bauch und Kopf unterschiedlich gesprochen haben!
00:10:54: Und wie war das denn?
00:10:56: Ja vielleicht weniger auf die Karriere bezogen aber zu Beginn also zum Ende meiner Schule auf Bahn und zur Beginn des Studiums hatte ich tatsächlich überlegt was machst du eigentlich jetzt mit deinem Leben?
00:11:07: Es war natürlich ein befreiendes Gefühl Du aus Abitur Die Welt steht dir offen.
00:11:12: Wie gehst du damit um?
00:11:14: Und ich bin damals in Unkenntnis meiner Persönlichkeit, habe ich damals eine falsche Entscheidung getroffen für ein Studium.
00:11:21: Ich hab nämlich zuerst tatsächlich Maschinenbau gemacht.
00:11:25: aus traditionellen Gründen würde ich sagen mein Vater war Mechaniker hatte bei Mercedes-Benz gelernt ist dann später auch in den Vertrieb gegangen und ich habe aufgrund vielleicht seiner Vita gesagt Maschinbauer das wäre das richtige.
00:11:39: Wie gesagt, in Unkenntnis meine eigene Persönlichkeit und habe dann relativ schnell gemerkt.
00:11:43: Das war eine Bauchentscheidung?
00:11:45: Und hab dann relativ schön gemerkt, nee das bist du eigentlich nicht Entwickler Daniel Düsentrieb im kleinen Kämmerchen der dann Geräte entwickelt.
00:11:55: Das habe ich dann irgendwie schnell gemerkt.
00:11:58: Den Fehler den ich gemacht habe, war der dass sich auf dem damaligen Schulpsychologen Herr Grammlich nicht gehört haben weil er bot mir an Markus kommen doch mal zu mir und wir machen mal ne Berufsberatung Und ich hielt das für Quatsch.
00:12:11: Also warum?
00:12:12: Aber ich habe damals tatsächlich nicht erkannt, wie wichtig und sinnvoll das eigentlich ist... ...und ich war mir meine eigene Persönlichkeit nicht bewusst.
00:12:22: Hätte ich das gewusst, hätte ich sicherlich einen anderen Karriere-Start begonnen!
00:12:27: Ich hab dann später wie gesagt diesen Wirtschaftsingenieur gemacht.
00:12:30: Das war nochmal ein Aufbaustudium und da habe ich dann gemerkt durch BWL Okay, das is ne ganz andere Welt.
00:12:35: Die sagt ihr mehr zu
00:12:37: Ja interessant und dieser Psychologe das wird mich noch mehr interessieren.
00:12:40: Also mich hat damals kein Psychologer angesprochen, ob ich mit ihm nicht mal ein Beratungsgespräch machen will.
00:12:45: Denkst du der hat das geahnt oder gesehen dass du eigentlich deinen Interessen vielleicht doch woanders finden wir es deine Passion?
00:12:52: Das kann ich so gar nicht sagen weil er kannte mich so genau kannte auch nicht.
00:12:56: aber Ich glaube dass er einfach ein offener Typ war der das verschiedenen Schülern angeboten hat kommen nochmal zu mir.
00:13:02: Heute ist es ja eher normal.
00:13:04: Mein achtzinehriger Sohn hat schon in der Sieben und der Acht begonnen, sich so langsam auf das Thema Beruf vorzubereiten.
00:13:13: aber damals war das eher unüblich und der Schulpsychologe hat vielleicht aus Eigeninteresse dann auch geholfen.
00:13:19: Ja kann sein was ich stark finde dass du dann tatsächlich nochmal in den Wirtschaftsingenieurbereich reingegangen bist.
00:13:25: viele machen ja das erledigt als Coach jahrelang komplett was, was ihn nicht entspricht.
00:13:31: Weil das irgendwie standesgemäß ist weil sich das so gehört oder weil sie selber glauben dass das für Sie das richtig ist.
00:13:35: Das freut mich, dass du da relativ zügig dann den Schwenk für dich gefunden hast!
00:13:41: Ja ich habe während des Studiums schon gemerkt, das ist vielleicht nicht ganz das was Du willst.
00:13:48: aber ich hab auch gemerkt und verstanden du musst aber eine Eintrittskarte haben für gewisse Jobs.
00:13:54: also guck dass du das Studium zu Ende machst... Dann hasst es sozusagen.
00:13:57: Und dann wollte der Zufall, dass mein damaliger Kumpel – und wir sind heute noch sehr gut befreundet – sagt, Mensch da gibt es ein tolles Studium.
00:14:06: Ein Zusatz- und Aufbaustudium war das damals zum Wirtschaftsingenieur.
00:14:09: Das ist doch fast für uns!
00:14:10: Wir haben sie eigentlich noch gar nicht so weit jetzt in die Arbeitswelt einzustehen.
00:14:15: Und das haben wir gemacht und das war wirklich….
00:14:17: Da ist ein ganz großes Fenster aufgegangen und gesagt wow was gibts denn da alles?
00:14:22: In der
00:14:22: Wirtschaft?!
00:14:23: Und da habe ich auch gemerkt, das passt noch besser zu mir.
00:14:27: Ja, klasse.
00:14:28: Und jetzt drehen wir die Zeit mal ein ganzes Stück weiter vor von dem Studium und deinen ersten Jobpositionen und dann waren ja noch weitere auch bei Renos wo wir uns ja auch kennengelernt haben diverse andere Unternehmen.
00:14:38: heute bist du Managing Director Global Sales by FedEx.
00:14:43: Was machst Du da so den ganzen Tag Markus?
00:14:46: Es klingt auf jeden Fall wahnsinnig spannend.
00:14:49: Das frage ich mich auch manchmal was ich um die ganze Zeit mache.
00:14:53: Also ich habe auf jeden Fall große Pläne für den Tag und dann kommt aber meistens alles anders als man will.
00:15:00: Und da abends stehst du da und fragst sich, was hab' ich eigentlich heute alles geschafft?
00:15:04: Ich glaube das ist vielen Managern so geht!
00:15:07: Man hat einen gewissen Plan für den tag, der klappt eigentlich nicht so.
00:15:11: Ich denke wenn du produktiv im Sinne arbeitest... Bauer irgendwas, dann weißt du am Ende des Tages okay das kann ich anpacken.
00:15:20: Das habe ich geschafft.
00:15:21: Das ist bei Managern oft nicht so und bietet möglicherweise auch ein gewisses Fenster für Frustrationen dass du möglicherweise Menschen geholfen hast aber für dich selber deine Themen vielleicht gar nicht so weiter gemacht hat.
00:15:35: Aber als Managing Director bei FedEx hab' ich Verantwortung für eine Truppe von Key Account-Managern die international arbeiten Und im Augenblick, bei den Großkunden in dem Bereich Automobil und Industrie.
00:15:48: Das
00:15:49: ist ja schon ein Wort!
00:15:51: Großkunde?
00:15:52: Ja, die sind nicht alle ganz groß wie beispielsweise im Volkswagen aber das sind alles Industrie-Kunden mehreren Pausenmitarbeiter.
00:16:02: also wir haben bei FedEx sozusagen die kommerzielle Verantwortung für diese Kunden auf globaler Basis.
00:16:08: Wir sind nicht in jedem Land dann natürlich vertreten, aber wir sind zumindest verantwortlich für die Koordination und übernehmen eher die strategische Ausrichtung der Kunden.
00:16:16: Aber es ist Betreuung!
00:16:17: Also im Grunde genommen ist das Ki-Account.
00:16:19: Wir berichten an den Vertrieb bei FedEx, aber im Grunden genommen sind wir Kiercounter.
00:16:23: Das heißt, wir haben die Aufgabe dem Kunden zu führen, bestehenden Umsatz zu halten und umsatz auch auszubauen.
00:16:31: Und es gilt der Spruch große Kunden, große Probleme Weil ein Großunternehmen wie FedEx als Transportdienstleister mit fünfhunderttausend Mitarbeitern, muss natürlich gewisse Prozesse etablieren.
00:16:43: Und Großkunde auf der anderen Seite haben auch ihre Prozessen und es gilt dann eben auch Brücken zu bauen, Ausschreibungen zu beantworten, Lösungen aufzusetzen und die Lösung in Form von Standard Operating Precedures auch bei uns zu etablieren und dann zu kommunizieren.
00:17:01: Aber im Grunde genommen geht's um Betreuung der Mitarbeiter, Betreuungen der Kunden, Projektarbeit die zu tun ist.
00:17:09: Das ist eigentlich so mein Tag.
00:17:11: Ja und ein klassisches Projekt in meiner Vorstellung ist das dann hier im Grunde große globale Logistikprozesse mit den Kunden aufbaut?
00:17:21: Genau also ich gebe dir mal ein Beispiel kommt ein Automobilkunde zu FedEx und sagt wir machen eine Ausschreibung seid ihr interessiert?
00:17:30: Und wir sagen, ja sind wir interessiert.
00:17:31: Wir beantworten die Ausschreibung und dann geht es darum beispielsweise um die Ersatzteillogistik also ein Distributionzentrum und dann müssen die Ersetzter so schnell wie möglich an die Händler verteilt werden.
00:17:42: Das Geschäft ist für die Automobilkunden relativ wichtig weil viele Umsätze auch dran hängen und Kundenzufriedheit natürlich auch maßgeblich in dem Bereich eine Rolle spielt.
00:17:54: das heißt die Logistik Wichtig für diese Kunden, Bestellung kommt rein.
00:17:58: Es wird ein Pick gemacht im Bahrenhaus und es wird an den Versandtienstseister übergeben.
00:18:03: Und dann musst du so schnell wie möglich die Sendungen mit den Teilen an die Kunden gehen.
00:18:08: Das können Schlüssel sein aber das können auch Achsen sein, Motorteile.
00:18:12: also du hast kleine Pakete oder große Paletten die transportiert werden müssen.
00:18:17: in den meisten Fällen wird das über Flugzeuge gemacht.
00:18:19: Das heißt FedEx verfügt über einen Luftnetzwerk für intraeuropäische Sendung, aber auch interkontinentale Sendung.
00:18:26: Denn die Automobillogistik ist global und das ist für uns ein Riesenvorteil.
00:18:32: Klingt groß und komplex wenn ich mir das so versuche vorzustellen!
00:18:35: Das fällt meinem Köpfchen schon fast schwer mir das vorzustell.
00:18:39: Allein diese ganze Prozesskette abzubilden um wie du sagtest die beiden Prozesswelten dann von FedEx und dem jeweiligen Kunden zusammen zu bringen?
00:18:47: Wie nanntest du das?
00:18:48: Du bist der Brückenbauer.
00:18:49: Ja, ich glaube das ist eine gute Analogie.
00:18:52: Dass du eben Brückenbauer bist und man sagt ja auch oft im Vertrieb von erklärungsbedürftigen Produkten Du musst es zwar nachverkaufen, dann musst du dem Kunden verkaufen aber dann hat der Kunde auch Wünsche für Anpassung oder muss es eben noch mal intern verkaufen?
00:19:09: Führung und damit einhergehend auch Kommunikation, wahrscheinlich im wahnsinnig wichtiger Skill.
00:19:14: Wenn du für dich schaust das Thema Führungen oder das wurden ja schon von diesen ersten Menschen dort bei Microsoft berichtet gab es weitere Führungskräfte, Führingspersönlichkeiten wo du sagst Das waren richtig tolle Führersönlichkeiten Von denen hast Du dir auch deinen eigenen Stil abgeschaut Oder Teile davon.
00:19:32: Ich denke auf jeden Fall.
00:19:35: Man lässt sich durch Menschen insgesamt beeinflussen, ich habe auch tolle Menschen kennengelernt die keine Führungskräfte waren und habe mir viele Dinge angeschaut.
00:19:44: Ja, ich glaube es ist am Ende des Tages ein Potpourri an Methoden, Kommunikationsweisen, Wörtern die man benutzt und ich hab damals bei Erwartungen ganz toll in Geschäftsführer gehabt.
00:19:55: das war sehr beeindruckend.
00:19:56: der kam morgens in die Firma Das war ja ein Druckereistandort, der dann auch zur Dienstleistung ausgebaut wurde.
00:20:03: Der ist jeden Tag durch den Betrieb gegangen und kannte alle Mitarbeiter mit Namen und hat kurzes Spätzchen gehalten.
00:20:09: wie geht's?
00:20:10: Was macht die Frau, die Kinder... Und das fand ich extrem beeindruckend!
00:20:13: Also er war so nah dran an den Mitarbeitern und hat dadurch unglaublich Unterstützung bekommen.
00:20:19: also man hat ihm den Wunsch von den Lippen abgelesen und wenn er was bewegen musste, er hat die ganze Truppe hinter sich gehabt.
00:20:28: extrem beeindruckend.
00:20:30: Und das habe ich mir durchaus ein bisschen angeschaut, also nah an den Menschen zu bleiben auch mal ein Schwätzchen zu erhalten und überhaupt nicht hochnäsig oder hochmütlich mit irgendwelchen Mitarbeitern umzugehen.
00:20:45: Also auch die Putzfrau macht ihren Job und ihr macht sie gut und die verdient genauso Respekt wie der CEO eines Unternehmens.
00:20:52: Mir geht das Herz auch, wenn ich das höre.
00:20:54: Ich war ja auch in vielen Unternehmen und meistens haben sich Mitarbeiter darüber beschwert dass entweder der Geschäftsführer oder Eigentümer sich nicht so gezeigt hat in den Reihen.
00:21:03: Ich kann das total nachvollziehen.
00:21:04: Das lieben die Menschen einfach!
00:21:06: Und es ist auch keine Zeitverschwendung ganz im Gegenteil weil hinterher wie du sagst die Leute machen alles und brennen dafür.
00:21:12: Ja, das ist glaube ich für mich immer wichtig gewesen auch eine Führungskraft zu haben mit großer Empathie auch mit Emotionen umgeht und einfach menschlich bleibt.
00:21:25: Und ich glaube, dass das ein wesentlicher Faktor ist für den Erfolg einer Führungskraft.
00:21:30: Ja, das sehe ich genauso.
00:21:32: Und Emotion dann ist man wenigstens lesbar und weiß was Sache ist.
00:21:36: Gab es Führungskräfte wo du dachtest so möchte ich nicht führen?
00:21:40: Was waren das für Aspekte die dich eher wie soll ich sagen davon abgewendet haben so führen zu wollen?
00:21:47: Also klar, im Laufe der Zeit hast du die eine oder andere Führungskraft gesehen.
00:21:53: Wo du am Ende des Tages sagst, nee das klappt nicht wo die Chemie auch möglicherweise nicht gepasst hat.
00:22:00: Wenn ich so über die Vergangenheit nachdenke war, dass Situationen vielleicht übertriebene Härte, wo Führungskräfte so zeigen oder dachten sie müssten zeigen, Ich glaube, dass es nicht unbedingt der richtige Ansatz ist.
00:22:16: Ich glaube das man Menschlichkeit in den Vordergrund stellen sollte.
00:22:21: Du kannst in der Sache hart sein aber eben konziliant im Ton.
00:22:24: und mir hat ein Freund mal einen guten Spruch gesagt.
00:22:27: Er sagte also wenn ich irgendwas rüberbringen möchte was unangenehm ist starte doch einfach mit dem Spruch.
00:22:34: Seien wir nicht böse!
00:22:38: Und das habe ich tatsächlich auch meinem Sohn mitgegeben und wir müssten dann manchmal schmunzeln, wenn er das dann auch sagt.
00:22:44: Sei mir nicht böse!
00:22:45: Aber ich hab' das um das verbrockt.
00:22:48: Also ich glaube dass du schon auch deine Ziele erreichen kannst also dass du hart in der Sache bist aber eben konstilient im Umgang menschlich im Umgang.
00:22:59: geh auf die Menschen zu erklären warum du es machst und erkläre auch warum das nicht funktioniert.
00:23:04: für dich Aber vielleicht eine Anekdote zum Thema Führen.
00:23:09: oder wie gehe ich mit Kollegen herum?
00:23:14: Ich erlebe Führungskräfte auch auf meiner Ebene, im gleichen Unternehmen.
00:23:18: Wir haben ein Gespräch und dann wollen wir ein Folgegespräch ausmachen.
00:23:23: Der Kollege sagt mir dann, sprich mit meiner Assistentin für den Folgetermin!
00:23:28: Und ich halte inne... Und Frage, aber wir sitzen noch beide hier am Telefon und du kannst den dann Terminkalender einschauen.
00:23:34: Lass uns das doch jetzt machen!
00:23:35: Nee nee, machen wir nicht.
00:23:37: Ich denke oft wie kompliziert kann man eigentlich sein?
00:23:39: Das könnte man jetzt schnell erledigen und da wundere ich mich manchmal.
00:23:44: Ja, das ist wirklich ein interessantes Beispiel und ich finde es hat auch noch einen zweiten Aspekt.
00:23:47: Warum sollte du mit seiner Sekretärin sprechen?
00:23:50: Das kann er ja wenn schon selber machen.
00:23:51: Unabhängig davon dass es völlig ineffizient ist nicht gleich zu machen.
00:23:54: Genau diesen Aspekt auch
00:23:56: noch.
00:23:57: Sehr interessant.
00:23:58: aber heutzutage glaube ich es wird immer mehr dass auch Manager sich durchaus selber mehr managen können.
00:24:03: Es war früher ja noch viel mehr verbreitet.
00:24:08: gute Führungspersönlichkeiten und inspirierende Führungspersönlichkeiten.
00:24:13: Was ist da für dich nochmal der Unterschied, dass es wirklich zu einer inspirierenden Führingspersönlichkeit wird ein Mensch?
00:24:19: Also nah an den Menschen bleiben.
00:24:22: sicherlich auch eine gewisse Elequenz im Ton.
00:24:25: Sicherlich auch ja, dass du auch Ideen hast wie's weitergeht das du auch Visionen hast als Visionen in Ziele von wo würde ich das Unternehmen hinführen, wo will ich mein Bereich hinführen?
00:24:38: inspirieren wirks auf Mitarbeiter, aber auch eben überzeugen kann.
00:24:42: Und Mitarbeiter letztendlich auch umdrehen kannst.
00:24:45: Ich habe auch oft erlebt das, da giss ich ja Aber-Saga und die einlullen und Verständnis aufbringen und trotzdem irgendwie mitten nehmen in den Weg.
00:24:57: Das finde ich dann oft sehr spannend dass es Menschen gibt wie so eine Ausstrahlung haben und auch kommunikativ so gut sind um dann Menschen doch mitzunehmen auf dem Weg
00:25:07: Ja, und die Menschen merken es oft gar nicht dass sie dann doch mitgenommen sind.
00:25:11: Am Ende hält wie das du dabei sind ja
00:25:13: genau genau.
00:25:14: Und ich habe selber vor circa zwei Jahren auch eine weiterbildung gemacht und ist ging ums strategische Strategisches Führung strategisches Management und da haben wir ein kleines Plan Spiel gemacht was ich sehr interessant fand.
00:25:29: Wie bringst Du Veränderungen Unternehmen?
00:25:31: und veränderungsmanagement ist ein sehr interessantes Thema weil Wir verändern uns gerne, aber nur wenn wir selber entscheiden dürfen.
00:25:40: Und wenn das uns aufgedrückt wird die Veränderungen dann haben wir oft Schwierigkeiten damit.
00:25:45: und dieses Planspiel war sehr interessant.
00:25:47: wie schaffe ich es?
00:25:48: Wie schaffe ist eine Idee durchzusetzen obwohl einige Mitarbeiter dagegen sind und da ging's in dem Plan Spiel um Mehrheiten sehr geschickt zu überlegen Was ist die Idee?
00:26:00: Ich brauche Fürsprecher, wir machen kleinen Piloten.
00:26:03: Wie kriege ich die Mehrheiten zusammen?
00:26:05: und am Ende sagt man, wenn man siebzig bis achtzig Prozent der Mitarbeiter mitnimmt, die restlichen zehn oder zwanzig werden automatisch mit
00:26:11: gezogen.".
00:26:12: Und das fand ich sehr interessant wie man auch mit Veränderungsmanagement als Führungskraft umgehen kann.
00:26:18: Ja, das klingt so ein bisschen auch nach... Das hört sich jetzt vielleicht negativ an, aber Allianzen zu schmieden und zu gucken.
00:26:24: Wer sind auch Meinungsführer um eben diese Mehrheiten hinzubekommen?
00:26:26: Dass sowas in einem Planspiel abgedeckt wird – das finde ich schon sehr, sehr spannend!
00:26:30: Das wirkt ja.
00:26:31: die Hypothese, dass es Mechanismen gibt, die grundsätzlich so funktionieren mehr halten zu bilden.
00:26:37: Genau.
00:26:37: Und als Führungskraft hast du manchmal eine Idee und du bist davon überzeugt, mein Gott, die Idee ist doch genial.
00:26:43: Und wunderst dich dann wenn du die Idee präsentierst, dass nicht alle direkt Feuer und Flamme sind.
00:26:48: Das ist normal.
00:26:50: Begegen ist einfach unterschiedlich Menschen, unterschiedlichen Ängsten möglicherweise Sorgen.
00:26:56: Unterschiedliche Sichtweisen aufs Geschäft und Plane einfach dass es ein paar Nein-Sager geben wird.
00:27:03: Plane damit!
00:27:04: Und dieses Planspin.
00:27:05: und diese Erkenntnis war sehr interessant für mich und das habe ich dann auch immer wieder angewendet weil ich wusste... Du kriegst die Idee nicht bei allen so verkauft, also wie kriegste du sie umgesetzt?
00:27:15: Und oft ist es dann so.
00:27:16: Dann haste den einen oder anderen der das im Kollegenkreis weiterbringt und an die Kollegen auch eindullt.
00:27:22: Also du musst das nicht immer selber machen.
00:27:24: Ja was ich noch genial finde Markus und das finde ich wiederum inspirierend!
00:27:28: Du bist so ein Seniorenmanager Führungspersönlichkeit, dass du viel gesehen und du bildest dich noch weiter.
00:27:35: Das find' ich genial.
00:27:38: Das wundert mich, weil das ist für mich ein absoluter Standard.
00:27:41: Also ich habe aber tatsächlich vor einiger Zeit mit einer Kollegin gesprochen, die die Sechzig überschritten hat und sagte, dass war es jetzt für mich!
00:27:49: Ich werde mich nicht mehr
00:27:49: weiterbilden.".
00:27:50: Und ich schaue sie an... Meinst du das wirklich im Ernst?
00:27:53: Ich glaube, dass das nicht nur mit Sechzig- und auch Mitsebzigundachtzig gelten sollte, dass du das vielleicht nicht mehr in Beruf machst, sondern doch dich noch ab to date hältst.
00:28:02: Und ich glaube, das ist eine ganz wichtige Erkenntnis und auch Maßnahme um eben auch am Ball der Zeit zu bleiben.
00:28:09: Ja seh' ich ganz genau so.
00:28:10: Ich meinte übrigens mit Senioren nicht das Lebensalter sondern eher mit Standing-Erfahrung
00:28:14: etc.,
00:28:15: weil viele die Seniore mit Mitte vierzig sind, die hören auf sich weiterzuentwickeln, weil sie glauben Sie können schon alles.
00:28:20: deswegen finde ich es großartig!
00:28:22: Okay, dass wäre vermessen aus meiner Sicht, weil die Welt ändert sich so schnell und jetzt gerade durch den aktuellen Schub mit KI.
00:28:32: Du bist komplett abgehangen, wenn du da nicht weiterbildest.
00:28:36: Ja das ist so!
00:28:36: Das ist so... Ja, du bist ja irgendwann bewusst in den Vertrieb gewechselt.
00:28:42: Damals war es ja Wirtschaftsingenieurstudium und du warst als Trainer unterwegs usw.
00:28:47: Und dann kam aber das Thema Vertrieb, dem du bis heute treu geblieben bist.
00:28:51: Was ist es was dich am Vertrieb letzten Endes so fasziniert?
00:28:57: Diese Folge ist powered by People Boost.
00:29:00: Ich weiß aus eigener Erfahrung, ein Pferd interessiert sich nicht für deinen Titel auf der Visitenkarte – es reagiert ausschließlich auf deine Klarheit und eine Haltung.
00:29:10: In Unternehmen ist das genau dasselbe!
00:29:13: Echte Autorität entsteht nicht durch das Organigramm sondern durch Präsenz.
00:29:18: People Boost sorgt dafür, dass aus strategischen Plänen echte Führung wird Damit Teams nicht nur funktionieren, sondern gewinnen.
00:29:27: People Boost Kurz gesagt, People Boost hilft Organisationen besser zu denken, mutiger zu handeln und Strategie gemeinsam umzusetzen.
00:29:38: Schaut mal vorbei auf peopleboost.eu.
00:29:45: Also es fasziniert mich auf jeden Fall die Zusammenarbeit mit Menschen, also werden das eben angesprochen.
00:29:52: Die Vermittlungen, Brücken bauen zwischen Unternehmen aber sind halt eben immer Menschen.
00:29:57: Das Einlassen auf Menschen, dass zuhören können, das interpretieren... Das hat mir immer wahnsinnig viel Spaß gemacht und wir hatten anfangs gesprochen über meine falsche Entscheidung Maschinenbau zu machen.
00:30:10: Hätte ich meine Persönlichkeit besser gekannt?
00:30:14: Ich habe später eine Persönlichkeitsanalyse gemacht, dann hätte ich verstanden dass mir eben das Wahnsinnig Viel Spaß macht die Zusammenarbeit mit Menschen!
00:30:23: Ich glaube dass sie manchmal auch frustriert weil nicht jeder will so wie du willst und Du musst dann eben überzeugen.
00:30:31: letzten Endes dann auch mich dazu bewogen in Vertrieb zu gehen und im Vertrieb bleiben.
00:30:37: Nachvollziehbar!
00:30:38: Wenn du jetzt zurücklegst, das ist vielleicht eine ganz seltsame Frage.
00:30:41: Und wenn du jetzt mit dem was du weißt, was würdest denn heute studieren?
00:30:45: Eher sowas wie Psychologie oder Vertrieb?
00:30:48: Oder würdest du es genau so machen?
00:30:50: Also ich habe dann später durch meine Zeit bei Microsoft tatsächlich Freude an der IT-Nustrie gehabt Und ich glaube, aus heutiger Sicht würde ich einen Wirtschaftsinformatiker machen.
00:31:01: Oh wow!
00:31:02: Also ich glaube mir hat die Technik schon immer Spaß gemacht bis zum gewissen Level aber BWL und das Wissen um die Wirtschaft ist letztendlich dann eher mein Steckenpferd gewesen.
00:31:14: Ja stark.
00:31:16: Ja Vertrieb ist für viele mit Verkaufen verbunden und das vielleicht mit so einem kleinen mini negativen Touch.
00:31:25: Wie ist das für dich, ist für dich Vertrieb verkaufen und verkaufen vielleicht ja auch was Positives?
00:31:31: Du weißt glaube ich worauf ich hinaus will.
00:31:34: Ja klar viele denken beim Vertrieb an die Drücke an der Tür, die eine Versicherung verkaufen wollen oder damals war es diese Institutprodien, die man an der Haustür verkauft hat.
00:31:45: sicherlich ist es ein Riesen-Spektrum.
00:31:46: also ich würde behaupten Es würde mir schwer fallen Toilettenpapier zu verkaufen.
00:31:52: Also für mich waren's immer War es immer dann spannend, wenn du erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen verkauft hast?
00:31:58: Wo du auch erklären musst.
00:32:00: Du musst dich sich des Kunden einnehmen.
00:32:02: Du muss im Großunternehmen die Brücken bauen zwischen Unternehmen und Kunde.
00:32:07: also ich glaube dass der Vertrieb heute unterschätzt wird Weil wenn du Schul- oder Universitätsabsolventen fragst, was willst du denn arbeiten?
00:32:16: Ja dann hast du dann Marketing oder Strategie oder Konsulting oder Themen.
00:32:21: Aber Vertrieb hat man tatsächlich relativ selten und ich glaube das Vertrieb einfach sehr, sehr spannend ist.
00:32:26: Und ich glaube auch dass Vertrieb eine Wissenschaft ist weil Du hast heute auch eine starke Durchdringung durch IT Systeme im Vertrieb.
00:32:34: Du musst eben die Brücken bauen und Vertrieb kann nicht durch Karriere ersetzt werden weil du eben Brücken bauen musst.
00:32:42: Du musst die Verbindung zwischen Menschen aufbauen und du musst dich auch auf Menschen immer wieder
00:32:45: einlassen.".
00:32:46: Also insofern glaube ich, dass das stimmt, deine Wahrnehmung – es wird unterschätzt!
00:32:52: Ich bin da auch eher fast ein bisschen zufällig reingekommen, weil das bei Arvato damals als Abteilungsleiter oder als Geschäftsstellenleiter auch immer mit dazugehörte, dass du das Geschäft führst aber auch Vertriebsarbeit machst.
00:33:06: Und dann irgendwann haben wir uns spezialisiert und haben auch eigene Vertriebsmitarbeiter eingestellt.
00:33:11: Aber das war so mein Weg in den Vertrieb, der dann eigentlich ab Avato immer mit dazugehört.
00:33:20: Ja und es war im Übrigen nicht meine Meinung dass dieses Verkaufen negativ ist.
00:33:24: Ich war ja auch selber mal ein paar Jahre tatsächlich im Vertrieb als Key Account Manager tätig und mehr hat das auf.
00:33:29: unglaublich viel Spaß gemacht, weil es genau so eine Schnittstellenposition ist.
00:33:33: Wenn's dann aber auch das finde ich wichtig Produkte sind die wie du sagst Erklärungsbedürftig sind wo man auch in die Welt der Unternehmen der Kunden einsteigen kann und dann ja im Grunde ja auch als Berater tätig ist wenn man ganz ehrlich ist
00:33:47: Absolut!
00:33:47: Du bist immer auch ein Berater für deine Kunde.
00:33:49: Für deine Kunden, wenn du Erklärungsbedürftige Produkte hast und kannst ihnen helfen eben auch die Komplexität dieser Produkte besser zu verstehen und für sie greifbar zu machen und eben die Komplizität runternimmens indem du das auch von Person zu Person erklären kannst ohne irgendwelche Anilzismen zu nutzen.
00:34:06: Ja definitiv ja genau in der Sprache der Kunden dann zu sprechen, damit wir die Übersetzung ins eigene Unternehmen rein... Was würdest du sagen ist so'n Erfolgsrezept für einen guten Vertrieb, ich weiß gar nicht ob man das so sagen kann.
00:34:19: Aber was ist wichtig?
00:34:20: dass man selber erfolgreich ist und sich dabei aber auch nicht als Verkäufer fühlt?
00:34:26: Wie kriegt man das beides gut zusammen?
00:34:29: Ich glaube wenn ich mir die guten Vertrepler jetzt bei uns bei FedEx anschaue sind das Menschen die gestalten wollen Die wollen eben auch die Kunden Bedürfnisse verstehen.
00:34:43: Sie erklären dem Kunden auch die Vorteile, die er mit FedEx-Dienstleistungen hat.
00:34:48: aber sie bringen eben auch... ...die Kundensichtweise mit ins Unternehmen und erklären an Kollegen was wir benötigen und wie wir uns weiterentwickeln müssen.
00:34:57: also der Vertriebler ist auch so etwas wie ein Challenger in dem man auch die Sichtweis wie die externe Sichtweise immer wieder ins Unternehmen bringt Alle anderen auch challenged und sagt, also ist gut was wir machen.
00:35:10: Aber wir müssen es weiterentwickeln weil der Markt sich eben weiter entwickelt.
00:35:13: Sofern ist der Vertrieb bei FedEx eine ganz, ganz wichtige Instanz?
00:35:18: Und ich erinnere mich an die Aussage unseres Europaschäfts vor einiger Zeit gesagt alles richtet sich an Operations und Vertrieb aus.
00:35:25: alle Anderen liefern zu.
00:35:28: Das war etwas das ich vorher so noch nie gehört habe.
00:35:30: Operations und vertrieb beide sind's die Kernelemente des Unternehmens fand ich sehr spannend.
00:35:37: Ja, ich würde das auch sofort unterschreiben.
00:35:39: am Ende sind dass die beiden Einheiten die das Geld fürs Unternehmen bringen wenn man so will?
00:35:45: Ja wobei oft ist es so in meiner Wahrnehmung dass du natürlich auch ein Unruhe hert bist.
00:35:52: alle arbeiten schön in ihrer Blase in ihrem Silo würd' ich mal sagen.
00:35:56: und dann kommst Du als Vertrepler bring's alles durcheinander weil er könnte jetzt doch irgendwas will was wir so nicht vorher gesehen haben.
00:36:03: Also mit meiner Wahrnehmung ist das schon so, siehlos.
00:36:07: Wir haben uns alle optimiert in unseren Silos und jetzt kommt der Vertriebler und will irgendwas – und das stört erstmal!
00:36:14: Natürlich weiß jeder, wir müssen es auch an den Kunden ausrichten weil letzten Endes der Kunde zahlt die Rechnung Und sieht dann letzten Endens auch okay, wir machen das jetzt auch.
00:36:24: Das ist aber gerade für ein Großunternehmen eine große Herausforderung.
00:36:26: wie können wir unsere Standardprozesse weiter betreiben?
00:36:31: Das müssen wir aus Kosten, aus Effizienz gründen.
00:36:34: Und wie können wir trotzdem die Kundenwünsche erfüllen?
00:36:36: Und das ist oft ein ganz schöner Spagat!
00:36:38: Das glaube ich dir gerne.
00:36:40: und Feedback ist ja da auch eine ganz wichtige Sache dass man sowohl vom eigenen Unternehmen Feedback bekommt aber auch von Kunden.
00:36:50: Wenn du so zurück denkst was würdest du sagen wenn mal so ein richtig tolles Kundenfeedback oder heute noch so das strahlendes Gesicht kommt wenn du daran denkst?
00:36:58: Also glücklicherweise gibt es einige dieser Momenten.
00:37:01: Du kriegst sicherlich immer viel Druck, weil du bist eben auch für den Kunden das Sprachrohr.
00:37:08: Du bist auch Vertreter deines Unternehmens und wenn die Dinge mal nicht so gut laufen dann gibts eben Druck!
00:37:15: Und wir neigen als Menschen dazu die guten Dinge schnell zu vergessen und eher die negativen Erfahrungen hervorzuheben.
00:37:24: Aber wir schwachen über Kundenfeedback.
00:37:26: Also einen Kundenfeedbeck, der sich auch hier nochmal gerne teilen würde war an einem Samstagmorgen und ich muss dazu sagen am Wochenende wird bei FedEx nicht gearbeitet Und ich bekomme ein Anruf am Samstag morgens.
00:37:39: einige meiner Kunden haben natürlich meine Telefonnummer und ich nehme das Gespräch an und selber komplett aufgelöst sagte eine unserer Dienste in Asien hatten Fehler gemacht und hat die wichtige Sendung über einen langsamen Service zu uns gesteht.
00:37:54: Ich brauche ganz dringend am Montagmorgen in der Produktion eine Sendung, können Sie das möglich machen?
00:38:01: Und ich sage dem, ich muss gucken was ich schaffe weil wir arbeiten am Wochenende nicht.
00:38:06: und ich rief dann Kollegen an, die glücklicherweise auch verfügbar waren und wir hatten eine Notbesetzung einem Standort in unserem Hub in Köln Und der Kollege sagt mir, ich gucke was ich machen kann.
00:38:20: Da war eine Stammbesatzung da.
00:38:22: die haben dann ein bisschen gewühlt und haben das bereits verpackte für die Aussiefer einer montagverpackten Sendung gefunden und extraieren können.
00:38:31: Dann haben wir eine Einheit bei FedEx, sie nehmen etwas Special Service.
00:38:34: Die macht alles das möglich was im normalen Netzwerk nicht geht.
00:38:38: Auch da hatte sich eine Telefonnummer hat die Kollegin angerufen und gesagt Wir müssen eine Sendung ganz dringender Regensburg kriegen.
00:38:45: Er sagte ja wie schnell?
00:38:46: Das war extrem schnell.
00:38:49: Und sie sagte, okay ich organisiere einen Hubschrauber und wie gesagt, okay, ich klär das meinem Kunden ab ob er das bezahlen will.
00:38:56: und der Kunde war sofort dabei und sagt ja wohl machen wir Ja.
00:39:01: dann haben wir die Sendung rausgezogen aus dem Hub an den Hubscherberpiloten übergeben.
00:39:04: Der ist nach Regensburg geflogen und hat am Samstag Nachmittag oben
00:39:09: stoppen
00:39:12: Und er konnte mal extrem glücklich, obwohl der Hubschrauberflug natürlich relativ teuer war.
00:39:16: Ja
00:39:16: das kann ich mir denken!
00:39:20: Also wirklich eine sensationelle Geschichte.
00:39:22: und wie ist es für dich eigentlich wenn dann so an einem Samstag morgens einen Anruf kommt?
00:39:26: Ist das easy-peasy oder war das schon mal kurz ein bisschen shaking?
00:39:31: Nein, nein.
00:39:32: Ich habe das einfach... Also ich war glücklich, dass sich das Telefon am Mann hatte, weil ich war mit der Familie unterwegs und hab mein Berufstelefon nicht immer dabei.
00:39:41: Nein aber ich kannte alle Kollegen, habe angerufen und ich habe meine Energie sozusagen darauf gelegt das zu lösen, es hätte natürlich auch nicht klappen können.
00:39:51: Aber ich war am Ende des Tages auch total happy, dass wir das geklappt haben und ich wusste er ist mir einen großen Gefallen schuldig.
00:39:59: Ja, das ist immer hilfreich wenn man dann noch irgendwie ein Gefallen erwarten darf!
00:40:03: Und ich höre auch raus Markus diese Energie auf das zu längen, was du erreichen willst und dann aber auch zu wissen hast da immer Leute sitzen die dir wohl gesonnen sind.
00:40:12: Und die dich unterstützen und alles versuchen werden es möglich zu machen wenn du sagst mach was geht dass ist toll.
00:40:19: also das ist ganz wichtig in so einem großen laden die fedex.
00:40:22: aber das haben wir bei erwarte damals schon gesehen dass du dass du deine netzwerke aufbauen musst das sind die sogenannten informellen netzwerk die du haben musst muss eben kollegen kennen an gewissen schlüsselposition Und muss verstehen, wie die ticken und muss eben eine Beziehung aufbauen.
00:40:37: Nach vielen Jahren kennt man seine Kollegen und weiß auch wo sie zur Verfügung stehen.
00:40:44: Sie haben möglicherweise – hast du ihnen auch mal was Gutes getan?
00:40:47: Und sie helfen dir auch!
00:40:48: Diese informellen Netzwerke sind in diesem Großunternehmen extrem wichtig.
00:40:52: Ja, die sind generell wichtig egal, was man macht... Da nochmal zu unterstreichen, das reicht nicht.
00:40:57: Du hast es ihnen gesagt den Leuten zu kennen?
00:40:59: Das reicht nichts!
00:41:00: Die lassen sich im Zweifel am ausgestreckten Amt verhungern.
00:41:02: aber eine gute Beziehung zu haben vielleicht hat man mit denen oder Ihnen schon mal was Gutes im Vorfeld getan oder irgendeine Absicht dass ist ja dann genau die Kunst.
00:41:10: absolut.
00:41:11: ich glaube dass es wichtig ist auch eben deine deine Nicht nur die Netzwerke mit Kunden zu pflegen sondern auch intern die Netzwerk mit Kollegen zu pfegen.
00:41:20: Und mit dem einen klappt das gut und mit dem anderen klappt es vielleicht nicht so gut.
00:41:23: Das hängt auch ein bisschen mit Persönlichkeiten zusammen, aber wenn's mit dem nicht klappt, dann kennst du den Anderen und kannst um die Ecke doch irgendwie zum Punkt kommen.
00:41:30: Da sind wir wieder beim Thema Allianzenschmiedenschicksal vor der Skutkanne!
00:41:35: Absolut!
00:41:36: Sehr cool... International, multinational.
00:41:40: Du arbeitest ja mit unheimlich vielen unterschiedlichen Kulturen zusammen kann ich mir vorstellen.
00:41:45: Gibt es da noch etwas was man besonders beachten muss?
00:41:48: Was deine Erkenntnisse oder Beobachtungen sind wie da insbesondere Vertrauen entsteht.
00:41:53: kulturell übergreifend
00:41:56: Ja ich denke das ist ein spannendes Thema für mich und es ist auch spannend.
00:42:00: also nicht nur das Vertriebsthema ist spannend sondern auch die internationale Arbeit ist spannend.
00:42:05: Das war eine der Gründe warum ich nach Portica, wo ich eher eine nationale Verantwortung hatte.
00:42:11: Dann auf jeden Fall wieder zu FedEx gehen wollte, wo Ich eine internationale Verantwortung hatte.
00:42:16: und tatsächlich wir haben wie ich eingangs sagte globale Verantwortung für die Kunden und Arbeit mit vielen Kollegen in den unterschiedlichen Regionen und Ländern zusammen weil eben auch unsere Kunden Logistikketten über die ganze Welt aufgebaut haben gerade die Automobilkunden.
00:42:33: Und es gibt sicherlich viele Stereotypen Also die Südamerikaner, die dann relativ schnell begeistert sind und wo der denkt.
00:42:40: Wow!
00:42:41: Du hast da eine kleine Flamme angemacht aber die brennt lichterlos.
00:42:46: Super also dir kannst du mitnehmen Und man vereinbart dann Aufgaben und beim nächsten Meeting fragen alle Welche Aufgaben?
00:42:54: Ach ich musste was übernehmen das war mir gar nicht bewusst.
00:42:57: Und dann gibt es sicherlich die etwas zurückhalteren Asiaten, die tendenziell nicht ihr Gesicht verlieren wollen in großen Diskussionen und mit denen redet man lieber persönlich.
00:43:10: Aber ja, es gibt sehr spannende vielleicht stereotypische Unterschiede zwischen den Menschen auf der ganzen Welt aber ich glaube dass man auch mit jedem Menschen individuell eine gute Beziehung aufbauen kann verschiedene Wege finden.
00:43:24: Also mit dem einen kann das ein Gruppenerfahrung sein, mit dem einem muss es eher individuell sein.
00:43:31: Ja sehr spannend!
00:43:32: Wie ist das mit der Sprache?
00:43:33: Ist das dann alles auf Englisch?
00:43:35: Geht das gut oder sprichst du noch weitere Sprachen?
00:43:38: Ich habe das Glück gehabt durch meine Großmutter auch Portugiesisch zu lernen.
00:43:41: Es war so eingerostet dass ich heute kaum noch spreche und ich kann dann mit den Brasilianern manchmal ein paar kleine Wörter sagen und man hat mir den einen oder anderen Lacher.
00:43:51: Aber ja, es ist im Grunde genommen englisch weltweit.
00:43:55: Wir hatten's eben mit... Manchmal kommt auch Druck im Vertrieb wenns nicht so läuft vom Kunden von internen und das ist übrigens auch etwas warum viele den Vertriebs scheuen weil sie mir diesen Druck nicht so gut klarkommen wobei das für manche auch wirklich eine Herausforderung und Anreize sein kann.
00:44:10: ich habe schon Leute kennengelernt die sind aus dem Vertrieb raus und haben danach vermisst immer die Zahlen zu haben für die Sie laufen sozusagen Das Thema Druck oder in seiner Kraft bleiben, es ist ja so ein langer Ritte oder langer Lauf.
00:44:24: Wie machst du das eigentlich Markus?
00:44:25: Dass du so, ob wieder Stichwort Energie, dass du deine Energie so aufrecht erhältst und den Raum betritt, weil die Energie da ist... wie schaffst du das auch mit dem Druck umzugehen und dann weiter zu bleiben, in deiner Kraft zu bleiben!
00:44:39: Ja, ich glaube das ist ein sehr spannendes Thema und es gibt sicherlich nicht den einen oder den richtigen Weg.
00:44:46: Vielleicht ein paar Gedanken dazu.
00:44:49: also ich glaube dass es wichtig ist auch die Abgrenzung zu finden.
00:44:53: Ich habe bei AWATO im Rahmen eines Führungsnachwuchsprogramms einen damaligen Geschäftsführer kennengelernt der aus seinem Alltag berichtet hat Und wir durften am Ende Fragen stellen und ich hab ihm die Frage gestellt Wie hältst du es mit Familie und Beruf?
00:45:09: Weil ich kenne mir vorstellen, als Geschäftsführer machst du viele Aufgaben.
00:45:13: Und wie kriegst du so die Balance
00:45:14: hin?".
00:45:15: Und er sagte für mich damals überraschenderweise... Ich bin Angestellte!
00:45:20: Ich gebe der Firma zehn Stunden am Tag ...und das war's.
00:45:25: Und ich fand das so klar, schwarz-weiß, so überraschnend dass ich sage wow okay hier ist ein Geschäftsführer der zu gibt Zehn Stunden am Tag, weil er sagt ich habe eben auch andere Verantwortung.
00:45:37: Ich hab auch soziale Verantwortung, ich hab meine Familie gegenüber Verantwortung oder mein Freunden auch mir gegenüber für meinen Körper.
00:45:44: Auch eine Verantwortung und ich hab das dann später in Entschuldigung.
00:45:47: Ich habe das dann ein paar Jahre vorher auch bei Microsoft gesehen, weil dort auch viele Burnout-Patienten entstanden damals schon in den Neunzigern.
00:45:57: Und Microsoft erkannt hat wir müssen die Mitarbeiter an die Hand nehmen und eben auch klar machen Dass das auch eben ein Job ist und wir auch hier nur Monopoly für Erwachsene spielen.
00:46:08: Und in der damaligen Schulung bei Microsoft hatte der Referent gesagt, dein Leben ist eine Torte.
00:46:16: Es hat nur vierundzwanzig Stunden!
00:46:18: Wenn du da einen ganz großen Stück rausschneidest Arbeit machst du für die anderen Themen nicht mehr so viel Zeit.
00:46:24: Macht dir das bewusst?
00:46:25: Du hast mal Projekte dann muss der Bereich Arbeit mal bisschen größer werden.
00:46:29: aber seht zu dass es danach auch etwas kleiner wird Und ich halte es für mich, dass ich sage arbeite hart in der Woche aber spiele hart am Wochenende und das versuche ich wirklich auch durchzuhalten.
00:46:41: Am Wochenende kein Telefon, kein PC weil sonst hast du das Problem die Grüße Montagmorgen in die Firma und bist ausgelaugt.
00:46:49: und das will ich nicht.
00:46:50: und das sage ich meinen Mitarbeiter ganz klar das möchte ich nicht dass ihr das macht.
00:46:54: Natürlich passiert das auch mal.
00:46:55: Ich hatte das Beispiel am Kundenanhof, am Samstag gesagt oder du hast mal ein Projekt, wo du mal auch am Samstagmorgen mal reingehst.
00:47:03: Aber es muss dann die Ausnahme bleiben!
00:47:05: Das versuche ich wirklich und auch genauso konsequent für mich einzufordern aber auch für meine Mitarbeiter einzuforderen.
00:47:12: Guckt, dass ihr die Arbeit eben begrenzen kannst?
00:47:15: Und wenn du das nicht schaffst, dann musst du überlegen wie dir delegieren kannst.
00:47:19: Find' ich einen ganz starken Ansatz.
00:47:21: Am Ende ist's ja auch für die Firma.
00:47:23: wenn man am Wochenende sozusagen seine Akkus auflädt.
00:47:27: Weil man dann am langen Ende eben nicht in irgendeine Krankheit, Ermüdung oder was auch immer läuft sondern einfach dauerhaft weiter brennt und die Energie hat.
00:47:36: Und für die Mitarbeiter ist es ja auch schön zu wissen dass sie's dürfen.
00:47:40: Viele haben ja Chefs die rennen wie die Wilden und die Mitarbeiter brennen aus oder wie auch mal jetzt wirklich ein bisschen zu schwarz-weiß aber würden gerne sich mehr zurücknehmen.
00:47:49: das ist einfach nicht sozial akzeptiert.
00:47:51: deswegen find ich das ganz toll Vorlebs und für dich ja auch offensichtlich viele Jahre damit gut gefahren ist.
00:47:56: Und noch spannender, dass du das von einem Geschäftsführer hast?
00:48:00: Genau!
00:48:00: Man muss damit umgehen können.
00:48:02: Das ist in der heutigen sich immer schneller drehenden Zeit aus meiner Sicht ein großer Herausforderung.
00:48:08: Ja absolut.
00:48:09: Gibt es darüber hinaus etwas neben dieser Abgrenzung Wochenende und Woche was du tust im Sinne Sport oder irgendwelche anderen Dinge die dich so in deiner Kraft halten?
00:48:20: Also sicherlich der größte Ruhrpol ist die Familie, also meiner Frau und mein Sohn, den mich dann auch rausziehen.
00:48:27: Und ich dann auch wirklich gar nicht mehr an Geschäft denke.
00:48:30: oft ist es in der Woche die kleine Feierabendrunde auf dem Motorrad.
00:48:35: Wir teilen ja auch sozusagen Hobby.
00:48:38: wir haben uns in der Vorbereitung dann auch darüber gesprochen du reittest Ich reite sozusagen meinen Motorrad und das ist eine Gelegenheit.
00:48:47: Wenn du auf dem Motorrad bist, musst du dich aufs Motorrad konzentrieren.
00:48:51: Weil du hast keine anderen Gedanken und dann werden die hundert Probleme zu neunundneunzig, achtundneinzig, siebenundneuenzig immer weniger.
00:48:58: Und wenn du deine Feierabendrunde gemacht hast und dich eben auf die Straße konzentrierst, dann komme ich persönlich auch immer wieder sehr glücklich nach Hause und sage okay, Energie getankt, das ist für mich gemacht!
00:49:12: Und ich denke, das ist für mich ein ganz großer Ruhepol dann auch diese Ausgleichsmomente zu finden.
00:49:19: Und Motorrad hat immer eine große Rolle gespielt.
00:49:22: Ich hab heute mehrere Motorräder, fahre immer noch Motocross mittlerweile auch mit meinem Sohn.
00:49:27: Motorcross
00:49:28: sogar?
00:49:29: Ja.
00:49:29: Sind das da wo man so springt und so?
00:49:31: Korrekt
00:49:31: ja.
00:49:31: Oh wow!
00:49:32: Und ich habe das damals in den USA begonnen als ich die Zeit bei Erwarto hatte bin sogar ein paar Rennen gefahren haben wir aber dann aufgrund mangelndes Talent zu viele Knochen gebrochen und habe das Rennen sein lassen.
00:49:47: Und wir betreiben es heute noch hobbymäßig, und dass ist auch eine ganz tolle Sache die ich mit meinem Sohn machen kann und mit Freunden einfach rauskommen ein Hobby machen und das hilft einfach auch wieder Energie aufzubauen, Energie zu tanken.
00:50:01: Der Motorrad-Resetknopf sozusagen.
00:50:04: Sozusagen, genau!
00:50:05: Ich finde immer man kann glücklich sein wenn man das gefunden hat was einen so runter kommen lässt.
00:50:09: da suchen viele Menschen Leben lang nach oder suchen erst gar nicht dann finden sie es auch nicht.
00:50:13: ich kann das wie gesagt mit der Reiterreil nur bestätigen.
00:50:17: toll Ja der letzte Teil im Podcast sind immer vier Fragen lieber Markus und die erste Frage ist mal ganz besonders spannend für die Wörter welchen Leadership Tipp oder Mindset-Tipp möchtest du denn gerne unseren Hörern und insbesondere auch jungen Führungskräften mitgeben?
00:50:34: Ja, ich habe ein bisschen darüber nachgedacht als ich in der Vorbereitung.
00:50:36: Und ich hab das versucht so ein bisschen runterzubrechen.
00:50:40: also aus meiner Sicht sei authentisch weil ich sehe oft dass viele sich verstellen.
00:50:48: Ich sehe oft in Web-Meetings, dass keiner eine Frage stellt.
00:50:52: Sei authentisch, trau dich einfach mal!
00:50:54: Wenn du etwas nicht verstehst, frage.
00:50:58: Und sei menschlich?
00:50:59: Also reite vor allen Dingen nicht so ein hohes Rost, wenn du einen guten Abschluss gemacht hast oder toll studiert hast und dann begegelt jedem Menschen, ob es ein Facility Manager, ein CEO, dein Chef, dein Kollege ist einfach mit Respekt und auf Augenhöhe... Denn letzten Endes, du kennst die Geschichte dieser Menschen nicht.
00:51:17: Sie mögen einen besseren Job in ihrer Position machen als du im Augenblick in deiner eigene Position machst.
00:51:23: Bilde dich weiter – wir haben das Thema eben gesagt.
00:51:26: Ich denke dass es extrem notwendig ist, das zu tun.
00:51:29: Ich habe das viele Jahre nicht in der Intensität gemacht, die ich eigentlich hätte machen sollen aber das ist ein ganz wichtiger Punkt auch zu tun.
00:51:37: Aber oft hast du so viel auf dem Tisch und du kommst gar nicht dazu.
00:51:41: Block dir Zeit!
00:51:42: Mach es.
00:51:43: Ich hatte dir von dem Planspiel erzählt, das sind einfach Momente wo du sagst okay da ich nehme was mit und was sich wiederum zurück ins Geschäft bringe um auch weiter zu kommen bleibt neugierig zeigt auch dass es kein Problem ist etwas nicht zu wissen und gebe es auch zu, dass es nicht weiß und stelle einfach die Frage.
00:52:02: Für mich in meiner derzeitigen Position ist englisch ein extrem wichtiger Faktor.
00:52:08: Versuch irgendwo uns Englischsprachiger Ausland zu kommen weil da lernste so die Sprache des Alltags, du lernst die Redewendungen, die dir anwenden kannst.
00:52:17: Das hat mir sehr viel geholfen im Geschäft.
00:52:21: Ich habe gelernt Schreibmaschine zu schreiben und ich kann heute immer noch blind auf der Tastatur tippen und war dadurch immer im Vorteil weil ich konnte relativ schnell tippe.
00:52:32: sicherlich in der heutigen Zeit mit KI und Transkription ist das vielleicht nicht mehr ganz so notwendig aber mir hat es wahnsinnig geholft.
00:52:41: Und sicherlich das Thema IT.
00:52:44: Ich kenne mich mit vielen Systemen ganz gut aus, kann dann relativ schnell auch die Daten rausziehen, die ich benötige um eben Fakten orientierter vorzugehen und eine gute Balance hinzukriegen zwischen Fakton-und Bauchentscheidung.
00:52:56: Also die IT hat immer geholfen zu kapieren.
00:52:59: wie ziehst du jetzt Berichte aus System?
00:53:01: Wie passt du die Berichte an?
00:53:03: Aber auch da in Zeitata von KI wird es im Zukunft sicher einfacher werden, die Darstellung hinzubekommen, die wir haben.
00:53:12: Wow!
00:53:12: Das waren viele coole Tipps.
00:53:15: Bitte ergänze was ich früher glaubte und heute weiß?
00:53:20: Ich glaubte früher mich persönlich zu kennen und habe relativ wenig Rat angenommen.
00:53:25: das war das Beispiel mit dem Psychologen und ich weiß heute dass das definitiv ein Fehler war.
00:53:30: Ich habe mich zum Beispiel früher gewundert, warum ich bei Hausarbeiten oder Themenpapier prokrastiniert habe.
00:53:37: Und ich hab dann später aufgrund eines Persönlichkeitsprofils gesehen, dass das gar nicht so mein Ding ist.
00:53:43: Also dieses sehr tief arbeiten!
00:53:47: Durch das Persönlichkeit-Profil-Disk habe ich mich besser kennengelernt und kann heute als Führungskraft im Vertrieb diese Energie breiter steuern.
00:54:00: Also ich bin zum Beispiel jemand, der kann ohne Probleme viele Bälle in der Luft halten.
00:54:04: Das macht mir überhaupt keinen Stress.
00:54:06: So das Projekt und dieses Projekt und jetzt dieses Telefonat und jenes Telefonant.
00:54:10: aber ich kann nicht so gut ganz lange in der Tiefe an einem Thema arbeiten.
00:54:14: Und das war das Thema Prokrastinationen und Persönlichkeitsprofil.
00:54:19: also das weiß ich heute besser.
00:54:21: Ich hätte mich früher mit dem Thema beschäftigen sollen.
00:54:24: Ja spannend auch wenn dann rauszufinden dass es eigentlich nicht das Thema verschieben
00:54:28: von Aufgaben
00:54:29: oder das Verrücken und nicht machen, sondern dass das Thema eigentlich was waren die falschen Aufgaben?
00:54:34: Genau.
00:54:34: Also es gibt nicht falsche oder richtige Persönlichkeit, sondern ist es die Persönlichkeit.
00:54:39: Und natürlich habe ich das Themenpapier dann gemacht.
00:54:41: aber ich musste mehr Energie aufwenden um das zu schaffen und da war das die Prokrastination, die wir sicherlich alle ein Stückchen weit kennen.
00:54:48: Du schiebst es vor dir her und sagst aber jetzt musst du auch mal so langsam Wenn es richtig brennt, dann machst du's und ärgerst dich aber hinterher.
00:54:57: Ich hätte früher beginnen sollen... Und schwürst dir?
00:54:59: Das passiert mir nicht mehr!
00:55:01: Das
00:55:02: passiert jetzt genau das Gleiche noch mal.
00:55:04: Aber nur
00:55:04: bei den Aufgaben die keinen Spaß
00:55:06: machen.
00:55:07: Genau, weil alle anderen zackt ihr erledigste sofort.
00:55:10: Die gehen so leicht vor, da hat das andere denk' ich ohne Junge.
00:55:13: Das möchte ich auch können.
00:55:16: Denkst Du, es gibt etwas was Menschen häufig über erfolgreiche Führungskräfte glauben?
00:55:22: Was aber gar nicht
00:55:23: stimmt?!
00:55:25: Ja, dass sie nur in teuren Hotels absteigen.
00:55:30: Aber ich habe tatsächlich mal eine italienische Kollegin gehabt die das Unternehmen verlassen hat und sagte kommt doch mal uns in Italien besuchen wir im Ferienhaus.
00:55:37: Ach nee da würdest du als Managing Direktor gar nicht absteigern?
00:55:40: Und ich sagte ja aber warum denn nicht?
00:55:41: was denkst Du dann wie ich Urlaub mache?
00:55:44: Ich glaube es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass erfolgreiche Führungskräfte immer alle Antworten haben und permanent immer stärker ausstahlen können.
00:55:54: Ich glaube, dass es auch notwendig und sinnvoll ist eben auch zu zeigen, das man nicht alles kann und auch mal zugeben kann... ich weiß es nicht!
00:56:02: Und du musst eben als Führungskraft kein Held sein sondern du musst eher gucken, dass du ein vielleicht auch einen Umfeld schaffst wo alle anderen das Beste geben können.
00:56:12: Das habe ich bei FedEx gelernt Du bist nichts ohne dein Team Sondern du arbeitest nur für deinen Team und dein Team muss das beste leisten.
00:56:19: Wenn dein Team gut ist ... dann bist du auch gut.
00:56:22: Ja, also sozusagen gute Rahmenbedingungen schaffen... ... dass das Team alles erreichen kann und gut arbeiten kann?
00:56:28: Korrekt!
00:56:29: Und dich vielleicht auch mal in den entscheidenden Punkten zurücknimmst und sagst,... ...stell dein Team nach vorne weil das ist viel wichtiger.
00:56:36: Ja!
00:56:38: Ja spannend Markus!
00:56:39: Jetzt bin ich noch gespannter welche Frage ich dir beantworten darf.
00:56:44: Ich finde habe ich jetzt im Vorfeld auch gesagt Dein Podcast hier sehr wirklich sehr spannend.
00:56:50: Was hat dich bewogen, diesen Podcast zu starten und was wollen deine Zuhörer hören?
00:56:55: Also mich hat bewogen diesen Podcasts zu starte weil ich persönlich erstmal ein unfassbares Interesse an Menschen habe.
00:57:01: Und das ist für mich ein absoluter Genuss.
00:57:04: Ein gutes Buch lesen die Seiten aussuchen oder nachfragen wenn ich etwas nicht verstanden hab.
00:57:08: Das durfte ich gerade eine Stunde machen und jetzt darf ich danach dieses Gespräch, was sich sehr inspirieren fand in die Welt geben, Menschen daran partizipieren lassen Und mich freut es insbesondere, wenn ich im Nachgang, da sind wir wieder beim Thema Feedback-Rückmeldung von den Hörernkriege.
00:57:24: Das war eine tolle Folge.
00:57:25: das und das.
00:57:26: Das werde ich auch mal ausprobieren.
00:57:27: Das werd' ich beherzigen!
00:57:28: Das war ein Toller im Kult.
00:57:30: Dass so die vielen kleinen Dinge sind, die ich in die Welt bringen kann... In die Welt?
00:57:35: Das hört sich jetzt vielleicht ein bisschen sehr blumig rosig an um die Welt ein kleines Stück besser zu machen durch inspirierende Persönlichkeiten.
00:57:42: Und das ist für mich das größte.
00:57:43: Ein absolutes Herzensprojekt und deswegen mache ich das
00:57:46: Sehr schön.
00:57:49: Lieber Markus, das war wirklich ein ganz inspirierendes Gespräch.
00:57:52: Spannend was ich noch alles über dich lernen durfte.
00:57:55: War die Stunde schon vorbei?
00:57:56: Die Stunde ist jetzt vorbei!
00:57:58: Es sei denn du möchtest noch etwas erzählen.
00:57:59: dann wenn noch irgendwas ist... Das ist die Gelegenheit und du darfst alles noch los werden.
00:58:04: Alles gut.
00:58:05: Nein wir sind über eine Stunde schon
00:58:07: zur Gange.
00:58:07: Wow, das ging schnell.
00:58:08: Ich habe gar nicht das Gefühl gehabt.
00:58:10: Ja das stimmt Ja, also ich darf mich ganz herzlich bedanken dass du den Weg auf dich genommen hast und insbesondere für diesen wirklich spannenden Talk.
00:58:17: Ganz herzlichen Dank!
00:58:18: Sehr gerne, konstanzuell ja
00:58:20: Dann würde ich sagen bis ganz bald.
00:58:23: Danke Tschüss.
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